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Pfäffiker Badi nicht mehr in Winterthurer Verbund

Zu aufwändiges Kassensystem

Pfäffiker Badi nicht mehr in Winterthurer Verbund

Pfäffikon tritt mit seinem Strandbad Baumen auf die Saison 2019 hin aus dem Winterthurer Sportpasspool aus. Grund ist der Anschluss an das Zürcher Oberländer Verbundangebot.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 04. Dezember 2018, 07:58 Uhr Zu aufwändiges Kassensystem
Die Pfäffiker Badi Baumen wird nächstes Jahr nicht mehr im Winterthurer Sportpass dabei sein.
Archivfoto: Urs Weisskopf

Die Gemeinde Pfäffikon hat entschieden, mit ihrem Strandbad Baumen auf die Saison 2019 hin aus dem Winterthurer Sportpasspool auszutreten. Wie die Stadt Winterthur mitteilt, basiere der Entscheid auf der Tatsache, dass das Zürcher Oberland neu ein eigenes Verbundangebot habe, das sich an die Sportpassidee anlehne. Dieses wendet zudem ein anderes IT-Kassensystem an.

Rund 5000 Sportpass-Eintritte 

Das Strandbad Baumen in Pfäffikon war seit 2005 mit seinem beheizten 50-Meter-Becken, dem Zugang zum Pfäffikersee und der Sauna eine attraktive Bereicherung im Angebot des Sportpasspools. Rund 5000 Eintritte wurden mittels Sportpässen in Pfäffikon jährlich registriert.

Da die Gemeinde Pfäffikon seit einiger Zeit auch Mitglied im Verbund «Bade(s)pass Züri Oberland» ist und dieser mit einem anderen Informatik-System arbeitet als der Sportpasspool, mussten im Strandbad Baumen zwei Kassensysteme parallel betrieben werden. Die Hardware des Sportpasspool-Systems hätte auf das nächste Jahr hin komplett erneuert werden müssen. Die Gemeinde Pfäffikon will diese Investition jedoch nicht tätigen und tritt deshalb aus dem Sportpasspool aus. 

16 Sportanlagen noch dabei

Die Stadt Winterthur betont, dass der Winterthurer Sportpass mit 16beteiligten Sportanlagen nach wie vor ein vielseitiges und breites Angebot biete.

Zu den verbleibenden Mitgliedern des Sportpasspools zählen die Stadt Winterthur, die Stadt IllnauEffretikon, die Gemeinden Elsau, Wiesendangen, Neftenbach, Seuzach, Rickenbach, Schlatt sowie die Kletterhalle Winterthur und der «Skillspark». 

 

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