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Mitteilungen aus dem Tösstal

Fischenthal befürwortet den Erlebnisraum Tösstal

Regelmässig informieren Tösstaler Gemeinden und Organisationen über Neuigkeiten und Entscheide. Die wichtigsten Informationen gibt es hier zusammengefasst.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 18. Mai 2022, 10:00 Uhr Mitteilungen aus dem Tösstal
Auf dem Bild sieht man eine Luftaufnahme der beiden Tösstaler Gemeinden Wila und Turbenthal.
Blick ins Tösstal.
Symbolfoto: Roman Hugi

Ticker

Mittwoch, 18. Mai: Mitteilung des Gemeinderats Fischenthal

Ende März hat im Gasthaus Blume eine Informationsveranstaltung zum Projekt Erlebnisraum Tösstal stattgefunden. Dessen Ziel ist die Schaffung eines Themenwegs, wo Erlebnisse und Geschichte aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geboten werden.

Das Projektteam hat alle beteiligten Gemeinden gebeten, eine Stellungnahme abzugeben zur Bereitschaft, das Projekt mitzutragen. Der Gemeinderat Fischenthal hat an seiner Sitzung vom 10. Mai dazu beraten. Wie er im neusten Newsletter mitteilt, unterstützt er das Projekt.

Er sei bereit, einem Trägerverein beizutreten und den erforderlichen Sockelbeitrag von 25'000 Franken zu leisten, schreibt der Gemeinderat dazu. Vorgängig erwarte er jedoch Klärung bezüglich der Übernahme von Kosten, welche durch das Projekt anfallen würde.

Konkret nennt er Aufräumarbeiten, die Lenkung der Touristenströme – insbesondere im Zusammenhang mit dem Schutz von Wild- und Pflanzenschongebieten – und jährlich wiederkehrende Kosten für den Unterhalt der Anlagen.

Der Sockelbeitrag ist nicht im Gemeinde-Budget 2022 enthalten, soll aber per 1. Juli geleistet werden. Gemäss der Gemeindeordnung ist der Gemeinderat für die Bewilligung von einmaligen Ausgaben bis 100'000 Franken, die nicht im Budget enthalten sind, zuständig. Der Beitrag muss somit dieser Kompetenzsumme angerechnet werden.

(agy)

Montag, 16. Mai: Mitteilung der Kirche Sitzberg

Die Reformierten Kirche Sitzberg wählt ihre Behörden an der Gemeindeversammlung, nicht an der Urne. (Archivfoto: Massimo Diana)

An der Kirchgemeindeversammlung am 12. Juni wählen die Stimmberechtigten der Reformierten Kirche Sitzberg die Kirchenpflege und die Rechnungsprüfungskommission für die Amtszeit von 2022 bis 2026.

Für die Kirchenpflege stellen sich gemäss einer amtlichen Anzeige im «Tößthaler» fünf Kandidierende zur Verfügung.

  • Debora Bachmann, bisher
  • Susanne Czaderski, neu
  • Annabelle Hantzsche, bisher
  • Elisabeth Schenk, bisher
  • Robert Wild, bisher

Als Präsidentin stellt sich Debora Bachmann für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

Für die Rechnungsprüfungskommission kandidieren die fünf Bisherigen:

  • Michael Rüegg
  • Hansueli Burri
  • Christoph Schenk
  • Otto Schertenleib
  • Priska Stahl

Michael Rüegg möchte Präsident bleiben.

Es ist jedoch noch möglich, dass an der Gemeindeversammlung ernst gemeinte Kandidaturen eingereicht werden. (bes)

Donnerstag, 12. Mai: Mitteilung der Katholischen Kirche Turbenthal

Auf dem Foto sieht man einen Mann auf der Treppe vor der katholischen Kirche in Turbenthal.

César Mawanzi vor der Kirche in Turbenthal. (Foto: Bettina Schnider)

Die Katholische Kirche Turbenthal muss einen neuen Pfarrer suchen. Wie die Kirchenpflege mitteilt, wird César Mawanzi per Ende Juli die Leitung der Pfarrei niederlegen und die Gemeinde verlassen.

Laut der Mitteilung werden alle laufenden und geplanten Projekte sowie das Pfarreifest am 3. Juli wie angekündigt durchgeführt. Das Datum der offiziellen Verabschiedung wird zeitnah mitgeteilt.

Die Kirchenpflege ist mit dem Generalvikariat in Kontakt, um baldmöglichst eine Nachfolge für Pfarrer Mawanzi zu finden.

Mit Leib und Seele

Mawanzi, der ursprünglich aus dem Kongo stammt, wurde 1996 zum Priester geweiht. Am 1. August 2018 trat er seine Stelle in der Pfarrei St. Ulrich an. 

Vergangenen Herbst bezeichnete er sich als Priester mit Leib und Seele: «Zentral ist immer die Seelsorge, als Priester ist man für die Menschen da.» 

(bes)

Mittwoch, 11. Mai: Mitteilung der Gemeinde Fischenthal

Der Kanton Zürich plant die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Gibswil - Fischenthal - Wald ZH. Dies schreibt die Gemeinde Fischenthal auf ihrer Website. Bei dem Projekt geht es um eine Radwegführung, Bushaltestellen, eine Fahrbahninstandsetzung sowie den Neubau von einem Bachdurchlass. Konkret geht es um folgende Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung der Ortsdurchfahrt, welche vom kantonalen Tiefbauamt vorgesehen sind:

  • Strasseninstandsetzung - hindernisfreier Ausbau der Bushaltestellen in Gibswil
  • Verbesserung des Hochwasserschutzes durch einen Neubau des Bachdurchlasses Weissenbach
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer, unter anderem durch die Installation von Querungshilfen
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fussgänger durch den Ausbau der Gehwege sowie Installation von Überquerungshilfen
  • Punktuelle Anpassung der öffentlichen Beleuchtung
  • Anpassung und teilweise Erneuerung der Strassenentwässerung
  • Wiederinstandstellung der privaten und öffentlichen Grundstücke im Projektperimeter nach Abschluss der Bauarbeiten 

Mittwoch, 11. Mai: Mitteilung des Gemeinderats Wila

Der Gemeinderat Wila unterstützt das Tourismus-Projekt Erlebnisraum Tösstal. Er hat zur Teilfinanzierung der weiteren Projektarbeiten einen Beitrag von 25’000 Franken bewilligt. Ausserdem hat er dem Beitritt zum Verein Erlebnisraum Tösstal zugestimmt.

Er unterstütze die modulare Weiterentwicklung des Konzepts, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Der Fokus liege auf sanftem Tourismus. Die Anspruchsgruppen seien Besucher wie Natur- und Kulturinteressierte, Familien, Kinder sowie Naturfreunde.

Das Projekt sieht unter anderem diverse Themenwege von Sennhof bis Wald vor. Dabei soll es um Wasser, Genuss, Industriekultur, die Landenberger und den Spass gehen.

Der Gemeinderat Bauma beurteilt das Projekt ebenfalls positiv. Er hat dem Beitritt zum Verein und dem Sockelbetrag von 25'000 Franken kürzlich zugestimmt. Anders sieht es der Gemeinderat Zell. Er lehnte eine finanzielle Beteiligung ab.

Würden alle Module umgesetzt, geht die Projektgruppe von Kosten von vier Millionen Franken aus. Etwa zwei Drittel davon sollen Dritte wie der Lotteriefonds und Stiftungen tragen.

(hug)
 

Freitag, 6. Mai: Mitteilung des Männerchors Sternenberg

«Der Männerchor Sternenberg hat den Schlusston nun gesungen.» Das schreibt der Chor in einer Mitteilung in der «Baumerziitig». 

Nach zwei Jahren ohne Auftritt sei die Truppe auf ein kleines Grüppchen aktiver Sänger zusammengeschmolzen. Zu wenige, um den Chorbetrieb gemäss der Mitteilung aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grund löst sich der 120-jährige Verein auf. (bes)

Mittwoch, 4. Mai: Mitteilungen des Gemeinderats Bauma

Auf dem Sternenberg gibt es seit einigen Jahren erhebliche Lärmprobleme vor allem an schönen Tagen. Der Motorenlärm auf dem Sternenberg wird vor allem durch Motorräder und einzelne Autos (Lärmposer) hervorgerufen, welche die Kantonsstrassen oft mehrmals hoch- und runterfahren.

In den Frühlings- und Herbstmonaten ist die Situation für die Anwohner besonders unerträglich. Es wurden an bestimmten Tagen gegen 1000 Motorräder gezählt. Viele davon waren zu laut.

Insbesondere Motorräder beschleunigen jeweils ab dem Ende der 50er Tafeln unmittelbar und unnötig laut. Der Gemeinderat Bauma hat der Kantonspolizei beantragt, im Rahmen eines Pilotprojektes den Sternenberg mit einer generellen Tempo-50-Zone zu belegen.

Zusatzkredit für Hallenbad

Das Hallenbad in Bauma ist zurzeit geschlossen und wird saniert. Die Stimmberechtigten haben dem Kredit von knapp 11 Millionen Franken für den Umbau im März 2021 an der Urne zugestimmt. Nun hat der Gemeinderat Bauma einen Zusatzkredit von 60'000 Franken für eine elektronische Schliessanlage bewilligt.

