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Selbst in den geschützten Biotopen, wie dem Moor im Chrutzelried schwindet die Vielfalt durch die isolierte Lage. Foto: Philipp Gämperli

Selbst im geschützten Moor schwindet die Vielfalt

In den 1980ern wurden erste Projekte in Sachen Biodiversität in Volketswil aufgegleist. Doch danach wurde es ruhig um sie. Zu ruhig, findet der Volketswiler Ernst Kistler.

Selbst in den geschützten Biotopen, wie dem Moor im Chrutzelried schwindet die Vielfalt durch die isolierte Lage. Foto: Philipp Gämperli

Veröffentlicht am: 11.08.2022 – 08.38 Uhr

Ernst Kistler ist unzufrieden mit der Volketswiler Politik. «Wir machen zu wenig in Bezug auf die Biodiversität.» Auf diese Weise würden immer mehr Pflanzen- und Tierarten aus Volketswil verschwinden.

Gerade jetzt im Zuge der anstehenden Ortsplanungsrevision müsse die Natur mehr Gewicht erhalten. «Das ist in der aktuellen Politik nicht der Fall», findet der Ornithologe. Derzeit wird ein Gesamtverkehrskonzept unter Miteinbezug der Bevölkerung erstellt. «So wie es ein Konzept für die Bewegung der Menschen gibt, sollte es eines für die anderen Lebewesen geben.»

Der 77-Jährige weiss, wovon er spricht. Er war 20 Jahre Geschäftsführer von Birdlife Zürich und erlebte den Schwund verschiedener Spezies, auch in Volketswil. «Der Bluthänfling, der Trauerschnäpper und zuletzt die Feldlerche sind alle aus Volketswil verschwunden.»

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