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Markus Gygax, ehemaliger Kommandant der Schweizer Luftwaffe, hat gute Erfahrungen mit amerikanischen Kampfjets gemacht. PD

«Der Kampfjetentscheid ist mutig und politisch sehr klug»

Die amerikanische F-35 mache die Schweiz sicherer, ist der ehemalige Luftwaffenkommandant aus Weisslingen überzeugt. Einem möglichen Abstimmungskampf sieht er gelassen entgegen.

Markus Gygax, ehemaliger Kommandant der Schweizer Luftwaffe, hat gute Erfahrungen mit amerikanischen Kampfjets gemacht. PD

Veröffentlicht am: 01.07.2021 – 09.15 Uhr

Braucht die Schweiz wirklich den «Ferrari der Lüfte», wie die F-35 der Amerikaner auch bezeichnet wird?
Markus Gygax: Das ist kein Ferrari. Die F-35 ist wie die anderen zur Evaluation stehenden Flugzeuge auf dem neusten technischen Stand, aber sie ist sicher das modernste.

Auch dank der Tarnkappentechnologie. Ist ein neutrales Land wie die Schweiz darauf angewiesen, dass sie unter dem Radar fliegen kann, wie dies bei Armeen mit einer Angriffsphilosophie der Fall ist?
Dass die F-35 aufgrund ihrer Tarnkappe erst spät auf dem Radar sichtbar wird, ist nicht nur offensiv, sondern auch defensiv ein grosser Vorteil. So weiss ein potenzieller Angreifer dank dieser Technologie nicht, ob die Schweizer Jets in der Luft sind oder nicht. Und das wiederum schreckt vom Eindringen in den hiesigen Luftraum ab.

Wie gut kennen Sie die Kampfjets, die zur Auswahl stehen?
Bis auf die F-35 bin ich alle geflogen. Den Jet des US-Herstellers Lockheed Martin habe ich im Simulator testen können. Bis auf den physischen Stress, dem man beim realen Fliegen aufgrund der Schwerkräfte ausgesetzt ist, sind die Erkenntnisse aber vergleichbar. Vom rein fliegerischen Standpunkt betrachtet, sind die Unterschiede zwischen den vier Modellen minim.

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