Bei der Erstellung des Kostenvoranschlages wurde von einer konventionellen Schliessanlage und der Integration der neuen Schlösser in den bestehenden Schliessplan ausgegangen. In der Detailplanung hat sich gezeigt, dass es aus betrieblichen Gründen sinnvoll ist, wesentlich mehr Türen mit einer Schliessung auszustatten, als vorgesehen war.

Ausserdem konnte die Baukommission zwischenzeitlich nach entsprechenden Ausschreibungen bereits für rund die Hälfte der Bausumme die Unternehmeraufträge erteilen.

Erhebliche Baulandreserven

Der Gemeinderat hat zudem einen Kredit von 58'000 Franken für eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung und Erweiterung der Schulanlage Haselhalden in Saland bewilligt. In Saland gibt es erhebliche Baulandreserven, die derzeit teilweise erschlossen werden. In den nächsten Jahren rechnet die Gemeinde mit einem Wachstum der Schülerzahlen.
 

Weiter hat der Gemeinderat:

  • die Tarife bei Fehlalarmen der Feuerwehr erhöht
  • einen Kredit von 220'000 Franken für die Umstellung auf IP-Telefonie bewilligt
  • einen Kredit von 236'000 Franken bewilligt, um die Wohnung im Schulhaus Haselhalden zu Therapie- und Büroräumlichkeiten umzunutzen
  • dem im Entwurf vorliegenden Zusammenarbeitsvertrag zwischen den politischen Gemeinden Bauma, Turbenthal, Wila, Wildberg und Zell über die Bildung einer Regionalen Führungsorganisation RFO Tösstal zugestimmt
  • dem Vorhaben zugestimmt, das Gemeindehaus und das alte Steueramt an den Wärmeverbund Bauma anzuschliessen.

(hug)

Donnerstag, 28. April: Mitteilungen aus Bauma

Der Gemeinderat Bauma führt im Mai erstmals eine Einwohnerbefragung durch. Damit will er feststellen, wie es um die Zufriedenheit der Bevölkerung bezüglich verschiedener Aspekte des Gemeindewesens steht und welche Bedürfnisse bestehen.

Die Umfrage ist anonym und wird in Zusammenarbeit mit der Ostschweizer Fachhochschule (OST) durchgeführt. 1000 Einwohnerinnen und Einwohner werden Anfang Mai einen Fragebogen erhalten. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt durch die OST nach dem Zufallsprinzip.

Ab Juli wird der Gemeinderat die wesentlichen Anliegen aufnehmen und Massnahmen zu deren Umsetzung prüfen und wenn möglich festlegen.

Ausstellung im 2024

Die Baumer Gewerbeausstellung findet 2024 statt. Diesen Grundsatzentscheid hat der Gewerbeverein an seiner Generalversammlung gefällt, wie die «Baumerziitig» schreibt. Nun wird ein OK gebildet.

(hug)

Mittwoch, 27. April: Mitteilungen des Gemeinderats Zell

Beiträge für die Jugendförderung

Mit Beiträgen an Vereine und Organisationen will die Gemeinde Zell die Jugendförderung unterstützen. Dies teilt der Gemeinderat in seinem jüngsten Bericht mit. Bedacht werden Organisationen, welche in der Gemeinde Zell aktive Jugendarbeit anbieten. 

Der Entscheid ist gestützt auf das kommunale Reglement zur Entschädigung von Vereinen für das Erbringen von gemeinwirtschaftlichen Leistungen zugunsten der Jugendlichen.

Der Gemeinderat hat auf Antrag des Gesellschaftsausschusses den Betrag von rund 40'000 Franken für 82'145 Stundenlektionen genehmigt. Folgende Vereine und Organisationen haben eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet und sind beitragsberechtigt:

  • Armbrustschützenverein (ASV) Langenhard
  • Damenriege Rikon
  • Freie Missionsgemeinde (FMG) Kollbrunn
  • Fussballclub (FC) Kollbrunn-Rikon
  • Geräteriege Rikon
  • Jugendriege Rikon
  • Mädchenriege Rikon
  • Schützenverein Kollbrunn (Jungschützen)
  • Unihockey Zell
  • Volley Rikon
  • Voltigegruppe Garten
  • Zeller Kinder- und Jugendchor

Neuregelung der Zeller Bundesfeier

Von 1972 bis 2021 war der Armbrustschützenverein Langenhard (ASV) für die Durchführung der Bundesfeier auf dem Aussichtspunkt Wissen oberhalb von Oberlangenhard verantwortlich. Neben der Organisation des Anlasses betrieb der ASV auch eine Festwirtschaft auf eigene Rechnung. Im September 2019 kündigte er die Vereinbarung und organisierte 2021 seine fünfzigste und letzte 1. August-Feier.

Wie der Gemeinderat mitteilt, soll die Bundesfeier auch in Zukunft auf dem Wissen stattfinden. Dazu wurde im Dezember 2021 der Verein Bundesfeier Zell gegründet. Dieser zeichnet sich neu – vorläufig auf zwei Jahre befristet – für die Organisation der Bundesfeier verantwortlich.

Damit die Kosten für den Anlass gedeckt sind, hat der Gemeinderat zugunsten des Vereins mittels Vereinbarung eine Pauschalentschädigung von 3500 Franken pro Feier genehmigt. Zudem hat er dem Verein die organisatorische Federführung übertragen. Die Vereinbarung ist auf zwei Jahre befristet.

Nach der Bundesfeier im Jahr 2023 wird der Gemeinderat Zell das weitere Vorgehen festlegen.

Weitere Meldungen

(agy)

Dienstag, 26. April: Mitteilung des Gemeinderats Turbenthal

Einführung von Tempo-30-Bereichen

Die Tösstalstrasse wird in drei Etappen saniert. Im Rahmen des Gesamtprojekts wurde ein Lärmgutachten erstellt. Wie der Gemeinderat mitteilt, werden die gesetzlichen Lärmvorschriften bei 77 Gebäuden an der Tösstal- und der St. ​Gallerstrasse nicht eingehalten.

Zu den prioritären Lärmschutzmassnahmen gehören der Einsatz von lärmarmen Belägen und die Einführung von Geschwindigkeitsreduktionen. Das Tiefbauamt des Kantons Zürich sieht daher vor, Tempo-30-Bereiche zu schaffen.

Konkret ist die Rede von der Tösstalstrasse ab dem Bereich Sandplatte bis zur Einmündung Bahnhofstrasse und der St. ​Gallerstrasse vom neuen Kreisel bis zur Einmündung Feldstrasse beim Gehörlosendorf. 

Laut der Mitteilung des Gemeinderats sind auf der zu ­sanierenden Tösstalstrasse verschiedene verkehrsberuhigende Elemente vorgesehen. Als Beispiele nennt er den Kreisel, beidseitige Velostreifen, die Kernfahrbahn und die Mehrzweck­streifen in der Ortsmitte. 

Es sei abzuwarten, ob diese Massnahmen zusammen mit dem ­geplanten Einbau eines lärm­armen Belags genügen würden, um die Lärmschutzvorschriften einzuhalten, schreibt der Gemeinderat. Daher hat er sich zum heutigen Zeitpunkt gegen die Einführung von Tempo 30 auf Teilen der Tösstal- und der St. ​Gallerstrasse ausgesprochen.

Beleuchtungserneuerung

Im Sommer wird bei der Sitzbergstrasse die letzte Etappe der Belagssanierung im Weiler Sitzberg ausgeführt. Bei dieser Gelegenheit verlegen die Elektrizitätswerke Zürich (EKZ) sämtliche Freileitungen in den Boden, und die bestehende Strassenbeleuchtung wird erneuert beziehungsweise auf LED-Technologie umgerüstet.

Gestützt auf die vorliegenden Offerten hat der Gemeinderat den für den Beleuchtungsersatz notwendigen Kredit von 91'000 Franken bewilligt.

Unterstützung für Praxis

Die Tösstal-Praxis sucht zusätzliche Hausärzte. Wegen der schwierigen Lage auf dem Stellenmarkt hat sie den Gemeinderat um Unterstützung ersucht. Da die Behörde über kein medizinisches Netzwerk verfügt, beschränken sich die Einflussmöglichkeiten vor allem auf den finanziellen Support.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Bemühungen der Tösstal-Praxis zur Suche von zusätzlichen Hausärzten mit einem einmaligen Beitrag von 5000 Franken zu unterstützen.

(agy)

Montag, 25. April: Mitteilung des Gemeinderats Zell

Die Gemeinde Zell informiert am 16. Mai über den Mehrwertausgleich. Das gibt sie auf ihrer Internetseite bekannt.

Gemeinden können bei Auf- und Umzonungen zwischen 0 und 40 Prozent des Mehrwerts abschöpfen und eine Fläche bestimmen, die davon ausgenommen ist. Der Gemeinderat Zell will eine Abgabe von 25 Prozent erheben und die Freifläche auf 1200 Quadratmeter festsetzen.

