nach oben

Anzeige

Die Veranstalter der Jazztage sind bereit: Toni Lanzendörfer, Thomas Müller, Rolf Bender und Christine Witschi (v.l.). Foto: Paulo Pereira

Jubiläumsausgabe mit nordischem Flair

Melancholische Klänge aus einem Ziegenhorn, Elektroeffekte zu Harfenmusik und eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin aus Estland: Die diesjährigen Jazztage Dübendorf versprechen viel Abwechslung.

Die Veranstalter der Jazztage sind bereit: Toni Lanzendörfer, Thomas Müller, Rolf Bender und Christine Witschi (v.l.). Foto: Paulo Pereira

Veröffentlicht am: 10.06.2021 – 14.00 Uhr

Seit diesem Mittwoch steht die Obere Mühle in Dübendorf wieder ganz im Zeichen des Jazz. Mit einem ausverkauften Konzertabend in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Hans Gersbach, Mitglied des organisierenden Vereins, wurden die 10. Jazztage lanciert.

Lange war unsicher, ob die zehnte Ausgabe überhaupt würde stattfinden können. Die Euphorie war gross, als klar war, dass jeden Abend 70 Jazzliebhaber endlich wieder in den Genuss von Live-Musik in der Oberen Mühle kommen würden. «Wir freuen uns riesig», sagt Thomas Müller vom sechsköpfigen Organisationskomitee. «Alle warteten darauf, dass der Kulturbetrieb wieder losgeht.»

Vom 17. bis 19. Juni stehen drei Abende mit einem abwechslungsreichen Line-up auf dem Programm – mit zwei Künstlerinnen aus Nordeuropa. «In Estland und Norwegen probieren die Jazzmusiker viel aus», begründet Rolf Bender, der gemeinsam mit Thomas Müller für das Programm verantwortlich ist, die Wahl.

Den Auftakt am Donnerstagabend macht die norwegische Trompeterin und Ziegenhornspielerin Hildegunn Øiseth. Mit ihrem aussergewöhnlichen Instrument lässt sie das Publikum in eine melancholische und melodische Klangwelt abtauchen.

Pop, Funk und Frauenpower

Auch bei dieser Ausgabe der Jazztage stehen viele Frauen auf der Bühne. Schon lange ist es den Organisatoren ein Anliegen, Künstlerinnen zu fördern. So auch am Freitagabend, wo mit dem Marie Krüttli Trio sowie Sarah Chaksad zwei Schweizer Leadmusikerinnen auftreten werden.

Am Samstagabend macht dann Julie Campiche den Auftakt mit ihrer Harfe. Begleitet wird sie von drei jungen Musikern, die mit Elektroeffekten eine faszinierende Mischung aus Jazz, Pop und Funk erzeugen. Die estnische Sängerin und Komponistin Kadri Voorand – kürzlich von der estnischen Präsidentin zur «Jungen Kulturpersönlichkeit des Jahres» ernannt – rundet mit ihrem musikalischen Partner Mikhel Mälgand die Jazztage Dübendorf ab.

10. Jazztage Dübendorf

Donnerstag, 17. Juni, 20:30 Uhr: Hildegunn Øiseth (NO)
Freitag, 18. Juni, 20:00/21:30 Uhr: Marie Krüttli Trio (CH) / Sarah Chaksad Sextett (CH/NO/AT)
Samstag, 19. Juni, 20:00/21:30 Uhr: Julie Campiche Quartett (CH) / Kadri Voorand & Mikhel Mälgand (EE)


Dieser Artikel wurde automatisch aus unseren alten Redaktionssystemen auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: servicedesk@zol.ch

Kommentar schreiben

Bitte geben Sie ein Kommentar ein.

Wir veröffentlichen Ihren Kommentar mit Ihrem Vor- und Nachnamen.
* Pflichtfeld

Anzeige

Anzeige