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Nachdem die Mönchaltorfer Ja zur «Bienen-Initiative» gesagt haben, soll im «Rietwis» ein erstes Biodiversitätsprojekt entstehen. Foto: Christian Merz

Grünes Licht für Biodiversitätsprojekt

Der Gemeinderat Mönchaltorf sah sich zu Beginn seines Biodiversitätskonzepts mit dem Widerstand von Anwohnern konfrontiert. Nun ist er auf deren Wünsche eingegangen.

Nachdem die Mönchaltorfer Ja zur «Bienen-Initiative» gesagt haben, soll im «Rietwis» ein erstes Biodiversitätsprojekt entstehen. Foto: Christian Merz

Veröffentlicht am: 08.11.2021 – 10.22 Uhr

Das Biodiversitätsprojekt im Gebiet Rietwis in Mönchaltorf hatte einen harzigen Start.  Anwohnerinnen und Anwohner zeigten sich insbesondere unzufrieden  mit dem geplanten Spazierweg durch das Areal, wo ein Weiher mit einer Holzplattform und Sitzbänken gebaut werden soll. So befürchteten sie mehr Lärm und Abfall vor ihrer Haustüre.

Nun hat sich die Gemeinde mit den Anwohnern geeinigt. Statt einen neuen Weg zur Esslingerstrasse hin, also zur Hauptstrasse, durch das Gebiet zu bauen, soll jetzt der bestehende Flurweg als Verbindung umgenutzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde. Drei Hochstammbäume sollen am Flurweg entlang gepflanzt werden.

«Der Gemeinderat Mönchaltorf wollte im ursprünglichen Projekt auf diese Variante verzichten, da die Wegverbindung so näher an den Grundstücken der Einfamilienhäuser vorbeiführt», heisst es weiter. Auf Wunsch der Bevölkerung und aufgrund des Einverständnisses der direkten Anwohnerinnen und Anwohner stehe aus Sicht des Gemeinderates jedoch dieser Projektanpassung nichts im Wege.

126‘500 Franken fürs Projekt

Zumal diese Variante für Mönchaltorf günstiger ist. Der dafür benötigte Kredit für die gesamte Wegverbindung von der Esslingerstrasse bis zum Waldrand «Süggel» liegt nun bei  53'500 Franken und ist somit um 5'500 Franken tiefer als im ursprünglichen Projekt.

Neben der Wegverbindung beinhaltet das Biodiversitätsprojekt, das auf Basis der  «Bienen-Initiative»  ins Leben gerufen wurde, auch den Bau des Weihers mit einer  Feuchtmulde, einer kleinen Holzplattform und Sitzbänken . Für diese Bauarbeiten bleibe der ursprünglich vorgesehene Kredit in der Höhe von 73‘000 Franken bestehen, wie die Gemeinde auf Anfrage bestätigt.

Bald werden erste Veränderungen im heute unverbauten Areal zu sehen sein. Die Arbeiten würden voraussichtlich von Mitte November bis Ende Februar 2022 ausgeführt, schreibt die Gemeinde. Danach soll das Gebiet für die die Bevölkerung zugänglich sein.


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