Die Abgabe kommt in einen speziellen Fonds. Mit dem Geld sollen raumplanerische Massnahmen umgesetzt werden, zum Beispiel die Gestaltung von Park- und Grünanlagen.

Die Stimmberechtigten wiesen den Vorschlag des Rats an der Gemeindeversammlung im letzten Juni jedoch zurück. Sie waren aber nicht grundsätzlich dagegen. Vielmehr wollten sie zuerst genauer wissen, welche Grundstücke betroffen wären. Denn derzeit überarbeitet die Gemeinde auch noch die Bau- und Zonenordnung.

Markante Investition

Wie die Gemeinde schreibt, werde an der Infoveranstaltung aufgezeigt, welche Grundstücke von einem Mehrwertausgleich betroffen wären, was das genau heissen würde und wie die Abgabe berechnet wird. Zudem werde darauf eingegangen, für welche Art von gemeinnützigen Projekten die Gelder verwendet werden können. 

Das letzte Wort zur Abgabe und zum Fondsreglement haben wiederum die Stimmberechtigten. Und zwar an der kommenden Gemeindeversammlung vom 20. Juni.

Die Gemeinde informiert am 16. Mai ausserdem über die Erweiterung der Schulanlage Rikon wegen des Schülerwachstums. Ein Skizzenprojekt machte deutlich, dass es sich um eine markante Investition handelt.

Im letzten Finanz- und Aufgabenplan wurden dafür über acht Millionen Franken eingeplant. Diese hohe Investition hat den Gemeinderat veranlasst, eine breite Varianten- und Machbarkeitsstudie durchzuführen. Die Resultate werden am 16. Mai vorgestellt.

(hug)

Donnerstag, 21. April: Mitteilungen der Tiefbau- und Werkkommission Bauma

Die Tiefbau- und Werkkommission Bauma hat in ihren letzten beiden Sitzungen mehrere Kredite bewilligt und Aufträge vergeben.

Aufgrund der laufend steigenden Unterhaltskosten wird das Betriebsfahrzeug von Lindner ersetzt. Es hat 3380 Betriebsstunden auf dem Buckel. Angeschafft als neues Kommunalfahrzeug wird ein Transporter der Marke Aebi.

Die Kommission hat den Kredit von 167'740 Franken nach erfolgter Submission genehmigt. Die vorhandenen Winterdienst-Anbaugeräte werden weiterverwendet und an das neue Fahrzeug angepasst. Zudem hat sie ein Rücknahmeangebot für das bestehende Betriebsfahrzeug verlangt.

Sanierung dreier Strassen

Weiter hat die Kommission einen Kredit von 178’000 Franken für die Sanierung des Abwasserpumpwerks Zelg genehmigt. Dabei wird das bestehende Pumpwerk und der ehemalige Emscherbrunnen umgebaut den heutigen Anforderungen an den Unterhalt und den Gewässerschutz angepasst.

Im Raum des Schulhauses in Sternenberg wird die bestehende Wasserversorgungsleitung auf einer Länge von rund 235 Meter in ein neues Leitungstrassee in der Wiese parallel zur Strasse verlegt. Dies, weil es wiederholt zu Leitungsbrüchen gekommen ist. Die Kommission hat hierfür einen Kredit von 167'000 Franken genehmigt.

Bei drei Strassen werden die Beläge und Ränder ersetzt und teilweise die Hänge gesichert. Die Kredite hierfür belaufen sich auf 73'000 Franken bei der Schürlistrasse, 165'000 Franken für die Felsenegg-Rietlistrasse und 217'000 Franken bei der Ramselstrasse.

Ausserdem hat die Kommission von den Jahresberichten 2021 der ARA und Wasserversorgung Bauma Kenntnis genommen.

(hug)

Donnerstag, 14. April: Mitteilung zum Dorffest Wila 2023

So sieht das geplante Festgelände für das Dorffest aus. (Plan: PD)

Nach rund 25 Jahren findet vom 18. bis 20. August 2023 wieder ein Dorffest in Wila statt. Dies teilt das Organisationskomitee in einem Schreiben mit. Das Fest sei geprägt vom Zusammenkommen, von gemeinsamer Zeit mit Freunden und Familie, vom Wiedersehen mit alten Bekannten und von neuen spannenden Begegnungen.

Zudem soll der Anlass dem Gewerbe eine Plattform bieten und Vereinen die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren und Neumitglieder zu gewinnen.

OK orientiert an Info-Abend 

Im Rahmen eines Informationsabends präsentieren die OK-Mitglieder relevante Themen rund um das Festwochenende. Im Zentrum stehen die Planungsperimeter für das Festgelände, die Modelle für die Standkostenberechnung, sowie Werbe- und Sponsoring-Möglichkeiten.

Die Veranstaltung findet am Montag, 9. Mai, um 20 Uhr im Eichhalden-Saal statt. Eingeladen sind die Wilemer Bevölkerung, die Vereine und das Gewerbe. (agy)

Montag, 11. April: Mitteilung der Gemeinde Fischenthal

Auf dem Foto sieht man das Gasthaus Blume in Fischenthal.

Im Gasthaus Blume finden Schutzsuchende bald eine Unterkunft. (Archivfoto: Fabio Meier)

Der Regierungsrat hat per 19. April die Aufnahmequote für Asylsuchende von fünf auf neun Personen pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner erhöht. Fischenthal rechnet gemäss dem neusten Gemeindenewsletter damit, dass rund sieben Personen zusätzlich der Gemeinde zugeteilt werden, für die sie eine Unterkunft bereitstellen muss.

Da die Gemeindeliegenschaft «ehemaliges Ärztehaus» voll belegt ist, hat die Gemeinde drei Zimmer im Gasthaus Blume für die Aufnahme weiterer Schutzsuchenden reserviert. Ebenso besteht die Möglichkeit, in der derzeit leeren Pächterwohnung vier weitere Personen unterzubringen.

Es haben sich auch Privatpersonen bei der Gemeinde gemeldet, die bereit sind, Schutzsuchende aus der Ukraine aufzunehmen. Sollte die Gemeinde mehr Personen zugewiesen bekommen, wird sie laut dem Newsletter gerne auf diese Privatpersonen zu- und auf diese Angebote zurückkommen.

Aufbahrungshalle wird bald saniert

Im November 2021 hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 360'000 Franken für die Sanierung der Aufbahrungshalle im Friedhof Fischenthal genehmigt. Die Bauarbeiten beginnen im Mai und dauern rund zehn Wochen.

Damit die Aufbahrung von Verstorbenen sichergestellt werden kann, wurde mit der Gemeinde Bauma eine Vereinbarung getroffen. Bauma stellt ihre Katafalke der Gemeinde Fischenthal für den Zeitraum von 1. Mai bis 31. August nach Bedarf zur Verfügung. Die Entschädigung erfolgt nach Aufwand und beträgt 100 Franken pro Tag.

Zweites Gemeinschaftsgrab

Da immer öfter Bestattungen im Gemeinschaftsgrab gewünscht werden, muss das bestehende Gemeinschaftsgrab mit einem zweiten ergänzt werden. Der Gemeinderat hat einen Kredit von rund 73'000 Franken genehmigt. Die Bauarbeiten sollen im Mai beginnen und dauern rund vier Wochen.

Längere Strassenbeleuchtung 

Der Gemeinderat hat auf vermehrte Anfragen aus der Bevölkerung reagiert und eine Verlängerung der Einschaltzeiten der Strassenbeleuchtung beschlossen. Der letzte Zug erreicht Fischenthal um 0.21 Uhr und bisher war Strassenbeleuchtung bis 24 Uhr eingeschaltet.

Die Strassenbeleuchtung wir neu bis 1 Uhr am Morgen verlängert. Damit müssen Personen, die den öffentlichen Verkehr nutzen und nach Mitternacht nach Hause kommen, den Heimweg nicht mehr im Dunkeln zurücklegen. Die Mehrkosten für die Verlängerung der Einschaltzeiten betragen bei den aktuellen Tarifen etwa 1000 Franken pro Jahr.

(bes)

Dienstag, 5. April: Mitteilungen des Gemeinderats Turbenthal

Der Chämibach in Turbenthal ist gefährlich. Von keinem anderen Gewässer im Dorf geht eine ähnliche Hochwassergefahr aus. Gemäss dem 2016 für Turbenthal erstellten Massnahmenplan Naturgefahren könnte der Bach bei einem 100-jährlichen Hochwasser einen Schaden von etwa 13 Millionen Franken verursachen. Aufgrund der bestehenden Schwachstellen könnte bereits ein 30-jährliches Hochwasser zu grossflächigen Überschwemmungen führen.

Der Gemeinderat beauftragte deshalb das Ingenieurbüro Holinger AG aus Winterthur mit der Ausarbeitung eines Bauprojekts, um den Bach hochwassersicher auszubauen. Das Projekt lag Ende 2021 während 30 Tagen öffentlich auf. Während dieser Zeit gingen keine Einsprachen ein.

Ökologische Aufwertung

Das Projekt sieht eine Sohlenabsenkung, Gerinneverbreiterung und den Ausbau von Brücken vor. Mit begleitenden Massnahmen an bestehenden Brücken ist der Chämibach künftig gar in der Lage, auch ein 300-jährliches Hochwasser abzuführen. Zudem werden die Uferbereiche ökologisch aufgewertet und beim Gehörlosendorf wird ein öffentlich zugänglicher Aufenthaltsbereich direkt am Bachufer geschaffen.

