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Zughersteller Stadler befürchtet russische Industriespionage

Der Zughersteller Stadler warnt vor russischer Industriespionage in Deutschland. Das Unternehmen befürchtet, dass durch einen Wartungsvertrag Betriebsgeheimnisse an den russischen Konkurrenten Transmash Holding gelangen könnten.

Agentur
sda
Wegen eines Wartungsvertrags
Beunruhigende Nachrichten für Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler.
Foto: Archiv

Das technische Know-how sei das grösste Kapital des Unternehmens, sagte ein Sprecher von Stadler in der «Welt am Sonntag». «Wir müssen nun fürchten, dass es konträr zu unseren vertraglichen Vereinbarungen in die Hand von Wettbewerbern fällt», erklärte er. «Besonders kritisch sehen wir dabei, dass es sich hier um russische Wettbewerber handelt, die in den europäischen Markt drängen und so Zugang zu geschützter und dem Betriebsgeheimnis unterliegender Technologie erhalten könnten.»