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Kirschkuchen mit Quark und Zimt

«Sommer auf dem Teller» heisst die Serie, in der ZO/AvU-Redaktoren in loser Folge ihre Lieblingsrezepte für die Sommerzeit präsentieren. Gebacken werden dieses Mal ein «unkaputtbarer» Kirschkuchen.

Montag, 28. Juli 2014, 20:41 Uhr

Meine Backkenntnisse sind ­bescheiden. Ich habe es schon ­zustande gebracht, Schokolademuffins zu backen, die innen hohl sind und aussen nach Brotrinde schmecken. Oder einen Nidlechueche, bei dem der Belag unerklärlicherweise unter dem Teig gelandet ist. Mein Kirschkuchen ist mir aber noch nie misslungen. So gesehen kann ich ihn allen Lesern empfehlen, die auf Nummer sicher gehen wollen. Voraussetzung ist natürlich eine gewisse Affinität zur Kirsche – und zum Zimt, dessen Geruch beim Backen den ganzen Raum erfüllt und der mein persönliches Highlight des Kuchens ist. Der einzige Haken: Man muss sich beeilen – die Kirschsaison ist ja fast vorbei.

Das Rezept ist auf eine runde Kuchenform mit einem Durchmesser von 24 Zentimetern ausgerichtet. Für den Mürbeteig die Butter mit dem Mehl vermengen. Zwei Esslöffel Zucker und zwei Prisen Salz beigeben, ein Ei verklopfen und auch dazugeben.

Die Masse mit ein bis zwei Esslöffeln Wasser zu einem Teig kneten, rund auswallen und auf einem Backpapier in die ­Kuchenform geben. Den Teig anschliessend mit einer Gabel einstechen und mit etwas geriebenen Mandeln bestreuen. Die Kirschen waschen und entsteinen. Anschliessend den Teig mit den entsteinten Kirschen belegen. Der Backofen kann währenddessen auf 200 Grad Umluft vorgeheizt werden.

Für die Quarkmasse den Quark mit zwei Eiern, zwei bis drei Esslöffeln Rahm, drei bis vier Esslöffeln Zucker und etwas Zimt in eine Schüssel geben. Mit einem Schwingbesen gut mischen. Dann auf den Kuchen giessen, gleichmässig verteilen. Den Kuchen bei 200 Grad Umluft etwa 25 Minuten backen. Die genaue Dauer variiert mit dem Backofen. Der Mürbeteig sollte leicht braun sein, der Guss auch. So einfach gehts – und ­gelingt garantiert. Auch mir.

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