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 2,1 Millionen Franken. Darin enthalten sind Bundes- und Kantonsbeiträge von mindestens 950'000 Franken. Der für die Politische Gemeinde resultierende Nettoaufwand dürfte sich deshalb auf rund 1,15 Millionen Franken reduzieren.

Das letzte Wort zum Kredit haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Der Gemeinderat empfiehlt der Gemeindeversammlung vom 13. Juni, den Baukredit von 2,1 Millionen Franken zu genehmigen.

(hug)

Donnerstag, 31. März: Mitteilung der Gemeinde Turbenthal

Der Baustellenbereich vom 19. April bis 28. Oktober. (Karte: PD)

Die Schmidrütistrasse muss im Abschnitt Auli bis Chrinnenberg instandgesetzt werden. Das teilen der Kanton und die Gemeinde Turbenthal mit.

Es werden sowohl die Beläge als auch sämtliche Strassenabschlüsse und Schachtabdeckungen erneuert. Auch die bestehende Strassenbeleuchtung wird den aktuellen Standards angepasst sowie die Entwässerungsanlage örtlich saniert.

Gleichzeitig ersetzt die Gemeinde Turbenthal zwischen Auli und Freckmünd die Wasserleitung und erstellt eine neue Abwasserleitung vom Auli bis zum Schochen.

Drei Lichtsignale

Die Bauarbeiten beginnen laut der Mitteilung am Dienstag, 19. April, und dauern voraussichtlich bis Freitag, 28. Oktober. Die Bauarbeiten erfolgen in Längsetappen, wobei immer an drei Bauetappen gleichzeitig gearbeitet wird. Dementsprechend gibt es jeweils drei Lichtsignalbereiche mit einspuriger Verkehrsführung.

Die Erreichbarkeit der Liegenschaften im Baustellenbereich ist bis zum Einbau der Beläge meistens möglich. Für die Belagseinbauten muss die Strasse in mehreren Etappen für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Diese Vollsperrungen finden voraussichtlich vom 17. Juli bis 18. August 2023 statt.

(bes)

Mittwoch, 30. März: Mitteilung zum Haus der Stille

Das Haus der Stille gehört seit Ende 2020 der Stiftung Good Samaritans. (Foto: Bettina Schnider)

Das Haus der Stille und Einkehr in Wildberg beherbergt seit Jahren Einzelgäste und Gruppen, die in der Stille Orientierung, Halt und Neuausrichtung suchen. Nun wir das Angebot des Hauses erweitert.

Die Gebäulichkeiten seien in sehr gutem Zustand, entsprächen jedoch nicht mehr ganz den heutigen Bedürfnissen, teilt die Stiftung Good Samaritians mit. Ihr gehört das Haus.

Studios und Alterswohnungen

Zimmer mit Nasszellen und auch ein Lift fehlen, die Barrierefreiheit ist nicht gegeben. Deshalb ist ein zeitgemässer Betrieb nur erschwert möglich.

Aus diesen Gründen hat die Stiftung eine Studie erstellen lassen, wie das Haus umgebaut und erweitert werden kann. Das ausgearbeitete Projekt beinhaltet ostseitig einen Anbau mit Studios an das bestehende Gebäude und einen Neubau für Alterswohnungen.

Das Konzept sieht laut der Mitteilung vor, dass zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner der Alterswohnungen nach Bedarf auch Dienstleistungen vom Haus der Stille beziehen können. (bes)

Am 11. April um 19.30 findet eine Informationsveranstaltung im Haus der Stille und Einkehr an der Pfarrwiese 2 statt.

Mittwoch, 23. März: Mitteilungen des Gemeinderats Fischenthal

Bewilligung Objektkredit Neubau Reservoir Geissrain

Der Gemeinderat hat das Bauprojekt Neubau Reservoir Geissrain für die Wasserversorgung Allmann des Ingenieurbüros Frei + Krauer AG, Rapperswil, genehmigt und den Objektkredit in Höhe von 306'240 Franken bewilligt.

Dieser Kredit entspricht dem Kostenverteiler des seit 2009 bestehenden Konzessionsvertrags «Trinkwasserversorgung Gebiet Allmann-Hohenegg».

Die Gemeinde hat sich gemäss dieses Vertrags mit einem Anteil in der Höhe von 23,2 Prozent am Gesamtprojekt mit Kostenfolgen von rund 1,3 Millionen Franken zu beteiligen.

Der Gemeinderat wird den Antrag zur Bewilligung des Objektkredits der Gemeindeversammlung vom 7. Juni zur Genehmigung unterbreiten.

Gemeindeentwicklungs-, Alters- und Liegenschaftenstrategie

Als Schwerpunkt der Legislaturziele 2018 bis 2022 hatte der Gemeinderat die Erarbeitung von folgenden Strategien und Planungswerkzeugen festgelegt: Gemeindeentwicklungsstrategie, Altersstrategie und Liegenschaftenstrategie.

Die Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2019 genehmigte für die Umsetzung einen Verpflichtungskredit in Höhe von 320'000 Franken. Die Abrechnung dieses Kredits liegt vor.

Der Gemeinderat hat sie an seiner Sitzung vom 15. März mit einem Minderaufwand von rund 31'300 Franken genehmigt und zuhanden der Gemeindeversammlung vom 7. Juni verabschiedet.

Festsetzung Gebührentarife Trinkwasser, Abwasser und Abfall

Die Gebühren für Trinkwasser, Abwasser und Abfall bleiben für das Jahr 2022 unverändert. Bei der Trinkwassernutzung fällt jedoch die zusätzliche Grundgebühr für den Hauptleitungsersatz Ohrüti – Burri (für die beiden Jahre 2020 und 2021) weg.

(agy)

Montag, 21. März: Mitteilung des Sozialamts Wildberg

SCHWEIZ UKRAINE RUSSLAND FLUECHTLINGE EMPFANGSSTELLE

(Symbolfoto: Keystone)

Ukraine-Flüchtlinge in Wildberg

Seit Kriegsausbruch flüchten Ukrainerinnen und Ukrainer zunehmend auch in die Schweiz. Das Staatsekretariat für Migration (SEM) geht davon aus, dass bis im Juni zwischen 35‘000 und 50‘000 ukrainische Flüchtlinge in die Schweiz kommen könnten.

Für den Kanton Zürich ist gemäss Schätzungen des SEM mit 50 bis 100 Kriegsflüchtlingen pro Tag zu rechnen, die direkt in den Gemeinden platziert werden. In Wildberg werden bereits in den nächsten Tagen fünf bis sechs Flüchtlinge ankommen.

Die Gemeinde Wildberg stellt für sie die 5-Zimmerwohnung im Gemeindehaus zur Verfügung. Damit die Wohnung möglichst rasch bedarfsgerecht und wohnlich eingerichtet werden kann, bedarf es der Mithilfe aus der Bevölkerung. Die Einwohnerinnen und Einwohner sind dazu aufgerufen, gut erhaltene Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände für diesen Zweck zu spenden. 

Wer verfügbare Gegenstände hat, soll baldmöglichst Fotos von diesen inklusive Informationen (Länge, Breite, Anzahl etc.) und den persönlichen Angaben (Name, Adresse, Telefonnummer) an info@wildberg.ch senden. Anschliessend nimmt das Team von Sozialamt & Asylbetreuung bei Bedarf Kontakt auf. Voraussichtlich können nicht alle Spenden entgegengenommen werden.

Auch Geldbeiträge an die Wohnungseinrichtung oder andere Spenden können an die genannte Adresse gemeldet werden.

Eine detaillierte Liste der benötigten Gegenstände findet sich auf der Website der Gemeinde Wildberg.

(agy)

Freitag, 18. März: Mitteilung des Gemeinderats Schlatt

Vorübergehende Verkehrsanordnungen

Das Tiefbauamt des Kantons Zürich hat wegen umfangreichen Strassenbauarbeiten auf der Räterschen-/Schlatterstrasse in den Gemeinden Schlatt und Elsau drei Verkehrsanordnungen erlassen:

  • Vollsperrung: Diese betrifft den Abschnitt Elggerstrasse bis Im Schüracher und dauert vom 19. April bis 19. September.
  • Fahrverbot: Dieses gilt für Lastwagen und Cars auf dem Abschnitt Elggerstrasse (Schlatt) bis Pestalozzistrasse (Elsau).
  • Temporeduktion: Ausgangs Waltenstein bis eingangs Tolhusen und ausgangs Tolhusen bis Bettlihof gilt eine Tempolimite von 60 km/h.

Da die beiden Gemeinden für die Gemeindestrassen zuständig sind, haben sie für diese ebenfalls flankierende Massnahmen verfügt:

  • Auf der Fridtal- und Jakobstalstrasse gilt auf dem Abschnitt Räterschenstrasse bis Elggerstrasse ein Lastwagen- und Carfahrverbot.
  • Auf der Ricketwiler-/Räterschenstrasse (Gemeinde-/Stadtstrassen) gilt auf dem Abschnitt Pestalozzistrasse bis Räterschenstrasse ein Lastwagen- und Carfahrverbot.
  • Auf der Ricketwilerstrasse (Stadt Winterthur) gilt auf dem Abschnitt Bushaltestelle Oberseen bis Ricketwil ein Lastwagen- und Carfahrverbot.

