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Niedrigwasser im Greifensee

Trotz tiefem Pegel bleibt Fällanden Teil der Schifffahrt

Die Verantwortlichen der Greifenseer Schifffahrt sind trotz der anhaltenden Hitze zuversichtlich, dass Fällanden – anders als Mönchaltorf – Teil des Fahrplans bleiben kann.

David
Marti
Freitag, 05. August 2022, 14:00 Uhr Niedrigwasser im Greifensee
Das grösste Kursschiff auf dem Greifensee kann wegen der langanhaltenden Trockenheit derzeit nicht mehr überall anlegen.
Archivfoto: PD

Der Pegelstand des Greifensees ist momentan gleich tief wie in der Trockenphase 2018. Damals befürchteten die Verantwortlichen der Schifffahrtsgenossenschaft Greifensee (SGG), dass der Steg Fällanden nicht mehr angefahren werden könne. Heute zeigt man sich bei der SGG zuversichtlicher: «Wir sind optimistisch und hoffen, dass der Steg weiterhin angefahren werden kann», sagt Co-Geschäftsführerin Fiona Hediger. Natürlich sei der Steg in Fällanden bekannt für seine Untiefe, deshalb messe die Schiffsbesatzung diese Stelle regelmässig aus.

Die Pegelstandmessungen des Kantons seien hingegen für die SGG nicht zentral, denn diese berücksichtigen laut Hediger nicht die natürlich vorhandenen Untiefen und Ablagerungen auf dem Seegrund. Gerade in Mönchaltorf sei der Zufluss der Aa ein gewichtiger Faktor, da dieser immer wieder Geschiebe in den Bereich des Stegs bringe.

Die Schiffsstation Mönchaltorf wird nun mittlerweile seit drei Wochen nicht mehr angefahren. Ähnliches hat sich schon im Hitzesommer 2018 abgespielt.

Folgen hat der sinkende Wasserspiegel aktuell für das grösste Schiffe in der Flotte der SGG. Gemäss Hediger könne die «Stadt Uster» derzeit nicht mehr an allen drei möglichen Standorten in ihrem Heimathafen in Maur abgestellt werden. «Am Steg 2 können wir nicht mehr anlegen, weil das Wasser zur Uferseite nicht mehr tief genug ist. Für den Schifffahrtsplan hat das aber keinen Einfluss.»

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