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Wasserstand wird gefährlich

Polizei sperrt Wege am Greifensee und Pfäffikersee

Sowohl der Greifensee als auch der Pfäffikersee ist nach dem Dauerregen der letzten Tage über die Ufer getreten. Stellenweise mussten auf Wegabschnitte gesperrt werden.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 31. Januar 2021, 10:01 Uhr Wasserstand wird gefährlich

Die Wasserstandkarte des Kantons Zürich zeigt: Beim Greifensee herrscht mittlerweile Alarmstufe orange. Die anhaltenden Regengüsse der letzten Tage haben ihm offenbar zugesetzt. Der aktuelle Wasserstand rangiert über dem langjährigen Durchschnittsniveau der jährlichen Höchststände.

Ausschnitt der Wasserstandskarte des Kantons Zürich. (Screenshot)

Laut der Gefahrenkarte stand die Wasseroberfläche des Sees im Bezirk Uster am Sonntagabend bei 436,09 Meter über Meer. In den vergangenen zehn Jahren lag der Wasserstandspegel zwar mehrfach über diesem Niveau, allerdings nicht markant. Der Höchstwert wurde 2013 mit knapp über 436,2 Meter verzeichnet. Das langjährige Mittel der jährlichen Höchststände liegt bei etwa 435,88 Metern über Meer, die so genannte Hochwasserquote bei 436,35 Metern. Dann gilt Alarmstufe rot.

Noch am Samstag galt mit Alarm- oder Gefahrenstufe gelb mässige Gefahr. Die nun geltende, orange Gefahrenstufe heisst: erhebliche Gefahr. Danach folgen die Stufen rot und dunkelrot mit grosser oder sehr grosser Hochwassergefahr.

Von den starken Regengüssen der letzten Tage ist der Bezirk Uster laut Gefahrenkarte am stärksten betroffen im Kanton. Einige Wegabschnitte entlang des Greifensees mussten wegen Überflutungen durch die Stadtpolizei bereits gesperrt werden. Die Situation werde laufend kontrolliert, heisst es seitens der Stadtpolizei. Derzeit nicht betretbar sind der Aaspitz, der Uferweg bei der Feuerstelle «Harnischbaum» bis Pumphaus, sowie der untere Uferweg von Pumphaus bis Volleyballfeld. Weitere Sperrungen seien in Anbetracht des anhaltenden Regens aber nicht ausgeschlossen. 

Nicht nur der Wasserstand des Greifensees schlägt auf der Karte aus, sondern auch die Glatt in Dübendorf sowie das Rückhaltebecken in Esslingen. Lange gab der Pfäffikersee keinen Anlass zur Besorgnis. Nun gilt auch für ihn Gefahrenstufe gelb, also mässige Gefahr. Dessen Stand wird derzeit auf 537,46 Meter über Meer deklariert. Das langjährige Mittel der jährlichen Höchstwerte liegt bei gut 537,49 Metern. Die Feuerwehr Pfäffikon war denn am Sonntag ebenfalls im Einsatz, kontrollierte sämtliche Bäche und sperrte Abschnitte des Seerundwege, die komplett unter Wasser standen, ab. 

Auch am Pfäffikersee war kein Durchkommen mehr. (Foto: Facebookseite Feuerwehr Pfäffikon)

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