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Das Budget 2023 der Gemeinde Hittnau zeugt von gesunden Finanzen. Symbolbild: Seraina Boner

Gesunde Finanzen in Hittnau

Die Gemeinde Hittnau rechnet im kommenden Jahr mit einem Ertragsüberschuss. Die Zahlen sind auf markant höhere Finanzausgleichbeiträge und steigende Steuererträge zurückzuführen. Die Schulgemeinde kann die Steuern gar um drei Prozent senken.

Das Budget 2023 der Gemeinde Hittnau zeugt von gesunden Finanzen. Symbolbild: Seraina Boner

Veröffentlicht am: 31.10.2022 – 08.23 Uhr

Im Budget 2023 der Gemeinde Hittnau ist ein Plus von 1,6 Millionen Franken vorgesehen.  Dieses ergibt sich aus einem Aufwand von 17,8 Millionen Franken und Erträgen von 19,3 Millionen Franken, heisst es in einer Mitteilung. Ein Vergleich mit den Zahlen des Vorjahres verwundere zunächst, lag der Aufwand im letzten Jahr noch bei 16,2 Millionen Franken sowie die Erträge bei 16,4 Millionen Franken.  Der Grossteil der Entwicklung sei auf den Finanzausgleich zurückzuführen. 

Wesentlichen Anteil an der günstigen Entwicklung haben auch die Steuererträge. Bei einem unveränderten Steuerfuss von 48 Prozent steigen diese von 5,3 auf 5,9 Millionen Franken. Im Finanzbereich mache sich zudem erstmals «Hittnau Care» bemerkbar: Der Neubau generiert 2023 erstmals Mieterträge in Höhe von rund 400‘000 Franken.

Bereich Gesundheit mit steigenden Kosten

Der Ertragsüberschuss sich auf den ersten Blick hoch an, wie die Gemeinde ausführt. Daraus resultiere ein Selbstfinanzierungsanteil von 10,9 Prozent. Dieser Wert zeige den Anteil des Ertrags, der zur Finanzierung der Investitionen aufgewendet werden könne. Er müsse bei mindestens 10 Prozent liegen, um die Investitionen langfristig aus eigenen Mitteln abdecken zu können. Den Investitionsbedarf beurteilt die Gemeinde in den kommenden Jahren als «gross». 

Die übrigen Abweichungen gegenüber dem Budget 2022 verteilen sich auf verschiedene Kontogruppen. Bei der Gesundheit liegt der Nettoaufwand mit rund 1,2 Millionen Franken um 230'500 Franken über dem Budget 2022.  Bei der sozialen Sicherheit sei der Nettoaufwand hingegen leicht rückläufig.  Bei der Verwaltung mache sich die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die Besetzung offener Stellen sei kostenintensiver geworden. 

In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens seien Nettoinvestitionen von rund 2,3 Millionen Franken und im Finanzvermögen von 50'000 Franken vorgesehen. Rund die Hälfte davon entfalle auf Sanierungen von Liegenschaften.

Schulgemeinde kann Steuern senken

Mit gesunden Zahlen rechnet auch die Schulgemeinde, die ihre Steuern gar um 3 Prozentpunkte auf 65 Prozent senken will.  Unter dem Strich werde ein Ertragsüberschuss von 89'500 Franken erwartet. 

Im Vergleich zum Budget 2022 steigt der Aufwand um 1 Million auf rund 10,5 Millionen Franken. Die Ursachen seien steigende Lohnkosten, Mehrausgaben im Bereich Sonderpädagogik und im Gebäudeunterhalt. 

Bei den Investitionen im Verwaltungsvermögen sind für 2023 Vorhaben von insgesamt 1,04 Millionen Franken geplant. Mit 350’000 Franken entfalle ein grosser Teil davon auf den hindernisfreien Zugang im Kindergarten Unterhittnau. (lda)


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