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In eigener Sache

«Newsstreet One» kann gebaut werden

Anfangs Juni wird der Rückbau des langjährigen Standorts der Zürcher Oberland Medien AG an der Rapperswilerstrasse 1 in Wetzikon starten. Am 10. März hatte der Wetziker Stadtrat die Baubewilligung erteilt. Die Einsprachefrist ist nun rekursfrei verstrichen.

Tanja
Frei
Mittwoch, 28. April 2021, 07:00 Uhr In eigener Sache

Wo vor kurzem noch Leben war, herrscht jetzt Stille. Der Anblick des leeren Gebäudes an der Rapperswilerstrasse 1 lässt Nostalgie aufkommen, aber auch Vorfreude. Das Firmengebäude, das erstmals im Jahr 1931 bezogen wurde, war ein knappes Jahrhundert lang das Zuhause der Medienschaffenden der Zürcher Oberland Medien AG. Nun sind seine letzten Tage gekommen, denn der Rückbau steht kurz bevor.

Bereits am 1. März sind alle Mitarbeitenden der Zürcher Oberland Medien AG vorübergehend für zweieinhalb Jahre in die Räumlichkeiten der Ferag AG an der Zürichstrasse 74 in Hinwil gezogen (wir berichteten). Das alte Gebäude wird durch einen eleganten und multifunktionalen Glasbau, die «Newsstreet One», ersetzt. Es werden 60 Wohnungen entstehen sowie Gewerberäumlichkeiten auf zwei Geschossen.

Bauprojekt steht nichts mehr im Weg

Seit 2017 ist der Neubau in Planung. Nach dem Architekturwettbewerb im Jahr 2019 sowie der Einreichung des Baugesuchs bei der Stadt Wetzikon im August 2020, hat der Wetziker Stadtrat über das Projekt befunden und am 10. März die Baubewilligung, unter zahlreichen Auflagen erteilt. Nach Ablauf der Rekursfrist, welche ohne Einsprachen verstrichen ist, steht dem Bauprojekt nichts mehr im Weg.

Jürg Kägi, Präsident der Baukommission, ist froh, dass alles nach Plan läuft: «Wir haben wichtige Stufen überstanden. Der Rückbau kann anfangs Juni starten.» Vorher werde noch eine fachgerechte Inspektion auf Schadstoffe, wie Asbest oder andere Giftstoffe, durchgeführt, die in einem Gebäude dieses Alters zu erwarten sind. Diese werden danach auf gesetzlich vorgegebenem Weg entsorgt.

«Wir sind zufrieden und glücklich, dass die ersten Phasen gut überstanden sind. Denn sicher ist man bei Bauprojekten nie», so Kägi. Im Spätherbst sei zu erwarten, dass der Baumeister auffährt und der Kran aufgestellt wird. Danach wird die Baugrube erstellt, der Aushub durchgeführt und das neue Gebäude kann zu wachsen beginnen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist auf Herbst 2023 geplant.

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