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«Die Federas-Affäre köchelt an mehreren Fronten weiter»

Jahresrückblick: Der Ustermer Fall Federas

«Die Federas-Affäre köchelt an mehreren Fronten weiter»

Am Anfang steht eine relativ technische Diskussion über die Primarschulfinanzen in Uster. Das Gezänk rund um einen externen Finanzbericht der Firma Federas, schlug sich auf die politische Debatte in Uster nieder und gipfelte schliesslich in der Strafanzeige gegen Stadträtin Patricia Bernet und einer Aufsichtsbeschwerde gegen Bezirksrat Ludi Fuchs.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 18. Dezember 2018, 14:58 Uhr Jahresrückblick: Der Ustermer Fall Federas

Es ist wohl die Polit-Affäre des Jahres 2018 in Uster: Die Strafanzeige des Ustermer Stadtrates gegen sein Mitglied Patricia Bernet (SP). Angefangen hatte alles mit einer relativ technischen Diskussion über die Finanzen der Primarschule. Diese hatte das Budget 2016 um rund zwei Millionen überschritten und 2017 zeichnete sich ein weiteres Minus in Millionenhöhe ab. Es kam zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Stadtrat und Primarschulpflege.

Das Gezänk schlug sich dann auf die politische Debatte in Uster nieder, vor allem im Hinblick auf die Wahlen 2018. Aus dem rechten Lager wurde die SP-Primarschulpräsidentin Patricia Bernet angegangen.

Verletzung des Amtsgeheimnisses?

Ein externer Finanzbericht der Firma Federas – der so genannte Federas-Bericht – sollte schliesslich Aufschluss bringen, wer jetzt wofür verantwortlich ist. Dieser Beschluss wurde vom Stadtrat lange unter Verschluss gehalten und erst nach rund einem halben Jahr veröffentlicht.

Primarschulpräsidentin Patricia Bernet wurde vorgeworfen, eben diesen «Geheim»-Bericht unbefugt an Bezirksrat Ludi Fuchs (SP) weitergegeben zu haben – und somit eine Amtsgeheimnisverletzung begangen zu haben.

Wie geht es 2019 weiter? Der stellvertretende Züriost-Chefredaktor Benjamin Rothschild blickt im zweiten Teil der Videoserie «Jahresrückblick» auch in die Zukunft.

Video: Simon Grässle / Moderation: Benjamin Rothschild

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