Auf allen Abschnitten ist die Durchfahrt für den öffentlichen Verkehr und die Zubringer gestattet. Die Umleitung für Lastwagen und Cars erfolgt über Elgg oder Winterthur – Kollbrunn.

(agy)

Mitteilungen der Gemeinde Wila zum Thema Ukraine

Informationen zum Bevölkerungsschutz

In der Gemeinde Wila gibt es genügend private und öffentliche Schutzräume für alle Einwohnerinnen und Einwohner. Im Gegensatz zu früher erfolgt die Bekanntgabe der Zuweisung der Bevölkerung zu den Schutzräumen nicht mehr laufend, sondern dann, wenn es die sicherheitspolitische Lage erfordert.

Dies geschieht in Wila durch die Zivilschutzorganisation Tösstal auf Weisung des Bundesrats beziehungsweise das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs). Sie geben in einer aussergewöhnlichen Lage entsprechende Schritte und Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung bekannt und lösen diese aus. Zurzeit sind für die Bevölkerung keine besonderen Massnahmen nötig.

Sammelaktionen für die Ukraine

Der Gemeinderat Wila hat beschlossen, sich finanziell an der Hilfe für die Ukraine zu beteiligen. Er wird einen Franken pro Einwohnerin und Einwohner, also 2000 Franken, der Glückskette überweisen. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, die Schutzsuchenden in und aus der Ukraine ebenfalls finanziell zu unterstützen.

Institutionen, die Spenden sammeln, sind: Glückkette, Caritas, Helvetas, Unicef und Heks.

(agy)

Freitag, 18. März: Mitteilungen des Gemeinderats Bauma

(Archivfoto: Annabarbara Gysel)

Reorganisation von Werkhof und Wasserversorgung

Der Gemeinderat hat mit der externen Unterstützung einer Beratungsfirma die Organisation des Werkbetriebs sowie der Wasserversorgung analysiert. Die Analyse hat aufgezeigt, dass in verschiedenen Bereichen Handlungsbedarf besteht.

Die eingesetzte Arbeitsgruppe Reorganisation erarbeitete in mehreren Sitzungen Grundlagen. Weiter definierte sie Qualitätsstandards und machte Vorschläge bezüglich einer sinnvollen Organisationsstruktur sowie den zur Auftragserfüllung erforderlichen Ressourcen.

Ziel war es, die Abteilung Tiefbau und Werke als Gesamtes für die nächsten Jahre gut aufzustellen und in der Gemeinde einen optimalen, wirtschaftlich günstigen Unterhalt sämtlicher Infrastrukturanlagen gewährleisten zu können. Der Gemeinderat hat der Reorganisation von Werkhof und Wasserversorgung zugestimmt.

Die beiden Bereiche werden neu unter dem Namen Gemeindebetriebe Bauma (GB) zusammengeführt. Die Neudefinition der Unterhaltsstandards sowie die erweiterten Aufgaben bedingen eine Stellenerweiterung von 100 Stellenprozenten. Die Gemeinde rechnet ab 2023 mit jährlich wiederkehrenden Netto-Mehrkosten von zirka 85'000 Franken.

Betriebskonzept für das Hallenbad Bauma

Um die Hallenbadstrategie weiterzuentwickeln und das Betriebskonzept für das sanierte Hallenbad zu erarbeiten, hat der Gemeinderat einen Hallenbaudausschuss eingesetzt (HALA). Dieser setzt sich unter der Leitung der Ressortvorsteherin Gesellschaft zusätzlich aus den Ressortvorstehenden Bildung und Finanzen zusammen.

In ersten Sitzungen hat der HALA erste Leitplanken für seine weitere Arbeit gesetzt. Durch eine externe Fachperson sollen die konzeptionellen Arbeiten von HALA und Abteilungsleiter im Hinblick auf die Wiedereröffnung des Hallenbades begleitet werden.

Für die Projektbegleitung beim Aufbau und bei der Umsetzung der organisatorischen und betrieblichen Strukturen des Hallenbads hat der Gemeinderat, verteilt auf drei Jahre, eine Ausgabe von 50'000 Franken beschlossen.

Bauarbeiten im Alters- und Pflegeheim Böndler

Im Herbst 2019 und Herbst 2021 fand die Leitungssanierung im Haus Linde des Alters- und Pflegeheims Böndler statt. Die Abrechnung schliesst mit lediglich 25 Prozent der budgetierten Kosten ab. Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung mit Kosten in der Höhe von rund 50'000 Franken genehmigt.

Das Haus Linde wurde 1962 erbaut. Nun muss die Nordseite des Dachs neu eingedeckt werden, da die Ziegel starke Frostschäden aufweisen. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit in Höhe von 65'000 Franken bewilligt. (agy)

Dienstag, 15. März: Mitteilungen des Gemeinderats Turbenthal

Auf dem Foto sieht man das Gemeindehaus in Turbenthal.

(Archivofoto: Züriost)

Strassenunterhalt 2022 und eine Sanierung

Im Jahr 2022 stehen verschiedene Erneuerungen von sanierungsbedürftigen Strassen an. Dazu gehört die dritten Sanierungsetappe der Sitzbergstrasse im Bereich zwischen der Ortsgrenze bei Ägetswil bis zum Weiler Chäfer. Der Gemeinderat hat hierfür 290'000 Franken genehmigt.

Der Teil von Chäfer Richtung Büel kann noch nicht saniert werden, da in den nächsten Jahren möglicherweise eine Leitung im Strassenbereich verlegt wird.

Als Folge der Extremwetterereignisse im August 2021 rutschte die Trubenstrasse im Wald nahe der Ruchwis stark ab. Der Gemeinderat hat für die Sanierung einen Kredit von 15'000 Franken genehmigt.

Beleuchtungserneuerung

2021 wurde die erste Etappe der Beleuchtungserneuerung in Seelmatten ausgeführt. In diesem Jahr steht der zweite Teil von der Dorflinde bis zur Rüetschbergstrasse an. Der Gemeinderat rechnet mit Kosten von 58'000 Franken.

Im Rahmen der kontinuierlichen Umstellung auf LED-Technologie ist vorgesehen, die Beleuchtung an der Hutzikerstrasse für 20'000 Franken zu erneuern. Der Gemeinderat hat die beiden Kredite genehmigt.

Aufsatzkehrmaschine für den Werkdienst

Mit der Beschaffung einer Aufsatzkehrmaschine soll eine Lücke im Strassenunterhalt in einem bisher vernachlässigten Bereich geschlossen werden. Sie wird am Kommunalfahrzeug angebaut. Der Kanton und Nachbargemeinden haben bereits Interesse am Angebot angemeldet. Der Gemeinderat hat für die Anschaffung einen Kredit von 110'000 Franken genehmigt.

Abgabe des ZVV-Ferienpasses auch 2022

Auf Anfrage aus der Bevölkerung hat der Gemeinderat beschlossen, die Aktion ZVV Ferienpass zu wiederholen und den erforderlichen Kredit von maximal 15‘200 Franken zu genehmigen.

Wie im letzten Jahr soll die Abgabe des Passes nicht flächendeckend erfolgen, sondern nur auf Anmeldung. Über die Schule wird den Kindern und Jugendlichen der Jahrgänge 2006 bis 2016 ein entsprechendes Schreiben mit Anmeldetalon verteilt.

Weiterführung von Testkäufen

Mit Entscheid vom 15. Oktober 2012 hat die Gesundheitsbehörde beschlossen, einmal jährlich bei den Verkaufsstellen Alkohol- und Tabaktestkäufe durchzuführen. Diese werden vom Blauen Kreuz im Auftrag der Gemeinde vorgenommen. Da strafrechtlich keine Sanktionen möglich sind, werden die Betriebe vor Ort und mit zusätzlichem Schreiben der Abteilung Gesundheit und Umwelt über die Feststellungen informiert.

Der Gemeinderat hat sich für die Weiterführung von Testkäufen in den Jahren 2022 – 2026 ausgesprochen und einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 3'000 Franken genehmigt.

Des Weiteren hat der Gemeinderat einen Kredit von 10'000 Franken für den Ersatz des Postens Nummer 6 (Ringe) beim Vitaparcours genehmigt und einen Kredit von 3'000 für die Umarbeitung und Ergänzung des Privatbestandsarchives gesprochen. (bes)

Dienstag, 15. März: Mitteilung des Gemeinderats Zell

Die Feuerwehr Zell betreibt seit dem 1. Januar 2015 eine First Responder-Gruppe. First Responder (FR) sind geschulte Ersthelfende

Ab dem Jahr 2020 wurden die Ausrückkriterien gekürzt, was zu spürbar weniger Einsätzen führte. Im Jahr 2021 wurde die FR-Gruppe Zell insgesamt fünf Mal aufgeboten.

