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Das Interesse für ein Amt in der Kirchenpflege scheint in Mönchaltorf wieder grösser zu sein als auch schon. Archivfoto: Nicolas Zonvi

Noch kein Mönchaltorfer Kirchenpräsident in Sicht

Nachdem das Interesse für ein Amt in der Reformierten Kirche Mönchaltorf noch zu Beginn des Jahres kaum vorhanden war, sieht es nun besser aus. Nur an den Präsidiumssitz wagt sich noch niemand.

Das Interesse für ein Amt in der Kirchenpflege scheint in Mönchaltorf wieder grösser zu sein als auch schon. Archivfoto: Nicolas Zonvi

Veröffentlicht am: 14.03.2022 – 11.56 Uhr

In der Reformierten Kirche Mönchaltorf entspannt sich die Situation um die vakanten Plätze allmählich. Nach einigen Rücktritten in der Kirchenpflege in der laufenden Legislatur sind nun hinsichtlich der Gesamterneuerungswahlen vom 27. März bereits fünf Kandidaturen gefunden.

Noch im Januar konnte die Kirche auch nach der Fristverlängerung der Politischen Gemeinde erst die beiden bisherigen Elsbeth Müller-Wächter und Benjamin Sauder zur Wiederwahl präsentieren. Entsprechend sind auch nur diese in den Mönchaltorfer Abstimmungsunterlagen aufgeführt.

Doch mittlerweile hat die Kirche auf ihrer Internetseite mit Reto Kunz, Mena Ramseyer und Claudia Spiess drei weitere Kandidierende gefunden. Laut Bernhard Neyer, Interimspräsident der Kirchenpflege Mönchaltorf, seien die Kirchenmitglieder Anfang März mit einem Brief auf die neuen Anwärter aufmerksam gemacht worden.

Viel Überzeugungsarbeit habe er für die drei Neuen nicht gebraucht, sagt Neyer. «Alle haben ein Herz für die Kirchenarbeit.» Er ist zuversichtlich, dass er für die sieben Sitze umfassende Behörde noch eine Person finden wird. «Derzeit laufen weitere Gespräche.»

Noch weiter mit dem Interimspräsidenten?

Noch keine Kandidatur ist dagegen fürs Präsidium eingegangen. Diesbezüglich ist Interimspräsident Neyer weniger optimistisch. «Das Amt schreckt viele ab. Für Quereinsteiger ist es eine grosse Herausforderung, weil man sich beispielsweise auch im öffentlichen Recht auskennen sollte.»

Wie es mit dem vakanten Sitz weitergeht, müsse nach der Wahl die Bezirkskirchenpflege entscheiden, sagt Neyer. «Denkbar ist, dass ich das Amt weiterhin ausführe.» Dies soll aber nur eine Übergangslösung sein.

Der Interimspräsident glaubt, dass die neuen Mitglieder an Erfahrung gewinnen können, wenn sie ihm bei der Arbeit über die Schultern schauen. «Dadurch werden sie mit dem Amt vertrauter. So könnte auch bei dem einen oder anderem das Interesse fürs Präsidium wachsen.»

 


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