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Näniker will behinderte Menschen in Holzatelier betreuen

Zu viel Computer, zu wenig Mensch: Weil ihm sein Beruf als Sozialpädagoge in Behindertenheimen nicht mehr entspricht, will der Näniker Bernhard Hofmann nun selber ein Freizeitangebot für Menschen mit Beeinträchtigung anbieten. Was ihm noch fehlt? Alles.

Tanja
Bircher
Crowdfunding läuft bis Ende April
Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sollen bei Bernhard Hofmann das Holzschnitzen erlernen.
Fotos: Seraina Boner

Bernhard Hofmann ist ein Idealist. Er sprüht diese ansteckende Begeisterung aus, die etwas Kindliches, fast Naives hat.

Zum Beispiel, wenn er in seinem 46 Quadratmeter grossen Raum in Nänikon von einer Ecke in die andere hetzt, auf Dutzende aufeinandergestapelte, runde Holzblöcke zeigt und voller Begeisterung über Birkenholz referiert, das sich viel besser für Schnitzereien eigne als etwa die Föhre oder die Tanne, die zwar ebenfalls weich seien, aber aufgrund der vielen Äste ein Problem darstellten. «Die Linde ist optimal.»