Fünf Defibrillatoren 

Die Gesundheitsdirektion und die Gebäudeversicherung haben per 1. Januar eine neue Weisung erlassen. First Responder-Einsätze gehören künftig zu den Kernaufgaben und sind für die Patienten kostenlos.

Der Gemeinderat Zell hat in der Folge beschlossen die First Responder-Gruppe weiterhin zu behalten und die Mehrkosten für Massnahmen aus der Weisung ins Budget 2023 aufzunehmen.

Per 1. Januar 2023 wird die Gemeinde Zell auf Empfehlung ihrer Sicherheitskommission die Installation von öffentlich zugänglichen Defibrillatoren an fünf Standorten, die teilweise bereits in Betrieb sind, einrichten:

  • In Kollbrunn an der Unteren Bahnhofstrasse
  • In Rikon beim Schwimmbad Engelburg und beim Sportplatz/Fussballplatz/künftigen Pumptrack Arlets an der Schwendistrasse 20
  • Beim Schulhaus Langenhard
  • Beim Schulhaus Zell  

(bes)

Mittwoch, 9. März: Mitteilung des Tiefbauamts

So müssen Autofahrer in den nächsten zwei Monaten die Baustelle umfahren (Plan: Jasmin Oberle)
 

Vollsperrung der Tösstalstrasse

Das kantonale Tiefbauamt baut seit Anfang Februar bei der Kreuzung Tösstalstrasse/St. Gallerstrasse in Turbenthal einen neuen Kreisel. Weiter werden die Bushaltestellen Usserdorfweg hindernisfrei ausgebaut und vier Fussgängerübergänge mit Mittelinsel erstellt.

Im Auftrag der Gemeinde wird zudem der Parkplatz Mühleweg neu gebaut und die reformierte Kirche Turbenthal-Wila gestaltet die Umgebung bei der Kirche neu. Das schreibt das kantonale Tiefbauamt in einer Mitteilung.

Für die zweite Bauetappe muss die Tösstalstrasse im Baubereich vom 14. März bis 8. Mai für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Der motorisierte Individualverkehr zwischen Wila und Turbenthal wird umgeleitet.

Der Verkehr zwischen Kollbrunn und Bichelsee wird mit einer Lichtsignalanlage durch die Baustelle geführt. Auch für die Fussgänger und Velofahrenden sind Umleitungen signalisiert.

Öffentlicher Verkehr

Die Postauto-Linie 807 verkehrt bis Mitte September nur zwischen «Sitzberg Sternen» und «Wila Espistrasse». Die Haltestelle «Turbenthal, Usserdorfweg» wird nicht bedient. Nach der Vollsperrung wird der Verkehr bis Ende August mit Lichtsignalen durch die Baustelle geführt.

Im Morgen- und Abendverkehr ist laut Mitteilung mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Für die vierte Bauetappe, bei der die Deckbeläge eingebaut werden, muss der gesamte Baustellenbereich Anfang September für drei Tage komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Donnerstag, 3. März: Mitteilung der Gemeinde Bauma

Man sieht eine Drohnenaufnahme des Weilers Seewadel.

Bald fährt man nur noch mit Tempo 50 durch den Weiler Seewadel. (Archivfoto: David Kündig)

Am Montag beginnt das kantonale Tiefbauamt die Bauarbeiten auf der Stegstrasse im Baumer Weiler Seewadel. Das teilen der Kanton und die Gemeinde mit.

Die Bauarbeiten dauern bis Ende Oktober. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt und einspurig durch die Baustelle geführt. Die Erreichbarkeit der betroffenen Liegenschaften mit Fahrzeugen ist gemäss der Mitteilung mit wenigen Ausnahmen möglich.

Für die abschliessenden Belagsarbeiten wird der Bauabschnitt für eine Woche komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich im Oktober statt.

Gemeindeversammlung will Temporeduktion

Dieser Strassenabschnitt wurde bei der Sanierung der Stegstrasse im Jahr 2018 ausgespart und wird für Tempo 50 umgebaut. Diese Temporeduktion wurde an der Gemeindeversammlung im Dezember 2021 angenommen.

Nebst Eingangstoren werden ein markierter Fussgängerübergang erstellt und die Werkleitungen im Strassenraum erneuert. Für Letztere hat die Baumer Tiefbau- und Werkkommission ein Projekt mit einem Gesamtbetrag von 140’000 Franken bewilligt. (bes)

Dienstag, 1. März: Mitteilung des Moto-Club Wila

Das Motocross in Schlatt soll in diesem Jahr nach einem zweijährigen Unterbruch wieder stattfinden. Das schreibt der Verein Moto-Club Wila (MCW) in einer Mitteilung. Er organisiert jeweils das Motocross.

Angesetzt ist die Veranstaltung auf das Wochenende vom 30. April und 1. Mai. Die Vorbereitungen sind laut Organisationskomitee auf Kurs. Im OK gibt es allerdings noch eine Vakanz. Der Posten des Sponsoring-Verantwortlichen konnte noch nicht besetzt werden.

Laut der Mitteilung sprachen sich die an der Online-Generalversammlung beteiligten Mitglieder zudem dafür aus, dass auch 2023 ein Motocross in der Gemeinde Schlatt stattfinden soll. (Foto: PD)

Montag, 28. Februar: Bauma

FC Bauma steht im Finale

Der Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) vergibt zusammen mit der Sendung Sportdate dieses Jahr das erste Mal den Preis «Zündwürfel». Der Fussballclub Bauma hat es in der Kategorie «Sportverein» dabei gleich ins Finale geschafft. Neben dem FC Bauma stehen auch die Sportschützen Hombrechtikon und die Orientierungsläufer aus Zimmerberg im Finale.

Die Jury tagte letzte Woche und hat aus über 400 Nominationen aus der Bevölkerung die Finalisten bestimmt. In der Jury sitzen Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Politik.

Laut einer Mitteilung steht bei der Kategorie «Sportverein» das ganzheitliche Vereinsleben im Fokus: eine besondere Geschichte, Aktivitäten, Weiterbildung, nachhaltige Projekte oder ein besonderes Engagement in Jugend- und Seniorenförderung.

Preise werden auch in den Kategorien «Ehrenamt» und «Fanwelt» vergeben. Die Pokalnacht mit der Verkündung der Sieger findet am 8. April in der Axa-Arena in Winterthur statt. Auf die Sieger warten Preise im Gesamtwert von 15'000 Franken. (hug)

Freitag, 18. Februar: Mitteilung des OK Zeller Chilbi

Man sieht einen Mann an einem Verkaufsstand der Zeller Chilbi.

Am 27. und 28. August ist Zeller Chilbi. «Die Vorbereitungen laufen bereits auf vollen Touren», schreibt das OK in einer Mitteilung.

Zahlreiche Standbetreiber hätten ihre Teilnahme bereits bestätigt und freuten sich auf das besondere «Chilbi-Feeling» in Zell. Ein paar Verkaufsplätze seien aber noch frei.

Das OK tagt bereits seit Oktober wieder monatlich um alle Verträge, Bewilligungen und Konzepte zu aktualisieren. «Die Sponsoren hatten zum Glück ihre Beiträge zur abgesagten Chilbi 2021 stehen gelassen», heisst es weiter. So könne das OK zuversichtlich die Infrastruktur und das Rahmenprogramm planen. (hug)

Freitag, 18. Februar: Mitteilung der Katholischen Kirche Zell

Man sieht die Kirche St. Antonius in Kollbrunn.

Pfarrer Ignace Bisewo Pesa hat beim Bischof seine Demission eingereicht und verlässt auf Ende April die Pfarrei St. Antonius Kollbrunn. Dies teilt die Kirchgemeinde Zell mit, der Katholikinnen und Katholiken aus Kollbrunn, Rikon, Schlatt, Weisslingen und Kyburg angehören. 

Seit 2017 wirkte Bisewo zunächst als Pfarradministrator und ab 2019 als Pfarrer in der Kirchgemeinde. In dieser Zeit hat er drei Kirchenpflegen erlebt und mit diesen zusammengearbeitet. Mit seinem Entscheid, in ein neues Tätigkeitsfeld in einer anderen Pfarrei zu wechseln, möchte er laut der Mitteilung die Bemühungen für Weiterentwicklungen in der Pfarrei St. Antonius Kollbrunn beziehungsweise der Kirchgemeinde Zell unterstützen. 

An Erstkommunion dabei

Die Kirchenpflege nimmt die Demission von Pfarrer Ignace Bisewo Pesa mit Bedauern zur Kenntnis, steht weiter in der Mitteilung. Die Verantwortlichen der Kirchenpflege stehen in engem Kontakt mit dem Generalvikariat und bemühen sich um eine gute Nachfolgeregelung.

Sobald als möglich informieren sie über den aktuellen Stand. Die Erstkommunionfeiern am 14. und 15. Mai werden wie geplant durch Pfarrer Ignace Bisewo Pesa begleitet. Details zur Firmung am 19. Juni werden noch bekannt gegeben.

