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Seltener Schnappschuss

Luchs reisst in Hinterhörnli ein Reh

Die Gemeinde Fischenthal meldete kürzlich einen Luchsriss im Gebiet Älpli, Hinterhörnli. Auf dem Foto ist das Raubtier mit seiner Beute deutlich zu erkennen.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 27. Juli 2022, 10:34 Uhr Seltener Schnappschuss
Ein Luchs hat ein Reh gerissen.
Dieser Luchs jagte erfolgreich ein Reh. Diese eindrückliche Fotografie wurde im Gemeindegebiet Fischenthal aufgenommen.
Foto: Gemeinde Fischenthal

«Es gibt etwa zwischen fünf und zehn ausgewachsene Luchse im Oberland», sagt Simon Meier, der zuständige Jagdobmann. Er selbst habe noch nicht das Glück gehabt, eines der Tiere mit seinen eigenen Augen zu sehen – dafür würden diese immer mal wieder vor die Linsen der Fotofallen laufen, die im Jagdgebiet aufgestellt sind. 

Kürzlich vermeldete die Gemeinde Fischenthal die Sichtung eines Luchses im Gebiet Älpli, Hinterhörnli. An welchem Datum die eindrückliche Fotografie aufgenommen wurde, ist nicht klar.

«Wenn er nicht gestört wird, frisst der Luchs noch eine ganze Woche lang an einem Reh.»
Simon Meier, Jagdobmann

Um in einem Revier zu überleben, brauche der Luchs vor allem Beutetiere wie Rehe oder Gämse, erklärt Simon Meier. Zudem fühle er sich in bewaldeten Gegenden wohl. In Hinterhörnli, wo der Luchsriss aufgenommen wurde, sind diese Lebensbedingungen offensichtlich gegeben. 

In der Regel deponiere ein Luchs seine gebodigte Beute an einem für ihn sicheren Ort, um dann immer wieder zurückzukehren, erzählt der Jagdobmann. «Wenn er nicht gestört wird, frisst ein Luchs noch eine ganze Woche lang an einem Reh.» (jeh)

Passend zu diesem Ereignis wird im Rahmen der Sommerserie «Jäger des Waldes» in naher Zukunft ein Artikel über die Luchse im Oberland erscheinen.

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