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Anstossen auf 2022 entfällt

Diverse Gemeinden sagen Neujahrsapéros ab

Wie schon in diesem Jahr verzichten aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage viele Gemeinden auch 2022 auf einen Neujahrsapéro. In der Liste finden Sie die jüngst abgesagten Anlässe.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 22. Dezember 2021, 13:51 Uhr Anstossen auf 2022 entfällt
Dieses Jahr fallen erneut die meisten Neujahrsapéros aus. Im Bild der Anlass in Dübendorf im Jahr 2020.
Archivfoto: Mirjam Müller

Seegräben

Die Gemeinde Seegräben hat entschieden, den am 2. Januar angesetzten Neujahrsapéro zu verschieben. Anstelle wird am Sonntag, 10. April, ein Frühlingsanlass in gleichem Rahmen geplant. Die üblicherweise zum Jahresbeginn stattfindende Ehrung der Seegräbnerin resp. des Seegräbners des Jahres wird ebenfalls erst anlässlich des Verschiebungsanlasses vollzogen.

Von der Verschiebung des Gemeindeanlasses nicht betroffen ist der ökumenische Gottesdienst in der Kirche Seegräben, der wie vorgesehen unter Einhaltung der 3G-Regel abgehalten wird.

Dübendorf

In der Glattalstadt entfällt der Neujahrsapéro sowie die Verleihung der Dübi-Awards, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. «Leider müssen die beiden Anlässe aufgrund der aktuellen Corona-Situation abgesagt werden.» Geplant sei jedoch, dass sowohl Apéro als auch Verleihung in einem ähnlichen Rahmen im Frühling des nächsten Jahres nachgeholt werden sollen. 

Wetzikon

Am ersten Sonntag im Januar findet in Wetzikon jeweils traditionellerweise der Neujahrsapéro statt. Wie die Stadt mitgeteilt hat, findet der Neujahrsapéro 2022 jedoch nicht statt. Der Stadtrat habe sich aufgrund der angespannten epidemiologischen Lage entschieden, den Anlass nicht durchzuführen. Es ist bereits die zweite Absage in Folge. Auch der diesjährige Anlass konnte nicht stattfinden.

Rüti

Auch Rüti kapituliert vor der aktuellen Corona-Lage. Wie die Gemeinde mitteilt, müsse der Neujahrsapéro wegen der Pandemie erneut abgesagt werden. 

Die Sportlerehrungen, die ebenfalls im Rahmen des Anlasses vorgenommen worden wären, sollen zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden, schreibt die Gemeinde. 

Bäretswil

Ebenfalls nicht aufs neue Jahr angestossen wird in Bäretswil. Die Gemeinde verzichtet auf den Neujahrsapéro 2022. Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus habe der Gemeinderat entschieden, den traditionellen Neujahrsapéro am 1. Januar 2022 abzusagen, teilt die Gemeinde mit.

Pfäffikon

Auch der Pfäffiker Gemeinderat hat aufgrund der neusten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschlossen, den Neujahrsapéro vom Sonntag, 2. Januar 2022 abzusagen. «Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass grössere Menschenansammlungen und Veranstaltungen der angespannten Pandemielage nicht förderlich sind», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Hinwil

Wie die Gemeinde Hinwil mitteilt, hat der Gemeinderat zusammen mit dem Verkehrsverein beschlossen, den Neujahrs­apéro abzusagen. Stattdessen soll am Sonntag, 3. April, mit einem öffentlichen Anlass in den Frühling gestartet werden. 

Lindau

Auch Lindau verschiebt den Neujahrsapéro. Der Anlass lebe vom regen Austausch zwischen der Bevölkerung, den Vertretern des Gemeinderates sowie der Gemeindeverwaltung. Ein geselliges Beisammensein stehe dabei im Vordergrund. Die Einschränkungen und Auflagen in Bezug auf Covid-19 würden dies nicht im gewünschten Mass zu lassen. Ob und wann der Apéro nachgeholt werde, sei offen.

Dürnten

Der Gemeinderat hat sich bereits Anfang Dezember dazu entschlossen, den Neujahrsapéro, der am 9. Januar 2022 hätte stattfinden sollen, abzusagen. Die neuen Vorgaben des BAG für eine 3G-Zertifikatspflicht würden bedeuten, dass die Verpflegung sitzend stattfinden müsste.

Dafür sei im Kultursaal der Dürntner Seidenfabrik für so viele Personen zu wenig Platz vorhanden. Und bei der Durchführung mit einer 2G-Zertifikatspflicht würden zahlreiche Besucher vom Anlass ausgeschlossen, auch wenn sie bereit wären, sich testen zu lassen. «Das ist nicht im Sinne des Gemeinderates.»

Egg

Der Vorstand der FDP Egg hat beschlossen, den auf den 16. Januar 2022 geplanten Neujahrsapéro abzusagen, wie die Partei mitteilt. Die aktuelle Covid-Situation würde eine Durchführung im gewohnten Rahmen verunmöglichen. Die FDP Egg bedauert die Absage, bereits der Anlass im vergangenen Jahr abgesagt werden musste. 

Schwerzenbach

In Schwerzenbach hätte der Neujahrsapéro zwar in der gedeckten, aber recht zugigen Mall des Chimlimärts stattfinden sollen, aber auch hier verzichten die Verantwortlichen auf eine Durchführung. Gemeindepräsident Thomas Weber schreibt: «Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen verheisst nichts Gutes. Die funktionierende medizinische Infrastruktur sollte nicht leichtfertig durch grössere Personenansammlungen aufs Spiel gesetzt werden.»

Volketswil

Ins gleiche Horn bläst die Gemeinde Volketswil. Die neusten Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung der Corona-Pandemie würden eine «befriedigende Durchführung» des Neujahrsapéros verunmöglichen. Der Gemeinderat bedauere, den  Anlass am Berchtoldstag absagen zu müssen.

Uster

Den anderen Weg geht die Stadt Uster. Sie wird den traditionellen Neujahrsempfang am 2. Januar 2022 auf dem Zeughausareal durchführen. Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) wird eine Neujahrsansprache halten. Im Anschluss werde eine Formation der Stadtmusik Uster die Bevölkerung musikalisch ins neue Jahr begleiten. «Dabei bietet sich auch die Möglichkeit, bei Suppe und Glühwein gemeinsam auf das neue Jahr anzustossen», schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Der Anlass findet bei jeder Witterung draussen überdacht und im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzbestimmungen statt. Für die Teilnahme sind ein Covid-Zertifikat und ein Ausweis erforderlich. Kinder bis 16 Jahre sind davon ausgenommen. Das Covid-Zertifikat und der Ausweis werden beim Einlass überprüft. Türöffnung ist um 15 Uhr.

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