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Trotz besserem Jahresergebnis

Düstere Prognosen für die Ustermer Stadtkasse

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 11. November 2021, 14:11 Uhr Trotz besserem Jahresergebnis
Foto: Seraina Boner

Die Stadt Uster rechnet im Budget 2022 mit einem höheren Minus. Wie der Stadtrat im sogenannten Novemberbrief bekannt gibt, steigt der prognostizierte Aufwandüberschuss um rund 1,4 Millionen Franken auf rund 4,7 Millionen Franken an. Als Grund dafür nennt die Stadtregierung Mehraufwendungen in den Geschäftsfeldern «Gesundheit und Alter» und «Primarschule».

Besser sind die Aussichten dagegen für das laufende Jahr. So geht der Stadtrat in seiner Hochrechnung von einem besseren Ergebnis aus als noch in seinem vorherigen Bericht. Dennoch rechnet er weiterhin mit einem satten Minus. Konkret wird aktuell von einem Aufwandüberschuss von 5,3 Millionen Franken statt der einst veranschlagten 7,5 Millionen Franken für das laufende Jahr ausgegangen.

Höhere Grundstückgewinnsteuern

Das voraussichtlich bessere Ergebnis sei hauptsächlich auf die höheren Grundstückgewinnsteuern und auf die «Nichtausschöpfung des Nachtragskredites» durch die Heime zurückzuführen. Negativ auf das Ergebnis hätten sich neben den voraussichtlich höheren Abschreibungen auch die Mindereinnahmen aus den Eventlokalitäten und Märkten ausgewirkt. Auch die pandemiebedingten Mehraufwendungen, beispielsweise für Reinigung und Schutzmaterial, belasten die laufende Rechnung der Stadt. (dam)

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