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Die St. Antoniuskirche in Egg gibt es nun seit genau 100 Jahren. Foto: Laura Hertel

Wo die Wallfahrt noch heute gelebt wird

Seit 100 Jahren ist die St. Antoniuskirche in Egg Treffpunkt verschiedenster Menschen. Sie alle kommen, um gemeinsam Pilgermessen zu feiern – und wegen eines kleinen Stücks Knochen. Ein Blick in Vergangenheit und Gegenwart.

Die St. Antoniuskirche in Egg gibt es nun seit genau 100 Jahren. Foto: Laura Hertel

Veröffentlicht am: 29.11.2021 – 09.12 Uhr

Einmal in der Woche pilgern Menschen von nah und fern nach Egg – genauer gesagt in die St. Antoniuskirche auf dem Rücken des Pfannenstils. Sie liegt in der Nähe des Jakobswegs und ist jeden Dienstagnachmittag Veranstaltungsort einer Pilgermesse. Die aus Holz gebaute, katholische Kirche wurde vor 100 Jahren eingeweiht und mutierte wenig später unverhofft zum grössten und bedeutendsten Wallfahrtsort im Kanton Zürich.

« Zu Spitzenzeiten lockte die St. Antoniuskirche jährlich bis zu 200‘000 Menschen nach Egg. Wegen der vielen Pilgerreisenden hat die Forchbahn wöchentlich Extrazüge angeboten » , erzählt Priester Gregor Piotrowski, der seit 2019 als Pfarrer und Seelsorger in der Katholischen Kirchgemeinde Egg/Maur tätig ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten die Wallfahrten nach Egg deutlich abgenommen – ausgestorben sei dieser bereits im Frühchristentum praktizierte Brauch heute aber noch lange nicht: Gesamthaft zählen die Dienstagsmessen gemäss Piotrowski heute jährlich rund 5000 Besuchende – in den letzten beiden, von Corona geprägten Jahren habe sich diese Zahl etwa halbiert.

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