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Hilfe für Afrika

Geld aus Illnau-Effretikon gegen Kinderhandel

Sechs afrikanische Länder erhalten finanzielle Beiträge aus Illnau-Effretikon. Dies hat der Stadtrat beschlossen.

Redaktion
Züriost
Freitag, 21. Januar 2022, 07:45 Uhr Hilfe für Afrika
Auch in Kenia sollen Projekte mit dem Geld aus dem Oberland finanziert werden. Im Bild: Nairobi.
Foto: PD

Die Stadt Illnau-Effretikon will sechs Projekte in Afrika mit insgesamt 90'000 Franken unterstützen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sollen Entwicklungsmassnahmen in Äthiopien wie etwa Regentanks und Latrinen für Schulen und Gemeinschaftszentren finanziert werden. Weiter soll in Benin mit dem Geld gegen Kinderhandel und Gewalt an Kindern und Frauen vorgegangen werden. Unterstützt wird nach Angaben der Stadt auch die Bevölkerung in den Ländern Burkina Faso, Kenia, Lesotho und Uganda.

Weitere Beträge, die im Budget für die Auslandhilfe vorgesehen sind, werden durch den Stadtrat im Laufe des Jahres vergeben. (dam)

Finanzielle Hilfe für verschiedene Länder

Seit mehr als 40 Jahre unterstützt die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde, die katholische Pfarrei St. Martin, der Verein solidarbasar effretikon und die Stadt Illnau-Effretikon gemeinsam ausgewählte Projekte in Entwicklungsländern. Die Projekte konzentrieren sich dabei jedes Jahr auf einen Kontinent. Für das Jahr 2022 ist die Reihe an Afrika. Aufgrund des Vorschlags der Vergabekommission beteiligt sich die Stadt an Entwicklungsmassnahmen.

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