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Die Gesichter gehen verloren

«Es gibt eine Menge Menschen, aber noch viel mehr Gesichter, denn jeder hat mehrere.» Diese Weisheit von Rainer Maria Rilke (1875 bis 1926) bringt Kolumunist Guy A. Lang zum Nachdenken.

Redaktion
Züriost
Aufgefallen – gedacht
Foto: PD/Pixabay

«Mach nöd sones Gsicht», war die ultimative Aufforderung meines Vaters, wenn mir öppis nicht passte, ich aber nichts sagen konnte – besser durfte. Dabei hatte ich doch nur ein Gesicht.

Erst später habe ich verstanden, was er meinte, nämlich dann, als meinem besten Kindergartengspänli das Znünibrot in den Dreck fiel. Ich sah, wie das fröhliche Gesicht sich veränderte, die Mundwinkel fielen runter, die Stirn runzelte sich und die Augen wurden ganz klein.

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