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Spenden der Stadt Uster

87‘000 Franken für Entwicklungsarbeit

Auch 2020 unterstützt die Stadt Uster die Entwicklungsarbeit. Trotz der Corona-Zeit will die Stadt an den Beiträgen festhalten.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 05. November 2020, 07:44 Uhr Spenden der Stadt Uster
Eines der Projekte unterstützt den Bau von Wasserversorgungssystemen und Ausbau von sanitären Anlagen im Niger.
Archivbild: Rudolf Fischer/Swissaid

Insgesamt spendet die Stadt Uster dieses Jahr 87‘000 Franken für Projekte der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die Unterstützung sei im Leistungsauftrag des Budgets als Wirkungs- und Leistungsziel formuliert, teilt die Stadt mit. Demzufolge fliessen Gelder im Umfang von 0,1 Prozent der einfachen Staatssteuer an ZEWO-zertifizierte Organisationen. «Auch in dieser sehr speziellen und herausfordernden Zeit hält die Stadt Uster an den Beiträgen für die Entwicklungszusammenarbeit im Ausland fest», heisst es in der städtischen Mitteilung.

Medizin in Bethlehem und Wald in Madagaskar

Die ausgewählten Projekte werden von vier unterschiedlichen Organisationen durchgeführt. Jedes hat ein anderes Ziel: Das erste verbessert die medizinische Betreuung eines Kinderspitals in Bethlehem, das zweite unterstützt die medizinische Versorgung sowie sauberes Trinkwasser in Kamerun. Das dritte Projekt hilft beim Bau von Wasserversorgungssystemen und dem Ausbau von sanitären Anlagen im Niger und mit dem vierten sollen in Madagaskar grosse Waldflächen erhalten werden.

Die Projekte entsprechen auch dieses Jahr dem Prinzip der «Hilfe zur Selbsthilfe», teilt die Stadt mit. Der zuständige Stadtrat und ehemalige Pfarrer Cla Famos (FDP) sagt dazu: «Die Unterstützung soll den Schwächsten helfen und den Aufbau von nachhaltigen gesellschaftlichen Strukturen fördern.» (vaj)

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