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Bäche und Wälder sollen vor Gericht ziehen

Eine Bewegung will der Umwelt mehr rechtliche Mittel einräumen. Unterstützung erhält sie nun von Nationalräten. Mit dabei ist auch die Hinwiler Parlamentarierin Marionna Schlatter (Grüne). Sie sieht auch Anwendungsbereiche im Zürcher Oberland.

Redaktion
Züriost
Hinwiler Nationalrätin fordert
Die Hinwiler Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter will Feldern, Wäldern und Gewässern eine juristische Stimme geben.
Foto: Nathalie Guinand

Möglicherweise wären Anwälte gerne selber gegen den Verursacher vorgegangen, als im Frühjahr 2016 ein Pflanzenschutzmittel in den Chimlibach zwischen Volketswil und Schwerzenbach gelangte und über 200 Fische verendeten. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland sprach in der Folge eine bedingte Geldstrafe wegen Zuwiderhandlungen gegen das Gewässerschutzgesetz aus.