×
Ein exklusiver Einblick

Das sind die Werke der Schreibstar-Finalisten

Ein Alien, das mit seinem Raumschiff abgeschossen wird und in die Wüste stürzt. Ein Ritter, der für die Liebe von Kyburg bis nach Bergamo reitet. Die Schreibstar-Geschichten der acht Finalisten sind wunderbar vielseitig. Ein kleiner Vorgeschmack.

Promotion
Mittwoch, 16. November 2022, 00:00 Uhr Ein exklusiver Einblick
Auf der Grafik sieht man einen Ausschnitt des Buchcovers vom Schreibstar 2022.
Ein Einblick in die Geschichten der acht Schreibstar-Finalisten 2022 zeigt, wie talentiert die Autorinnen und Autoren sind.
Grafik: Multimedia

Jährlich sucht die Zürcher Oberland Medien AG im Schreibstar-Wettbewerb die besten Geschichten zu einem übergeordneten Thema. Dieses Jahr lautet dieses «Abenteuer». Über 200 Autorinnen und Autoren haben sich ins Zeug gelegt und phantasievolle Kurzgeschichten verfasst. 50 davon wurden von einer kompetenten Fachjury auserkoren und werden im Schreibstar-Buch 2022 abgedruckt.

Die acht besten Geschichten, fünf in der Kategorie Erwachsene und drei in der Kategorie Newcomer, dürfen im grossen Finale um den Sieg kämpfen.

Zu den fünf Finalisten der Kategorie Erwachsene gehört Monica Heinz. Ihre Geschichte handelt von einer fast 40-jährigen Frau, die sich in ihrem Leben bisher nicht viel zutraute. Beim Lernen für eine ganz wichtige Aufgabe zittert und bangt sie und kämpft mit ihrer Unsicherheit.

Auf ihrem Weg zum Ziel erlebt sie ein Wechselbad der Gefühle. Welches Ziel sie zu erreichen versucht, bleibt lange ungewiss, die Auflösung ist umso rührender. Wird sie es schaffen, oder wird sie scheitern?

Bei der nächsten Finalistengeschichte aus der Kategorie Erwachsene wird eine Frage ebenfalls grossgeschrieben: «Schaffen wir das?» Die Wanderroute von einem Paar steht nämlich unter einem schlechten Stern. So schlecht, dass dabei sogar mörderische Gedanken aufkommen. Das von Hubert Aebischer beschriebene Abenteuer ist bis zum Schluss Nervenkitzel pur.

Starke Nerven

Als nervenzerreissend entpuppt sich auch die Abenteuergeschichte von Newcomer-Finalist Gabriel Schnipp. Nach dem Bestehen einer ganz wichtigen Mathe-Prüfung darf ein elfjähiger Junge endlich mit seinem Vater mit auf eine Kreuzfahrt. Was sich erst wie erholsame Ferien anfühlt, entwickelt sich schon bald zu einem Drama.

So ist auch die Finalistengeschichte «Der Wasserfall», geschrieben von Newcomer Shunil Roy, nichts für schwache Nerven. Diese handelt von einer Wildwasserfahrt, die gleich zu Beginn Spannung aufkommen lässt und bei der man beim Lesen gefühlt mit im Boot sitzt. Starke Nerven beweist auch ein junger Ritter in der Geschichte «Stella» von Finalist Urs Käser. Für seine Geliebte nimmt der Ritter eine weite, abenteuerliche Reise auf sich. Eine Geschichte, die beweist, dass für die Liebe kein Weg zu weit ist.

Ein ganz anderer Weg wird von Finalistin Dagmar Loser beschrieben. Der Weg in einen dunklen Keller. Bei wem sich beim Gedanken daran bereits Perlen von kaltem Angstschweiss auf der Stirn bilden, der sollte sich beim Zuhören ganz warm anziehen. Eine Mission, die das Herz schneller schlagen lässt.

Benjamin Roth, der dritte Newcomer, der auf den Schreibstar-Sieg hoffen darf, nimmt die Leser auf ein sehr phantasievolles Abenteuer mit. Ein Alien verunglückt mit seinem Raumschiff und findet sich mitten in der Wüste wieder. Doch wie kommt es da nun wieder weg?

Interpretation «Abenteuer»

Schliesslich lässt auch die Geschichte von Finalist Roland Voggenauer bis zum Schluss Fragen offen. Die Eltern eines kleinen Jungen sind überzeugt, dass dieser eine kunterbunte Phantasie hat – so gut wie er von seinem Drachenjägerabenteuer berichtet –, bis es für sie plötzlich einen Tick zu realistisch wird.

Dieser kleine Einblick in die acht besten Schreibstar-Werke zeigt, wie gross der Interpretationsspielraum des Begriffs «Abenteuer» ist und wie begnadet die Autorinnen und Autoren schreiben. Welche dieser abenteuerlichen Geschichten schliesslich das Rennen macht, erfahren Sie am Freitag, 9. Dezember, im grossen Finale im Chesselhuus in Pfäffikon.

Autorin: Tanja Frei

Gala-Abend «Schreibstar 2022»
Freitag, 9. Dezember, ab 18 Uhr
Chesselhuus, Tumbelenstrasse 6, Pfäffikon

Kommentar schreiben