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Neue Perspektive?

Flugplatz Dübendorf: Neuer Thinktank mit hochkarätiger Besetzung

Ein neuer Verein nimmt sich der Causa Flugplatz Dübendorf an. Im Vorstand und Präsidium des neuen Thinktanks sind Persönlichkeiten der Zivil- und Militärluftfahrt vertreten.

Agentur
sda
Mittwoch, 27. Januar 2021, 11:00 Uhr Neue Perspektive?
Wie weiter mit dem Flugplatz Dübendorf? Eine neue Gruppe will neue Impulse setzen.
(Symbolfoto: Keystone-SDA)

Der neu gegründete «Think Tank Airfield City Dübendorf, Zürich» hat sich vorgenommen, bis im Frühling Vorschläge für die künftige Nutzung des Flugplatzes Dübendorf auszuarbeiten.

Präsidiert wird der Verein  vom ehemaligen Betriebschef des Flughafens Zürich, Stefan Conrad. Im Vorstand sitzen der ehemaliger Kommandant der Schweizer Luftwaffe, Markus Gygax sowie der ehemalige Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt, Peter Müller, wie der Verein am Mittwoch mitteilte.

Erster Entwurf im Frühling 2021

Der Thinktank wolle einen unabhängigen Diskussionsbeitrag für die künftige Nutzung des Flugplatzes leisten, heisst es in der Mitteilung. Dabei solle vor allem eine möglichst gute Verknüpfung zwischen der aviatischen Nutzung und den Bedürfnissen des Innovationsparks Zürich (IPZ) im Vordergrund stehen.

Bis im Frühling 2021 soll ein erster Entwurf vorliegen. Es werde sich dabei aber nicht um ein «fixfertiges Betriebskonzept» handeln.

Der Bundesrat hatte Mitte Oktober entschieden, den alten Militärflugplatz in Dübendorf doch nicht für Businessjets umnutzen zu lassen. Die Federführung für die Umnutzung liegt seither beim Kanton Zürich. Dieser will ebenfalls bis im Frühling in einem Synthesebericht Stellung nehmen zur Zukunft des Flugplatzes.

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