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Projekt für beeinträchtigte Kinder

«OpenSunday» in Illnau-Effretikon

Ab kommendem Sonntag, 31. Oktober 2021, startet das Projekt «OpenSunday» in Illnau-Effretikon in die erste Saison.
Die Turnhalle Schlimperg A steht jeden Sonntagnachmittag für Kinder offen. Die Stiftung IdéeSport und die Stadt Illnau-Effretikon haben ein Projekt lanciert, das sich auch an Kinder mit Beeinträchtigung richtet.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 26. Oktober 2021, 08:57 Uhr Projekt für beeinträchtigte Kinder

Das Bewegungs- und Begegnungsprojekt «OpenSunday» öffnet diese Saison erstmals die Hallentüren in Illnau-Effretikon. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren erwarten jeden Sonntag vielfältige Bewegungslandschaften und kreative Gruppenspiele. Für zusätzliche Abwechslung sollen Spezialevents in Form von Vereinsbesuchen oder anderen kleinen Überraschungen sorgen. Betreut werden die Teilnehmenden durch ein Hallenteam, bestehend aus einer erwachsenen Projektleitung sowie jugendlichen Juniorcoachs aus der Gemeinde. Die Teilnahme am Angebot ist kostenlos.

Die Stiftung IdéeSport hat im Jahr 2019 begonnen, OpenSunday-Projekte schrittweise inklusiv zu gestalten, um auch Kindern mit einer Behinderung die Möglichkeit für das Freizeitangebot zu bieten. Diese Saison werden alle OpenSundays schweizweit inklusiv.

Die Stadt Illnau-Effretikon bzw. das Ressort Gesellschaft setzt auf die Zusammenarbeit mit Idée Sport, da das Angebot gleich mehrere Ziele verfolgt, die auch der Stadt Illnau-Effretikon zur Erweiterung des Freizeitangebotes für Jugendliche am Herzen liegen. «Mit OpenSunday stellt die Stadt ein Angebot zur Verfügung, das Kinder mit und ohne Behinderungen zusammenbringt, zu Spiel und Spass einlädt und so einen wichtigen Beitrag zu Gunsten des Freizeitangebotes und der Inklusion leistet», sagt Samuel Wüst, Stadtrat Ressort Gesellschaft.

Demnach sind auch am OpenSunday Illnau-Effretikon Kinder mit einer Behinderung willkommen. Damit das Hallenteam Kinder mit körperlichen, geistigen, psychischen oder Sinnesbehinderungen empfangen kann, bildet IdéeSport die Coachs durch Fachpersonen aus und bereitet sie auf die vielfältigen Aufgaben in der Halle vor. So können alle Kinder in Illnau-Effretikon und in der Umgebung im Rahmen ihrer individuellen Fähigkeiten teilnehmen und von einem abwechslungsreichen und aktiven Nachmittag profitieren.

Für die erfolgreiche Umsetzung der Inklusion sei die weitere Vernetzung entscheidend. «Der wichtigste Faktor ist die lokale Verankerung, die Vernetzung mit Partnern und das Bekanntmachen des inklusiven Angebots bei entsprechenden Schulen und Institutionen» sagen die beiden Projektmanagerinnen Dana Bachofner und Julia Zuber. «Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Kinder die Veranstaltungen regelmässig besuchen, nachdem sie das Angebot erst einmal entdeckt haben». Die Vernetzung mit Personen, Partner und Institutionen im Behindertenbereich sei der nächste wichtige Schritt, um das Angebot mit gemeinsamen (Sensibilisierungs-)Veranstaltungen anzureichern.

Am Startsonntag, 31. Oktober ab 13.00 Uhr, wird ein kleiner Apéro für alle Eltern, Bezugspersonen und Interessenten auf dem Aussenplatz der Turnhalle Schlimperg A organisiert. Das Vorbeischauen beim Apéro bietet die Gelegenheit, das Projekt kennenzulernen, einen Einblick in die Turnhalle zu bekommen oder Fragen zum Projekt zu stellen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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