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Züriost-Wettbewerb

Das sind Buchcover und Jury des Schreibstar-Wettbewerbs

Das Buchcover des diesjährigen Schreibstar-Wettbewerbs erscheint in natürlichen Farben. Doch die abgebildeten. Figuren versprechen abenteuerliche Geschichten dahinter. Auch zur Juryzusammensetzung gibt es Neuigkeiten.

Promotion
Montag, 20. Juni 2022, 09:22 Uhr Züriost-Wettbewerb
Das Thema des diesjährigen Schreibstar-Wettbewerbs ist Abenteuer.
Der Schreibstar 2022 geht mit dem Thema «Abenteuer» in seine nächste Runde.
Grafik: Multimedia

Auf dem Cover des Schreibstar-Buchs 2022 neigt sich der Tag dem Ende zu und eine friedliche Abenddämmerung setzt ein. Am liebsten würde man dort mit der besten Freundin oder dem besten Freund auf einer Parkbank sitzen und gemeinsam in der Vergangenheit schwelgen. Unglaubliche Abenteuer nochmals aufleben lassen, wie sie etwa von den Figuren auf dem Buchdeckel dargestellt werden. Für die Abenteuer-Geschichten im Buch sorgen die Kandidatinnen und Kandidaten des Schreibstar-Wettbewerbs. Denn die 50 besten Texte werden in diesem Buch verewigt.

Welche Geschichten abgedruckt werden, entscheidet diese vierköpfige Fachjury: Stefan Nägeli, Ressortleiter für Themen und Projekte und stellvertretender Chefredaktor bei der Zürcher Oberland Medien AG, die Autoren Stefan Baiker und Nicolas Lindt sowie die Autorin Manuela Letsch.

«Eine tolle Sache»

Stefan Baiker sitzt zum zweiten Mal in der Jury. Er ist der Autor der Kinderbuchreihe «Der Geisterkickboarder». Letztes Jahr veröffentlichte der Wetziker das Buch «Geisterkickboarder- Die Kobra-Bande kehrt zurück». Für die Geschichte liess er sich von der Zürcher Oberland Medien AG

inspirieren. Den Schreibstar-Wettbewerb 2021 hat er sehr vielfältig in Erinnerung: «Letztes Jahr habe ich 180 Geschichten gelesen. Viele Texte basierten auf dem eigenen Leben und waren deshalb sehr authentisch und emotional. Generell waren die Erzählungen auf einem sehr hohen Niveau.». Dass er wieder ein Teil der Jury sein darf, hat ihn sehr gefreut. Dazu meint er: «Als Autor bin ich sehr daran interessiert, was die anderen zu erzählen haben, aber auch meine Nähe zum Schreiben hat mich dazu bewogen, zuzusagen. Ausserdem fand ich den Schreibstar-Wettbewerb schon immer eine tolle Sache.»

Freiheit beim Schreiben

Zum ersten Mal Teil der Jury sind die Autorin Manuela Letsch und der Autor Nicolas Lindt. Der Walder Schriftsteller verkauft seine Bücher unter anderem auch beim ZO-Shop. Sein neustes Buch heisst «Die Ungehorsamen» und erzählt die beinahe wahre Geschichte einer unerlaubten Hochzeit während des Lockdowns vor zwei Jahren. Für Lindt ist beim Schreiben wichtig, dass der tiefe Sinn im Text spürbar ist: «Ein guter literarischer Text lässt mich vergessen, dass die Geschichte erfunden ist. Dazu gehört auch, dass die Sätze eine Satzmelodie ergeben.»

Manuela Letsch ist eine echte Buchliebhaberin. Wenn man die Fällanderin nach einer Buchempfehlung fragt, fallen ihr viele spannende Bücher ein, die sie gerne weiterempfiehlt. Doch wenn sie ganz tief in sich geht, findet sie nur eine Antwort: «Ich bin ein grosser Harry-Potter-Fan. Ich habe die Bücher mit Begeisterung gelesen. Den ersten Roman, den ich veröffentlicht habe, war ein Harry-Potter-Fan-Fiction-Roman.

Insofern verdanke ich dem Potter-Universum und J. K. Rowling sehr viel, unter anderem, dass ich meinen grossen Traum, selber ein Buch zu veröffentlichen, in Angriff genommen und erreicht habe.» Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schreibstar-Wettbewerbs hat sie einen besonderen Tipp: «Um sich beim Schreiben frei zu fühlen, sollte man für sich selber schreiben und sich keine Gedanken darüber machen, was andere denken könnten. Denn das schränkt beim Schreiben oft ein.» Und weiter erklärt sie «Freiheit ist wichtig beim Schreiben, dazu zählt auch die Freiheit vor dem inneren Kritiker. Man sollte diese Person während des Schreibens wegsperren, damit man allein die Ideen zu Papier bringen kann.»

Publikum bestimmt Siegergeschichte

Die Jury bestimmt aus allen eingesandten Geschichten drei beziehungsweise fünf Finalistinnen und Finalisten aus der Kategorie «Newcomer» und aus der Kategorie «Erwachsene». Ihre Geschichten werden am Finalabend am 8. Dezember im Chesselhuus in Pfäffikon von Erzähler Marco Caduff vorgetragen.

Danach wählt das Publikum per SMS-Voting die Siegerin oder den Sieger. Die Geldpreise für die Finalistinnen und Finalisten haben einen Gesamtwert von 3800 Franken. Den Abenteuer-Geschichten sind inhaltlich keine Grenzen gesetzt. Die Erzählung muss nur zwei Voraussetzungen erfüllen: Die Erzählung muss sich um das Thema «Abenteuer» drehen, der Text darf mit Titel und Leerschlägen nicht länger als 5000 Zeichen sein.

(Autorin: Matea Regelja)

Alle Informationen zur Teilnahme finden Sie unter zueriost.ch/schreibstar2022. Schicken Sie Ihre Geschichte mit Altersangabe und Ihrer vollständigen Adresse bis am Sonntag, 14. August, an schreibstar@zol.ch.

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