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Sozialhilfe und AHV/IV

Bauma und Fischenthal kooperieren im Sozialbereich

Die Gemeinderäte Bauma und Fischenthal werden im Bereich der Sozialhilfe und bei der Abwicklung der Zusatzleistungen zur AHV/IV zusammenarbeiten.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 23. November 2021, 16:53 Uhr Sozialhilfe und AHV/IV
Die Qualität der Dienstleistungen könnten optimiert und die Verwaltungskosten reduziert werden, so die Gemeinderäte.
Symbolfoto: Pixabay

«Die Sozialämter von Bauma und Fischenthal bündeln ihre Kräfte.» Das schreiben die beiden Gemeinderäte in einer gemeinsamen Mitteilung am Dienstag. Ab 1. Februar 2022 werde die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der wirtschaftlichen Hilfe in Kraft treten. Davon würden beide Gemeinden gleichermassen profitieren.

Ein Dienstleistungsvertrag regle die Zusammenarbeit im Bereich der wirtschaftlichen und persönlichen Hilfe. Bauma stelle dabei das Kompetenzzentrum. «In Fischenthal wird aber auch künftig mindestens einmal pro Woche eine Sprechstunde angeboten», versichern die Gemeinderäte in der Mitteilung.

Dienstleistung in der Nachbarschaft

Ausserdem sei geplant, dass Fischenthal ab 2023 die Abwicklung der Zusatzleistungen zur AHV/IV an Bauma überträgt. Bauma erbringe diese Dienstleistung bereits seit mehreren Jahren für die Gemeinde Wila.

Die Gemeinderäte sprechen von einem «grossen Mehrwert für die Einwohnerschaft Fischenthals». Diese vor allem für ältere und häufig nur eingeschränkt mobile Menschen wichtige Dienstleistung werde dann nämlich in der Nachbarschaft erbracht – statt wie bisher durch die Sozialversicherungsanstalt (SVA) im «fernen» Zürich. 

«Fischenthal bleibt Fischenthal»

Allerdings gelte nach wie vor: «Fischenthal bleibt Fischenthal: Die Gemeinde Fischenthal gibt keine hoheitlichen Befugnisse ab und behält ihre Entscheidungskompetenzen.» Dank der Nutzung von Synergien könnten die Qualität der Dienstleistungen optimiert und gleichzeitig die Verwaltungskosten massgeblich reduziert werden.

Barbara Dillier, Gemeindepräsidentin von Fischenthal, und der Baumer Gemeindepräsident Andreas Sudler freuten sich übereinstimmend über diese «Win-win-Situation», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Ausbau der Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg sei für Tösstaler Gemeinden ein Zukunftsmodell, um immer komplexere Herausforderungen bewältigen zu können. (caz)

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