Mit 84 Jahren in den Ruhestand

In den Ruhestand verabschiedet sich Frau Alina Agrella, die seit dem 1. Januar 1992 als Sakristanin und Hauswartin in der Pfarrei tätig war. Mit 84 Jahren hat sie sich entschieden, das Sakristanenamt in jüngere Hände zu übergeben. Die Stelle für einen Sakristan oder eine Sakristanin wird demnächst zur Neubesetzung ausgeschrieben. 

Pfarrer Ignace Bisewo Pesa und Alina Agrella werden zu gegebenem Zeitpunkt in einem würdigen Rahmen öffentlich verabschiedet. Nähere Informationen folgen, sobald der Termin feststeht. (bes)

Dienstag, 15. Februar: Mitteilungen des Gemeinderats Fischenthal

Man sieht das Gasthaus Blume in Fischenthal.

Pächter gesucht

Der Gemeinderat hat entschieden, die Suche nach einer Pächterin oder einem Pächter für das Gasthaus Blume zu starten.Ausgeschrieben wird der Restaurationsbetrieb mit der Option, auch die Vermietung der Gästezimmer zu übernehmen. Seit Beginn der letzten Woche ist ein entsprechendes Inserat auf verschiedenen Websites aufgeschaltet.

Die Gemeinde Fischenthal wird bei der Suche erneut durch die Firma Gastroconsult unterstützt. Die Vermietung des Gemeindesaals wird von der Gemeindeverwaltung koordiniert.

Badisaison 2022

Im Mai beginnt die Badisaison 2022. Angela Gander wird auch dieses Jahr wieder den Restaurationsbetrieb der Badibeiz mit ihren Mitarbeitenden sicherstellen wird. Ausserdem werden Urs Gander zusammen mit Marcel Graf und Cathleen Fischer als Bademeister für die Sicherheit der Schwimmbadbesucherinnen und -besucher besorgt sein.

Kreditabrechnung für die Holzschnitzelheizung

Der Gemeinderat hat die Abrechnung des Kredits für die Sanierung der Heizungsanlage Schulhaus Burghalden in der Höhe von zirka 445‘660 Franken und Minderkosten in der Höhe von rund 54‘350 Franken genehmigt.

Grundstückgewinnsteuern

Auf Antrag des Gemeindesteueramts hat der Gemeinderat Grundstückgewinnsteuerfälle im Gesamtbetrag von rund 646‘000 Franken veranlagt. Die budgetierten Erträge aus Grundstückgewinnsteuern für das ganze Jahr 2022 belaufen sich insgesamt auf 1.05 Millionen Franken.

Dienstag, 15. Februar: Mitteilungen des Gemeinderats Turbenthal

Geplanter Erweiterungsbau der ­Genossenschaft Alterssiedlung Turbenthal

Die Genossenschaft Alterssiedlung Turbenthal (GAT) kaufte das gemeindeeigene Grundstück Kat.-Nr. 3113 für 900'000 Franken. Sie beabsichtigt, das auf der Nachbarparzelle vorhandene Angebot von 19 Alterswohnungen durch einen Neubau mit 12 Wohnungen zu ergänzen.

Die GAT muss die geschätzten Baukosten von rund 5,5 Millionen Franken zu 30 Prozent mit eigenen Mitteln finanzieren. Gestützt auf eine entsprechende Anfrage hat der ­Gemeinderat beschlossen, der GAT ein unverzinsliches Darlehen von 150'000 Franken mit einer Laufzeit von 10 Jahren zu gewähren und sich zusätzlich mit weiteren 150'000 Franken am Genossenschaftskapital zu beteiligen.

Kanalisationserschliessung ­diverser Aussenwachten und Wasserleitungsersatz

Das Projekt für die Kanalisationserschliessung der Weiler Kellersacker, Frekmünd und Schmidrüti sowie der Erneuerung der Wasserleitung Vorderauli–Kellersacher–Frekmünd liegt vor.

Gemäss Kostenvoranschlag des Ingenieurbüros Gossweiler AG ist mit Gesamtkosten von 1,048 Millionen Franken für die Kanalisationserschliessung und 435'000 Franken für die Erneuerung der erwähnten Wasserleitung zu rechnen.

Der Gemeinderat hat diese Kredite im Sinn von gebundenen Ausgaben genehmigt und die Vergabe der Hauptarbeiten an die Unternehmen mit dem wirtschaftlich günstigsten Angebot vorgenommen.

Kanalisationserschliessung der Weiler Ramsberg und Käfer

Für das Vorprojekt zum Anschluss der Kläranlage Ramsberg und Käfer (Klara) an die öffentliche Kanalisation liegt der technische Bericht inklusive Kostenschätzung vor. Diese geht von Kosten von 350'000 Franken für den Weiler Ramsberg und 400'000 Franken für die Aussenwacht Käfer aus.

Für beide Vorhaben sollen Bauprojekt inklusive Bewilligungen und Ausschreibungen im November 2022 abgeschlossen werden, sodass die Realisierung zwischen Frühjahr und Herbst 2023 erfolgen kann.

Für die Ausarbeitung der Bauprojekte und die Bauleitung hat der Gemeinderat einen Kredit von 130i'000 Franken bewilligt und den entsprechenden Auftrag der Hunziker Betatech AG, Winterthur, erteilt.

Beschaffung eines Fahrzeugs für den Brunnenmeister

Durch die Neuanstellung des Brunnenmeisters Patrick Rusterholz ist die Beschaffung eines geeigneten Fahrzeugs für die Wasserversorgung notwendig geworden. Bei der AMAG Automobil und Motoren AG wird ein VW Transporter 6.1. bezogen, der im Mai verfügbar ist.

Die Kosten für die Beschaffung inklusive Inneneinrichtung und Nachrüstung mit einer Warnsignalanlage belaufen sich auf 67'000 Franken. Der Gemeinderat hat diesen Kredit bewilligt und der Auftragsvergabe zugestimmt.

Freitag, 11. Februar: Wildberg

Gemeinderat will Grundstück in Ehrikon verkaufen

Die Gemeinde Wildberg ist Eigentümerin einer Parzelle in Ehrikon. Auf dem 3248 Quadratmeter grossen Grundstück befindet sich aktuell ein Einfamilienhaus und eine Garage. Mit der Fläche erwirtschaftet die Gemeinde aber keine marktkonforme Rendite. Die Liegenschaftenstrategie sieht deshalb vor, das Grundstück zu verkaufen.

Damit das möglich wird, findet am 16. März eine Gemeindeversammlung statt. Dann entscheiden die Stimmbürger, ob sie dem Gemeinderat die Kompetenz für die «finale Verkaufsabwicklung» geben, wie es in einer amtlichen Anzeige im «Tößthaler» vom Freitag heisst. 

Sagen die Stimmbürger Ja, wir der Gemeinderat bis Ende Juni 2023 befugt, die entsprechende Parzelle 124 mit den beiden Gebäuden Bruggetweg 6 und 6.1 zu verkaufen. Dies zu einem festgelegten Mindestpreis von 3,1 Millionen Franken.

Infoveranstaltung

Am Mittwoch, 16. Februar, um 20 Uhr findet dazu eine Informationsveranstaltung in der Turnhalle Wildberg statt. Es gilt gemäss den Vorschriften die 2G-Regel. Möglich ist aber, auch online teilzunehmen. Der Link und die Zugangsdaten sind auf der Internetseite der Gemeinde aufgeschaltet.

Der Verkauf des Grundstücks sorgte bereits an der Gemeindeversammlung im Dezember für Diskussionen. Damals nahmen die Stimmbürger einen Änderungsantrag im Budget an.

Sie strichen drei Posten für die Erschliessung der Kanalisation und der Wasserleitung für diese und die benachbarte Parzelle. Im Gegenzug wurden 228'200 Franken für die Bebauung der Gemeindeliegenschaft 124 budgetiert. (hug)

Freitag, 28. Januar: Mitteilungen des Gemeinderats Zell

Stabilisierendes Bevölkerungswachstum in der Gemeinde Zell

Mit Stichtag 31. Dezember 2021 leben in Zell 6'440 Menschen, was gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Wachstum von 0,28 Prozent oder 18 Menschen bedeutet. Die Einwohnerzahl der Gemeinde Zell ist im vergangenen Jahr leicht angestiegen. Ende 2021 hatten gemäss Statistik der Einwohnerkontrolle 6‘440 (Vorjahr 6'422) Personen in der Gemeinde Zell ihren gesetzlichen Wohnsitz.

Mit 2'971 Menschen ist Kollbrunn weiterhin der mit Abstand grösste Ortsteil. Es folgen Rikon mit 1‘702, Zell mit 883 und Rämismühle mit 595 Personen. Die Aussenwachten Oberlangenhard (147), Unterlangenhard (93), Lettenberg (20), Schooren (10), Obere Rüti (9) und Garten (10) bilden die weiteren Ortsteile der Gemeinde Zell.

Der Ausländeranteil bleibt mit 21,30 Prozent ebenfalls auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (21,80 Prozent).

Zudem hat der Gemeinderat:

  • die Gemeindeversammlung vom 14. März 2022 mangels Traktanden abgesagt. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 20. Juni statt.
  • eine Übersicht mit allen Videoüberwachungsstandorten im Gemeindegebiet Zell erlassen und in die kommunale Rechtssammlung aufgenommen. Der Erlass ist auf der Website abrufbar.

