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Erste Station ist Gossau

Vier Impfmobile rollen bald durch den Kanton Zürich

Seinen ersten Einsatz hat das Impfmobile am 21. August in Gossau.

Agentur
sda
Donnerstag, 12. August 2021, 16:10 Uhr Erste Station ist Gossau
Ab dem 21. August werden im Kanton Zürich vier Impfmobile im Einsatz sein. So soll die Impfquote erhöht werden.
Foto: Keystone / Gian Ehrenzeller

Eine höhere Impfquote soll dazu beitragen, eine mögliche Überlastung des Gesundheitssystems im Herbst zu vermeiden, teilte die Zürcher Gesundheitsdirektion (GD) am Donnerstag mit. Die GD kooperiere deshalb mit Partnern, die die Impfung noch näher zur Bevölkerung bringen sollen.

Gemeinden sowie Hoch-, Mittel- und Berufsfachschulen können Impfmobile für gezielte Veranstaltungen anfordern. Der Kanton stellt Personal, Material und Impfstoff kostenlos zur Verfügung. Bei entsprechender Nachfrage soll das Angebot auch auf Vereine und Unternehmen ausgeweitet werden. Erstmals im Einsatz sein werden die Impfmobile am Samstag, 21. August in der Gemeinde Gossau.

Das Interesse der Bildungsinstitutionen an Impfungen vor Ort ist laut Mitteilung gross. Die Universität Zürich, die Pädagogische Hochschule Zürich und die Zürcher Hochschule der Künste sowie vier Berufsfachschulen und sechs Mittelschulen würden ihren Mitarbeitenden und Studierenden beziehungsweise Schülerinnen und Schülern Impfmöglichkeiten anbieten. Weiterhin angeboten werden die Covid-19-Impfungen in den verbleibenden Impfzentren sowie etlichen Apotheken.

95 Prozent Ungeimpfte auf den Intensivstationen

Bei 95 Prozent der mit schweren Verläufen auf den Intensivstationen der Zürcher Spitäler liegenden Patientinnen und Patienten handelt es sich laut Mitteilung um Ungeimpfte. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) appelliert deshalb an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. «Diese Zahlen belegen eindrücklich die hohe Wirkung der Impfung sowie die Gefahr des Virus für Ungeimpfte», wird die Regierungsrätin zitiert.

Zudem werden Ferienrückkehrer dazu aufgefordert, sich unmittelbar nach der Heimkehr testen zu lassen. Bei rund der Hälfte der aktuell positiv getesteten Personen werde davon ausgegangen, dass sie sich im Ausland angesteckt hätten.

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