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Für das lokale Gewerbe

SVP will den Abbau von Parkplätzen in Uster stoppen

Die SVP Uster will mit einer Volksinitiative verhindern, dass die Ustermer in andere Gemeinden einkaufen gehen.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 12. Januar 2022, 16:30 Uhr Für das lokale Gewerbe
Ein Auto steht vor dem Stadthaus in Uster auf einem Parkplatz.
Alle öffentlichen Parkplätze sollen in Zukunft ersetzt werden. Das fordert die SVP Uster in einer Volksinititative.
Archivbild: Christian Merz

Die Ustermer sollen in Uster einkaufen und so das Gewerbe unterstützen. Dafür brauche es genügend Parkmöglichkeiten und ein gut erschlossenes Stadtzentrum, schreibt die SVP Uster in einer Mitteilung am Samstag.

Die Partei sieht Handlungsbedarf und lanciert deshalb die Volksinitiative «In Uster konsumieren – lokal parkieren».

Sie fordert den Erhalt von öffentlichen Parkplätzen und sieht insbesondere unterirdische Parkmöglichkeiten als Instrument zur Entlastung des Stadtzentrums vom motorisierten Verkehr vor.

Parkplätze sollen ersetzt werden

Konkret sollten öffentliche Parkplätze nur noch aufgehoben werden können, wenn diese «in der Nähe und innerhalb von sechs Monaten ersetzt werden», heisst es im Initiativtext.

Zudem sollte im Stadtzentrum jeweils ein unterirdischer Ersatz angestrebt werden. Die Anzahl der bestehenden öffentlichen Parkplätze per 1. Januar 2022 dürfe nicht unterschritten werden.

Sonst werde in Volketswil eingekauft

Das lokale Gewerbe belebe Uster, schaffe Freizeitmöglichkeiten, Arbeitsplätze und Lehrstellen, schreibt die Partei. Dafür müssten die Läden «verkehrsmässig intelligent» erschlossen sein.

Nur so sei zu verhindern, dass die Ustermerinnen und Ustermer nicht in Volketswil oder in einer anderen Gemeinde einkaufen, sagt Gemeinderat und Mitinitiant Hans Denzler.

«Die links-grüne Politik baut immer mehr Parkplätze ab und schikaniert damit den motorisierten Verkehr», sagt Fraktionspräsident und Mitinitiant Markus Ehrensperger. Der Parkplatzmangel führe zu immer mehr Stau, weniger Kundschaft für das Gewerbe und Suchverkehr in den Quartieren.

Die Partei hat bis zum 17. Juni Zeit die nötigen Unterschriften zu sammeln. (gap)

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