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Die Schranke und ein Notfallknopf sorgen für Bedarf für Videoüberwachung. Foto: Seraina Boner

Kameras sollen Seegräbens grossen Parkplatz überwachen

Regeln ziehen Regeln nach sich, Investitionen Investitionen. Einen solchen Fall gibt es jetzt in Seegräben. Nachdem die Gemeinde ihren Parkplatz aufgerüstet hat, muss das neue Equipment jetzt auch noch videoüberwacht werden.

Die Schranke und ein Notfallknopf sorgen für Bedarf für Videoüberwachung. Foto: Seraina Boner

Veröffentlicht am: 08.02.2021 – 13.02 Uhr

Die Verkehrssituation und die damit einhergehenden Regulierungen im Dorf Seegräben sind eine Krux. Weil das Dorf an schönen Wochenenden von Naherholungstouristen in ihren Autos regelrecht überrollt wird, hat der Gemeinderat letztes Jahr neue Methoden der Verkehrsregulierung eingeführt. Dazu gehören etwa ein Schrankenbetrieb inklusive Verkehrsleitsystem, das die Zahl der freien Parkplätze frühzeitig verkündet. Sollte mal jemand nicht mehr vom Parkplatz wegkommen oder für andere Probleme, gibts zudem neu einen Notfallknopf.

Und diese Massnahmen führen nun zu weiteren Investitionen. Denn wie der Gemeinderat mitteilt, ist es seither schon zu verschiedenen Situationen gekommen, bei denen eine Videoüberwachung von Vorteil gewesen wäre. Namentlich werde der Notfallknopf als Lausbubenstreich einfach mitten in der Nacht gedrückt. Das verursache Aufwand beim Sicherheitsdienst. Ausserdem habe es bei den Schranken Betriebsunterbrüche gegeben, weil jemand den Schrankenbaum «willentlich verschoben» habe.

Prävention und Kontrolle

Videoüberwachung würde aber aus Sicht des Gemeinderats auch Sinn machen, weil der Sicherheitsdienst via Kamera bessere Unterstützung bieten könne. Es lasse sich auch besser einschätzen, ob überhaupt ein Einsatz vor Ort nötig ist. Und schliesslich hätten Kameras eine vorbeugende Wirkung für allfällige Einbruchversuche auf die Kassenautomaten. Davon seien diese bislang allerdings nicht betroffen gewesen. Jedenfalls würden damit Kosten für Reparatur und Verwaltungsaufwand verhindert.

Um die Rechtslage für neue Kameras zu schaffen, hat der Gemeinderat bereits Ende Dezember ein entsprechendes Reglement - in Konsultation mit dem Büro der Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich - erlassen. Zudem hat er einen Kredit für die Beschaffung und die Installation der Kameras und des Speichersystems in Höhe von 6700 Franken in eigener Kompetenz gesprochen. (kö)


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