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500 Schüler müssen zum Corona-Test

Zwei Volketswiler Schulklassen in Quarantäne

Die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Feldhof müssen einen Corona-Schnelltest machen. Zudem gilt in allen Volketswiler Schulen eine Maskenpflicht ab der vierten Klasse.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 19. Januar 2021, 15:11 Uhr 500 Schüler müssen zum Corona-Test
500 Schüler des Schulhauses Feldhof müssen zum Corona-Schnelltest.
Foto: Archiv

Im Primarschulhaus Feldhof sind derzeit zwei Klassen in Quarantäne. Gemäss Schulpräsident Yves Krismer (FDP) habe es in den Klassen vereinzelte Corona-Fälle gegeben. Entsprechend sei die Quarantäne eine Vorsichtsmassnahme des Contact-Tracings. Um welche Klassenstufen es sich dabei handelt, will die Volketswiler Schulpflege nicht kommunizieren.

Zudem gebe es vereinzelt weitere Corona-Fälle im Schulhaus. Dabei seien unter anderem auch Lehrpersonen betroffen, sagt Krismer. Allgemein habe es in der Schule Feldhof seit den Weihnachtsferien vermehrt Quarantäneauflagen aufgrund von Covid-19 gegeben, wie die Volketswiler Schulpflege am Dienstag in einer Mitteilung schrieb.

Schnelltests in Dübendorf

Als weiterführende vorsorgliche Massnahme habe das Contact-Tracing und der Schulärztliche Dienst des Kantons Zürich am Montag empfohlen, dass alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Schulpersonal mit einem Schnelltest auf Covid-19 getestet werden sollen. Das Feldhof besuchen rund 500 Schüler. Es ist das zweitgrösste Schulhaus der Gemeinde Volketswil. Das habe auch zu vereinzelter Kritik seitens Eltern geführt, sagt Krismer. «Zahlreiche Personen haben sich aber auch positiv und dankend geäussert.»

Das Drive-in-Testzentrum in Dübendorf werde die freiwilligen Tests ab Mittwoch bis Freitag während der Unterrichtszeit durchführen. Die Schülerinnen und Schüler würden klassenweise getestet und von ihren Lehrpersonen begleitet, schreibt die Schulpflege. Im Kindergarten würden Speicheltests eingesetzt, ab der ersten Klasse kommen Nasenabstriche zum Einsatz. Die Kinder werden mit dem Schulbus zum Testzentrum gefahren.

Die Schulpflege arbeitet derweil an einem Plan, falls es nach den Schnelltests zu weiteren positiven Fällen kommen sollte. «Wir stehen derzeit in Kontakt mit dem Contact-Tracing sowie dem Schulärztlichen Dienst des Kantons Zürich und besprechen unterschiedliche Optionen», so Schulpräsident Krismer. Ein erneuter Fernunterricht könnte eine mögliche Option sein. «Aber einzig das Volksschulamt kann einen solchen Entscheid fällen.»

Maskenpflicht ab der vierten Klasse

In der Gemeinde wurde eine weitere weiterführende vorsorgliche Massnahme getroffen: Alle Schülerinnen und Schüler der Schulen in Volketswil ab der vierten Klasse müssen seit Dienstag in der Schule eine Maske tragen. Die Maskenpflicht sei von den Kindern durchwegs positiv aufgenommen worden, sagt Krismer. «Sie sehen die Erwachsenen als Vorbild und tragen die Masken deshalb mit einem gewissen Stolz», sagt Krismer. Die Masken werden den Kindern von der Schule zur Verfügung gestellt.

Die Maskenpflicht sei notwendig, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzugrenzen, schreibt die Volketswiler Schulpflege. «Denn die Schülerinnen und Schüler aus der Schule Feldhof haben und hatten sowohl familiäre als auch andere soziale Kontakte mit den Schülerinnen und Schülern aus den anderen Schulen.» Die Schulpflege hofft, dass mit der Umsetzung dieser Massnahmen dazu beitragen werden kann, dass sich das Coronavirus möglichst wenig ausbreitet.

Zudem hat die Schulpflege beschlossen, dass nur noch erwachsene Personen das Schulgelände und die Schulhäuser betreten, die in den Schulbetrieb involviert sind.

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Ich finde es spannend, dass bei uns ind Brüttisellen keine Klassenübergreifenden Angebote (wie z.B. Unti) mehr stattfindet, der Hort und Mittagstisch aber offen bleibt. Wie auch die Jugi und Mädchenriege in der Halle (die ja eigentlich geschlossen wäre) weiter trainieren. Dort mischen sich die Kinder ja auch noch mit denen von Wangen. Soll mal noch einer durchblicken.