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Nur leichter Zuwachs an Solarstromanlagen im sonnigen Jahr 2015

Die von Solaranlagen bebaute Fläche in der Schweiz hat im vergangenen Jahr um rund zwei Millionen Quadratmeter zugenommen – dies reicht Swissolar aber nicht.

Dienstag, 12. Januar 2016, 10:43 Uhr

Die von Fotovoltaikanlagen bebaute Fläche in der Schweiz hat im vergangenen Jahr um rund zwei Millionen Quadratmeter zugenommen. Der Ausbau blieb damit auf dem Niveau des Vorjahres. Für den Branchenverband der Solarenergiebranche (Swissolar) ist dies zu wenig. Auch weil das Jahr 2015 das drittsonnigste seit 1981 gewesen sei, habe rund zwei Prozent des Strombedarfs mit Solarenergie abgedeckt werden können, teilte der Fachverband am Dienstag, 12. Januar 2016, mit. An einzelnen Tagen im Sommer seien tagsüber sogar fast zwanzig Prozent des verbrauchten Stroms von der Sonne gekommen. Trotz dieser Kennzahlen ist Swissolar alles andere als erfreut. Die Entwicklung sei im Hinblick auf die Energiewende ungenügend. Es brauche eine Verdoppelung des Zubaus und eine rasche Verabschiedung der Energiestrategie 2050. Zu wenig Anreiz Laut dem Verband ist die Solarindustriebranche noch immer mit zu hohen Hürden konfrontiert. Für grosse Anlagen fehle der Anreiz durch die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), da angesichts knapper Mittel nur kleine Jahreskontingente freigegeben werden könnten. Daher bestehe eine Warteliste von über 35'000 Gesuchen. Immer wichtiger werde deshalb der Markt der Kleinanlagen, die von der Einmalvergütung profitieren könnten. Besonders interessant sei diese in Kombination mit dem Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms. Dies werde jedoch von vielen Elektrizitätswerken durch administrative und finanzielle Hürden unattraktiv gemacht.

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