×
Auf der Wunschliste des Stadtrats

Autofahrer sollen drei neue Unterführungen in Uster bekommen

Wenn es nach dem Stadtrat geht, soll die Bahnlinie in Uster künftig mit neuen Unterführungen passiert werden können. Der Kanton hat dabei aber ein Wörtchen mitzureden.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 10. Dezember 2020, 11:57 Uhr Auf der Wunschliste des Stadtrats

Der Stadtrat hat heute Morgen bekanntgegeben, welche Lösungen er für Usters Verkehrsprobleme favorisiert. So sieht er an der Zürichstrasse, an der Winterthurerstrasse und auch an der Aathalstrasse neue Unterführungen für alle Verkehrsmittel vor, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dabei wird angemerkt, dass die Unterführung Aathalstrasse mit den zur Verfügung stehenden Grundlagen nicht abschliessend beurteilt werden könne. Deren Auswirkung müsse erst untersucht werden. Die Unterführung Aathalstrasse werde seitens Stadt Uster nur bei einer positiven Wirkung auf Uster, insbesondere Oberuster, unterstützt.

Weiter sieht der Stadtrat Varianten vor, die ausschliesslich den Fussgängern und Velofahrern zugutekommen. So will er für diese neue Unterführungen an der Gschwaderstrasse, an der Brunnen-/Bahnhofstrasse und an der Wermatswilerstrasse. «Die reinen Langsamverkehrsmassnahmen sind in Ergänzung von elementarer Bedeutung zur Förderung dieser Verkehrsarten», heisst es.

Diese Pläne sind im sogenannten Bahnquerungskonzept definiert, der Teil des «Stadtentwicklungskonzepts» ist. Grundlage bilden die übergeordneten Entscheide des Kantons zum Projektabbruch «Uster West» und der SBB zum Doppelspurausbau zwischen Uster und Aathal im Rahmen ihres Ausbauprogrammes.

Am Ende werden mögliche Lösungen für Unterführungen aber vom Kanton beschlossen. Dieser ist Eigentümer der Zürichstrasse, der Winterthurerstrasse und der Aathalstrasse. Zudem ist er verantwortlich für regionale Radrouten sowohl über die Gschwaderstrasse als auch über die Brunnen-/ Bahnhofstrasse. «Entsprechend ist dem Kanton das Bahnquerungskonzept zu unterbreiten und ihn in die Verantwortung zu nehmen», schreibt der Stadtrat.

Kommentar schreiben