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«Wenn ich ruhig bin, sind es die Kälber auch»

Wetterextreme und Agrarreformen: Menschen in der Landwirtschaft leben den konstanten Wandel. In einer Sommerserie stellt Züriost Oberländer Betriebe und ihre Geschichten vor. Den Anfang macht der Neschwiler Bauer David Heller, der jedes seiner Tiere selbst schlachtet.

Mirja
Keller
Sommerserie «Buuregschichte»​​​​​​​
David Heller führt in Neschwil einen Betrieb mit 30 Kühen.
Fotos: Christian Merz

David Heller ist erst 15 Jahre alt, als er sein erstes Tier tötet. Mit einem Bolzenschuss betäubt er das Kalb, mit einem gezielten Schnitt an der Halsschlagader lässt er es anschliessend ausbluten. «Danach hatte ich eine Woche lang ein schlechtes Gewissen», erinnert sich der gelernte Metzger zurück. Das sei heute anders, sagt Heller. «Würde man sich jedes Mal so hinterfragen, hält man das nicht lange durch.»

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