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Aktion von Kollbrunner Stiftung

Rund 800 Legehennen haben ein neues Zuhause gefunden

Am 14. und 15. Januar haben in Illnau ausgediente Legehennen im Rahmen einer Tierrettungsaktion neue Besitzerinnen und Besitzer bekommen.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 26. Januar 2022, 09:45 Uhr Aktion von Kollbrunner Stiftung

Am Wochenende vom 14. und 15. Januar fanden in der Nähe von Illnau rund 800 weisse Legehennen aus Bodenhaltung ein neues Zuhause. Dies teilt die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) aus Kollbrunn mit. Sie hat die Aktion organisiert.

Interessentinnen und Interessenten müssten in einem Formular belegen, dass die Tiere einen guten Lebensplatz erhalten, schreibt die Stiftung weiter. Zudem stehe ein Team der SUST bereit, das sich vor und nach der Aufnahme bei den neuen Hühnerhaltern melde, allfällige Fragen beantworte und sie zum Teil auch besuche.

Nicht mehr wirtschaftlich

Das Leben einer Legehenne in der Schweiz ist laut der Stiftung kurz und intensiv: Nach zehn bis zwölf Monaten ist sie als Eierlieferantin nicht mehr gefragt. Die Hennen kommen dann in die sogenannte Mauser: Eine hormonell bedingte Ruhepause, in der sich der Legeapparat der Tiere regeneriert und das Federkleid erneuert wird.

Während der Mauser legen die Hennen weniger Eier – mit der Folge, dass sich die Hennen wirtschaftlich nicht mehr rechnen. So werden gemäss der Mitteilung in der Schweiz jährlich rund drei Millionen gesunde, junge Hennen getötet und durch noch jüngere, produktivere ersetzt.

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz führt seit 2010 regelmässig sogenannte Legehennen-Aktionen durch und platzierte so bereits viele tausend ausgemusterte Legehennen an neue Plätze. (bes)

Quelle: Youtube/Susy Utzinger Stiftung

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