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Wie viel Licht ist in der Nacht nötig? Diese Frage beschäftigt derzeit auch die Gemeinde Mönchaltorf. Foto: Seraina Boner

Mönchaltorf nimmt Leuchtreklame unter die Lupe

Der Naturschutzverein und die Gemeinde Mönchaltorf wollen gegen die Lichtverschmutzung vorgehen. In den Fokus der Behörde gerät dabei die nächtlichen Werbebeleuchtungen.

Wie viel Licht ist in der Nacht nötig? Diese Frage beschäftigt derzeit auch die Gemeinde Mönchaltorf. Foto: Seraina Boner

Veröffentlicht am: 22.10.2021 – 15.07 Uhr

Der Naturschutzverein Mönchaltorf hatte am vergangenen Mittwoch an seinem Infoanlass zum Thema Lichtverschmutzung Notizkarten im Publikum verteilt. Darauf sollten die circa 60 anwesenden Mönchaltorferinnen und Mönchaltorfer ihre Wünsche, Eindrücke und Meinungen zu den Emissionen in ihrer Gemeinde aufschreiben. Theo Sutter, Präsident des Naturschutzverein Mönchaltorf, zieht nun daraus eine erste Bilanz. «Als problematisch erachten die Teilnehmenden die Lichtverschmutzung im Gewerbe- und Industriebereich.»

Dieser Meinung sei er auch, sagt Sutter. «Es gibt zu viele Firmen, die ihre Vorplätze zu hell beleuchten. Zudem lassen einige ihre Werbebeleuchtungen über Nacht brennen.» Die Werbungen seien oft zu hell oder schlecht eingestellt, was die Lichtemissionen verstärke. «Die dominierende Lichtverschmutzung geht aber von den Strassenlampen der Esslingerstrasse aus. Das ist wohl eine der hellsten Flächen Mönchaltorfs», sagt Sutter.

Wie und ob der Naturschutzverein gegen die Lichtemissionen kämpft, ist derzeit noch unklar. «So weit sind wir noch nicht. Erst werten wir die Rückmeldungen aus der Veranstaltung aus und entscheiden danach über das weitere Vorgehen.» Das Thema der Lichtemissionen werde der Verein aber sicherlich in seinem Projekt «Meh Läbesruum – mach mit!» weiterverfolgen. In diesem wollen die Naturschützer mit Flyern oder Exkursionen auf die Lichtverschmutzung aufmerksam machen.

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