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So will eine ehemalige Ustermerin die Zwangsprostitution bekämpfen

In der Schweiz wurde Tabea Oppliger das erste Mal mit der Realität der Zwangsprostitution konfrontiert. Ihre Vision, Betroffenen Arbeit zu geben, führte sie bis nach Israel, wo sie zusammen mit ihrem Mann ein Sozialunternehmen aufgebaut hat – und nun eng mit den ex-Opfern zusammenarbeitet.

Nina
Stangier
Sozialunternehmen in Tel Aviv
Die ehemalige Ustermerin Tabea Oppliger wanderte nach Israel aus zusammen mit ihrer Familie um dort das Sozialunternehmen Kitepride zu gründen
2010 setzte sich Tabea Oppliger erstmals tiefer mit Zwangsprostitution auseinander. Heute führt sie ein Sozialunternehmen.
Fotos: PD

«Das waren die einzigen Berührungen, die diesen traumatisierten Frauen etwas geben konnten und nicht genommen haben», sagt Tabea Oppliger. Wenn die heutige Unternehmerin von ihren Erlebnissen als Massagetherapeutin in den Zürcher Bordellen spricht, ist Oppliger ihre Betroffenheit anzumerken.