 

Donnerstag, 27. Januar: Mitteilung der Wärmeverbund Bauma AG

Auf dem Foto sieht man die viert Mitglieder des Verwaltungsrats der Wärmeverbund Bauma AG. Sie stehen vor einem Stapel Holz.

Der Verwaltungsrat der Wärmverbund Bauma AG von links nach rechts: Andreas Sudler (Gemeindevertreter), Rudolf Rüegg, Max Bosshard und Rudolf Bertels. (Foto: PD)

126 Aktionärinnen und Aktionäre investieren in den Wärmeverbund in Bauma

Auf dem Weg zu einem Holzwärmeverbund in Bauma wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht: Am 26. Januar wurde die Wärmeverbund Bauma AG gegründet. Dies schreibt die Gesellschaft in einer Mitteilung.

Sie wird den Holzwärmeverbund in Bauma betreiben. 126 Aktionäre und Aktionärinnen vorwiegend aus Bauma haben laut der Mitteilung ein Aktienkapital von 791'400 Franken gezeichnet.

Anlässlich der Gründungsversammlung wurden folgende Personen in den Verwaltungsrat gewählt: Rudolf Rüegg als Präsident, Rudolf Bertels, Max Bosshard und als Gemeindevertreter Gemeindepräsident Andreas Sudler (parteilos).

Mittwoch, 26. Januar: Mitteilung der Gemeinden Bauma und Fischenthal

(Foto: PD)

Fischenthal und Bauma arbeiten im Sozialbereich zusammen

Barbara Dillier (parteilos), Gemeindepräsidentin von Fischenthal, und Andreas Sudler (parteilos), Gemeindepräsident von Bauma, haben am 25. Januar die neuen Dienstleistungsverträge ihrer beiden Gemeinden unterzeichnet. Das teilen die beiden Gemeinden in einem Schreiben mit. 

Ein Dienstleistungsvertrag regelt die Zusammenarbeit der beiden Gemeinden im Bereich der wirtschaftlichen und persönlichen Hilfe. Bauma stellt dabei das Kompetenzzentrum. In Fischenthal wird aber auch künftig mindestens einmal pro Woche eine Sprechstunde angeboten. Dieser Vertrag tritt am 1. Februar in Kraft.

Mit der zweiten Vereinbarung überträgt die Gemeinde Fischenthal die Vollzugsaufgaben betreffend die Zusatzleistungen (ZL) zur AHV/IV und die Überbrückungsleistungen (ÜL) für ältere Arbeitslose ab 1. Januar 2023 an die Gemeinde Bauma. 

Dienstag, 18. Januar: Mitteilungen des Gemeinderats Fischenthal

(Archivfoto: Seraina Boner)

Auslösung des Objektkredits für die Teilrevision der BZO

Am 30. November 2021 hat die Gemeindeversammlung den Objektkredit von 145'000 Franken für die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) bewilligt. Die Umsetzung dieses Projekts soll nun zügig angegangen werden. Der Gemeinderat hat deshalb an seiner Sitzung vom 11. Januar den Objektkredit in der Höhe von 145'000 Franken ausgelöst und das Ingenieurbüro Geoinfra Ingenieure AG aus Wetzikon mandatiert.

Die Bevölkerung wird über die Fortschritte des Projekts laufend informiert und ihre rechtlich vorgeschriebenen Mitwirkungsrechte werden situationsgerecht in das Verfahren miteinbezogen.

Neues zur Alters- und Freiwilligenarbeit

Seit dem 1. Januar 2022 bietet die Gemeinde eine Anlaufstelle für Alters- und Freiwilligenarbeit an. Die neue Plattform «Freiwilligennetz Fischenthal – mitenand engagiert fürs Dorf» vermittelt unter den Einwohnerinnen und Einwohnern Nachbarschaftshilfe, Fahrdienst und Besuchsdienst. Dabei kann entweder kostenlose Unterstützung in Anspruch genommen oder freiwillige Hilfe angeboten werden.

Die Organisation und Vermittlung übernimmt die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Pro Senectute Kanton Zürich. 

Kontakt: Koordinatorin Angela Gander, 055 265 60 22 (Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr) oder freiwilligenarbeit@fischenthal.ch. Weitere Informationen gibt es unter www.fischenthal.ch/freiwillig.

Dienstag, 18. Januar: Mitteilungen des Gemeinderats Turbenthal

Auf dem Bild sieht man ein Waldstück in Turbenthal. In der Mitte hat es eine Wiese.

(Foto: Bettina Schnider)

Verzicht auf die Verrechnung der Holzvermessung

Turbenthal verzichtet auf die Verrechnung für die Holzvermessung im Privatwald und übernimmt den Beitrag für die FSC-Zertifizierung.

Damit will der Gemeinderat die Eigentümer bei der Waldbewirtschaftung unterstützen. Der Einnahmenausfall ist verkraftbar. Im Forstjahr 2020/21 waren es gerade einmal 2'359 Franken, Tendenz sinkend.

Neubau Feuerwehrgebäude Schmidrüti

Die Gemeindeversammlung hat im Dezember den Baukredit für die Erstellung des Feuerwehrgebäudes in Schmidrüti genehmigt.

Als nächste Schritte fallen die Eingabe des Baugesuches, die Erstellung der Ausführungsplanung, die Durchführung des Submissionsverfahrens und die anschliessende Bereinigung des Kostenvoranschlages an.

Der Gemeinderat hat die bisherige Baukommission mit der Projektbegleitung während der Ausführungsphase beauftragt.

Kompetenzzentrum Hoch- und Tiefbau

Die Stimmberechtigten von Wila den Anschlussverträgen mit Turbenthal für die Übernahme der Bereiche Hoch- und Tiefbau ab 1. Juli zugestimmt. Um die notwendigen Ressourcen zu schaffen, ist die Bildung von zwei zusätzlichen Stellen mit insgesamt 150 Stellenprozenten erforderlich. 

Gleichzeitig müssen auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Hierfür hat der Gemeinderat einen Kredit von 37'000 Franken bewilligt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat:

  • Einen Kredit von 20'000 Franken für die Weiterführung des Gemeindesicherheitsdienstes durch die Firma AEB im Jahr 2022 bewilligt.
  • Die FDP Turbenthal mit der Organisation und Durchführung der diesjährigen Bundesfeier beauftragt.
  • Die Bauabrechnung für die Risssanierung an der Bahnhofstrasse und eines Teils des Bahnhofareals bewilligt und einen Nachtragskredit von rund 4300 Franken genehmigt.

Dienstag, 21. Dezember: Mitteilungen des Gemeinderats Turbenthal

Keine Einsprachen gegen den Ausbau des Chämibachs

Nach mehreren Besprechungen und Projektbereinigungen hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) dem Ausbau des Chämibachs in Turbenthal zugestimmt. Einsprachen gegen das Projekt seien keine eingegangen. Die Gemeinde rechnet mit kosten von rund 2,1 Millionen Franken. Bund und Kanton bezahlen davon zirka 950'000 Franken. Die Gemeinde Turbenthal muss rund 1.15 Millionen Franken tragen.

Der Gemeinderat hat das Projekt für die Festsetzung durch die kantonale Baudirektion verabschiedet. Für die weiteren Projektarbeiten bis zur Baukreditgenehmigung durch die Gemeindeversammlung hat die Behörde einen Betrag von 8'500 Franken bewilligt und ein Ingenieurbüro mit den entsprechenden Arbeiten beauftragt.

Mängel bei der Kanalisation des Gemeindehauses

Bei den Entwässerungsanlagen des Gemeindehauses bestehen verschiedene Mängel. Diese müssen behoben werden. Der Gemeinderat hat den dafür erforderlichen Kredit von 4500 Franken genehmigt.

Beteiligung am kantonalen Integrationsprogramm

Die Gemeinde Turbenthal beteiligt sich seit einigen Jahren am Kantonalen Integrationsprogramm. Das kommunale Angebot besteht aus dem Café International sowie Deutsch- und Integrationskursen. Beides habe sich bewährt.

Auf Antrag der Gesellschaftskommission hat der Gemeinderat deshalb beschlossen, die kommunalen Integrationsmassnahmen fortzusetzen. Für die jährlich wiederkehrenden Kosten hat er einen Kredit von 12'650 Franken bewilligt.

Beteiligung an «egovpartner»

Der Kanton Zürich hat 2012 die Zusammenarbeitsorganisation «egovpartner» gegründet. Es handelt sich dabei um ein partnerschaftliches Netzwerk der Gemeinden, der Städte sowie des Kantons. Da sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen rund zehn Jahren wesentlich verändert haben, wurde das Projekt «Blue Deal - Erneuerung egovpartner» lanciert. Mit diesem wurden auch die Zusammenarbeitsvereinbarung grundlegend überarbeitet.

Die Finanzierung wurde für alle Beteiligten auf 1.30 Franken pro Einwohner festgesetzt. Für Turbenthal resultiert ein jährlich wiederkehrender Betrag in der Grössenordnung von 6500 Franken. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Digitalisierung von Geschäftsprozessen in der öffentlichen Verwaltung in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.

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