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Kandidaturen in der Region

Erik Schmausser (GLP) will im Illnau-Effretiker Stadtrat bleiben

Im Frühling 2022 finden die Gesamterneuerungswahlen statt. Bereits geben Parteien erste Kandidaturen bekannt. Eine Übersicht.

Redaktion
Züriost
Montag, 12. Juli 2021, 14:40 Uhr Kandidaturen in der Region

Ticker

Montag, 12. Juli: Erik Schmausser überlegt sich Kandidatur für Illnau-Effretiker Stadtpräsidium

Die Grünliberalen in Illnau-Effretikon haben an ihrer Mitgliederversammlung Erik Schmausser wieder für den Stadtrat nominiert. Das schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. «Die GLP freut sich sehr, dass sich der bisherige Tiefbauvorstand für eine weitere Legislatur zur Verfügung stellt. Ihn zeichnen sein hervorragender Leistungsausweis und seine pointiert grünliberale Haltung aus», heisst es weiter. So verfüge Illnau-Effretikon jetzt über ein modernes Naturschutzkonzept zur Förderung der Biodiversität und der ökologischen Infrastruktur. Dank Erik Schmausser habe die nachhaltige, ressourcenoptimierte Entwicklung der Stadt eine kräftige Stimme im Stadtrat. Dies wird auch in Zukunft dringend nötig sein, so die GLP weiter. Eine allfällige Kandidatur von Erik Schmausser für das Stadtpräsidium in Illnau-Effretikon ist momentan Gegenstand der Überlegungen und wird nach den Sommerferien bekanntgegeben.

Dienstag, 8. Juni: SVP Pfäffikon setzt auf Kontinuität

Beide aktuell amtierenden Gemeinderäte der SVP Pfäffikon werden im Frühling bei den Erneuerungswahlen erneut kandidieren. So treten sowohl Gemeindepräsident Marco Hirzel als auch die Vorsteherin des Ressorts Liegenschaften und Gesundheit, Rajka Frei, zur Wiederwahl an. Die Nomination aller Kandidaten für die Wahlen 2022 wird die SVP Pfäffikon an den nächsten Parteiversammlungen im September oder spätestens im Dezember vornehmen.

Freitag, 21. Mai: Dübendorfer SP will mit Ivo Hasler einen Sitz im Stadtrat

Die Generalversammlung der SP Dübendorf hat am Donnerstag einstimmig Ivo Hasler als Kandidat für die Stadtratswahlen 2022 nominiert, wie die Ortspartei in einer Mitteilung schreibt. Ivo Hasler ist 42, arbeitet als Architekt und vertritt seit rund drei Jahren die SP im Dübendorfer Gemeinderat. Mit Ivo Hasler möchte die SP in der viertgrössten Stadt im Kanton den Sitz in der Exekutive zurückerobern, den sie vor längerer Zeit verloren hatte.    
 
Dübendorf sei die einzige Stadt in der Schweiz mit über 25'000 Einwohnern ohne linke Vertretung in der Exekutive und seit den letzten Kommunalwahlen sei die SP die zweitgrösste Fraktion im Gemeinderat. Zähle man den Wähleranteil der Grünen Partei hinzu, seien im Dübendorfer Stadtrat heute über ein Viertel der Stimmbürger nicht vertreten, so die SP. «Ganz klar: Dübendorf braucht diese SP-Stimme in der Exekutive, um Mitte-Links-Mehrheiten für zukunftsgerechte Lösungen zu ermöglichen.» 
 
Veränderung in der Schulpflege

Für die Sekundarschulpflege Dübendorf-Schwerzenbach nominiert die SP Dübendorf die bisherige Alexandra Freuler. Als Mitglied der Primarschulpflege wurde neu Pascal Scattolin nominiert. Er solle dieses Amt für die SP als Nachfolger des per 2022 zurücktretenden Toni Lanzendörfer verteidigen, heisst es in der Mitteilung.  
 
Als neues Mitglied im Vorstand der SP Dübendorf wird Gemeinderat Urs Menet den zurücktretenden Theo Zobrist ersetzen. Mit den bisherigen Susanne Schweizer als Präsidentin, Alexandra Freuler, Leandra Columberg, Fernand Vuilleumier als Kassier und Hans Baumann werde die Ortspartei ihre Arbeit fortsetzen.

Donnerstag, 20. Mai: Dübendorfer SVP nominiert Ingold und Hofer

Wie die Dübendorfer SVP mitteilt, will Stadtpräsident André Ingold eine weitere Amtszeit anhängen. Der 53-Jährige wurde 2006 in den Stadtrat gewählt und amtet seit 2018 als Stadtpräsident in der viertgrössten Stadt im Kanton. Weiter schreibt die Partei, dass auch Stadträtin Jacqueline Hofer für eine weitere Amtszeit kandidiert. Hofer ist seit 2018 Mitglied des Stadtrates und steht seither dem Ressort Soziales vor. Zuvor sass die gebürtige Dübendorferin bereits zehn Jahre lang im Gemeinderat.

Dienstag, 20. April: CVP Wetzikon nominiert Remo Vogel

Die CVP Wetzikon heisst jetzt definitiv Die Mitte und wird für die Gesamterneuerungswahlen nächstes Jahr ihren Stadtrat Remo Vogel für eine weitere Amtszeit portieren, wie sie mitteilt. Vogel trat 2013 mittig in der laufenden Legislatur in den damaligen Gemeinderat ein und wurde ein Jahr später in den neu geschaffenen Stadtrat gewählt. Er steht seither dem Ressort Soziales + Alter vor. Ihm sei es wichtig, seine Erfahrungen in der Exekutive mit seiner neuerlichen Kandidatur unter dem Aspekt der Kontinuität einzubringen, so die CVP. (zo)

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