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Raphael Honegger hat in den vergangenen elf Jahren das Blasorchester der Musikgesellschaft Fehraltorf dirigiert. PD

«Jedes Orchester braucht von Zeit zu Zeit wieder neuen Schwung»

Nach elf gemeinsamen Jahren trennen sich die Wege der Musikgesellschaft Fehraltorf und ihres Dirigenten Raphael Honegger. Der studierte Musiker blickt zurück auf Höhepunkte, Lieblingsstücke und Lerneffekte.

Raphael Honegger hat in den vergangenen elf Jahren das Blasorchester der Musikgesellschaft Fehraltorf dirigiert. PD

Veröffentlicht am: 13.05.2021 – 13.30 Uhr

Die Musikgesellschaft Fehraltorf wurde 1892 gegründet. Das Blasorchester mit rund 40 Aktivmitgliedern spielt ein vielseitiges Repertoire aus verschiedenen Stilrichtungen. In den vergangenen gut elf Jahren wurden die Musikerinnen und Musiker von Raphael Honegger dirigiert, der Ende Mai zurücktritt. Im Interview spricht der 35-Jährige über die gemeinsamen Jahre.

Herr Honegger, blicken wir elf Jahre zurück. Wie haben sich damals die Wege von Ihnen und der Musikgesellschaft Fehraltorf gekreuzt?
Raphael Honegger: Ich habe im Internet die ausgeschriebene Stelle entdeckt und mich beworben. Eigentlich war es da schon zu spät – das Bewerbungsverfahrungen für den neuen Dirigenten der Musikgesellschaft Fehraltorf war bereits abgeschlossen. Einige Tage später rief mich der damalige Leiter der Wahlkommission an und sage mir, dass sich ihr Wunschkandidat zurückgezogen hätte. Also dufte ich mich in einer zweiten Bewerbungsrunde beweisen – mit Erfolg.

Welche Motivation steckte hinter dieser Last-Minute-Bewerbung?
Ich habe damals mein Physikstudium an der ETH absolviert. Gleichzeitig beschloss ich, nach meinem Abschluss auch noch Orchesterleitung zu studieren. Für die Aufnahme an die Zürcher Hochschule der Künste muss man eine anspruchsvolle praktische Prüfung absolvieren. Ein Laienorchester, wie jenes der Musikgesellschaft Fehraltorf, stellte eine ideale Trainingsmöglichkeit dar.

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