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Der Live-Ticker des Regierungsrats zum Nachlesen

Alles bleibt vorerst wie es ist

Regierungspräsidentin Silvia Steiner, Natalie Rickli, Vorsteherin der Gesundheitsdirektion, Mario Fehr, Vorsteher der Sicherheitsdirektion, und Bruno Keller, Leiter Sonderstab Covid-19 informieren über die weiteren Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

Redaktion
Züriost
Freitag, 23. Oktober 2020, 10:19 Uhr Der Live-Ticker des Regierungsrats zum Nachlesen
Zürichs Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli informiert über den Corona-Stand im Kanton.
Foto: Keystone/Ennio Leanza

Das Wichtigste in Kürze

  • Regierungspräsidentin Silvia Steiner, Natalie Rickli, Vorsteherin der Gesundheitsdirektion, Mario Fehr, Vorsteher der Sicherheitsdirektion, und Bruno Keller, Leiter Sonderstab Covid-19, informieren über die neusten Corona-Massnahmen.
  • Der Regierungsrat begrüsst die neuen Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie und hat seine eigenen kantonalen Bestimmungen entsprechend angepasst.
  • Drei Dinge will der Kanton nun tun: Das Contact Tracing weiter ausbauen, die Massnahmen Konsequent und verhältnismässig vollziehen und das ZVV-Nachtnetz weiter aussetzen.
     

Ticker

13 Uhr: Die Zusammenfassung

Heute informierten Vertreter des Kantons Zürich an einer Medienkonferenz über die Corona-Pandemie und das weitere Vorgehen im Kanton. Regierungsratspräsidentin Silvia Steiner wies darauf hin, dass die Situation beim letzten Treffen vor vier Wochen noch stabil war. Seither habe sich diese verschlechtert. Trotzdem erlässt der Kanton Zürich keine einschneidenden Massnahmen, sondern verstärkt den Vollzug der bereits bestehenden. 

Wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst, wird das Contact Tracing ausgebaut. Die Regierung stellt dazu mehr Ressourcen zu Verfügung, wie Natalie Rickli auch an der Medienkonferenz sagte. In den nächsten Wochen werden weitere Tracer ausgebildet. Voraussetzung für das Contact Tracing sei aber das richtige Verhalten der Bevölkerung, so Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli an der Medienkonferenz. Man solle sich melden, nachfragen und Kontaktpersonen informieren. Nur so könne man die Lage in den Griff kriegen. 

Weiter heisst es seitens des Kantons, dass der Vollzug der Massnahmen des Bundes konsequent und verhältnismässig durchgesetzt werde. Ein besonderes Augenmerk liege auf den Grossveranstaltungen. Wird beim Vollzug festgestellt, dass kein ausreichendes Schutzkonzept vorliegt oder dieses nicht umgesetzt wird, treffen die zuständigen Behörden die geeigneten Massnahmen bis hin zur Schliessung von Betrieben oder dem Verbot einer Veranstaltung.

Zuletzt teilt der Regierungsrat, dass das Nachtnetz des ZVV weiter ausgesetzt bleibt. Die epidemiologische Lage lässt eine Wiederaufnahme nach Auffassung des Regierungsrates nicht zu. Der Regierungsrat ist besorgt über die derzeitige Entwicklung und appelliert an die Bevölkerung, die geltenden Regeln und Hygieneverhaltensweisen konsequent einzuhalten. Nur so können weitere einschneidende Massnahmen verhindert werden.

12.55 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet

Silvia Steiner verabschiedet die Anwesenden. Die Pressekonferenz ist beendet. 

12.54 Uhr: Schnelltests im November

Corinne Mauch, Zürcher Stadtpräsidentin, forderte den Ausbau von Testkapazitäten. Was geschieht nun im Kanton?, will ein Journalist wissen. Natalie Rickli sagt, dass die Schnelltests im November kommen werden. Nichtsdestotrotz müsse die Bevölkerung ihre privaten Kontakte einschränken. 

12.50 Uhr: Fehr verlangt schweizweite Regelung

Die Umsetzung bezüglich der Schutzkonzepte für Grossveranstaltungen müsse vom Bund schweizweit geregelt werden. Das verlangt Mario Fehr. «Beim ZSC-Match ist es weniger gefährlich, als bei einem Dorffest am Bratwurststand, wo alle eng beieinander stehen», so Fehr. Es gebe viele Kantone, die nicht so strenge Massnahmen erlassen haben wie der Kanton Zürich. Darum sei der Bund gefordert.

12.47 Uhr: «Warum haben wir eine zweite Welle?»

Die Frage nach der zweiten Welle kommt auf. «Niemand hat die schnelle Entwicklung so vorhergesehen, alle wurden überrollt. Auch Epidemiologen», sagt Rickli. Das exponentielle Wachstum sei nicht so schnell zu stoppen, wenn es erst einmal begonnen habe. «Im Sommer waren weniger Personen an Corona erkrankt und steckten weniger an. Jetzt sieht es wieder anders aus.»

12.43 Uhr: «Kurz-Shutdown?»

Eine Journalistin will wissen, ob ein Kurz-Shutdown in Zürich eine Option ist. Natalie Rickli verneint, diese Option sei nämlich nicht zielführend. «Man hätte vielleicht eine Beruhigung über eine kurze Zeit, danach wäre die Situation aber wieder dieselbe.»

12.35 Uhr: «Warum keine schärferen Massnahmen?»

Die Fragerunde ist eröffnet. Ein Journalist will wissen, weshalb keine einschneidenden Massnahmen seitens Kanton ergriffen wurden und ob man den Ball an den Bund zurückspiele. Silvia Steiner: «Es ergibt keinen Sinn für uns, Massnahmen zu erlassen, wenn der Bund nächsten Mittwoch schweizweite Regeln einführt. Aus diesem Grund sehen wir davon ab.»

Mario Fehr ergänzt, dass er eine schweizweite Regelung bezüglich der Schutzkonzepte begrüssen würde. «Jodel-Veranstaltungen ohne Schutzkonzepte hätte man in Zürich niemals erlaubt», so Fehr. 

12.32 Uhr: Maskenpflicht an Schulen

Silvia Steiner übernimmt noch einmal das Wort. In den Volksschulen müssen nur in Ausnahmefällen Masken getragen werden. An den Berufs- und Mittelschulen gilt bereits eine Maskenpflicht - man wolle schauen, wie diese Massnahmen greifen. «So viel Schutz wie nötig und so wenig Einschränkungen wie möglich», das sei das Motto des Kantons Zürich. 

 

12.31 Uhr: Verdeckte Untersuchung von Kanton

Bruno Keller, Leiter des Sonderstabs Covid-19, übernimmt das Wort. Man habe verdeckt untersucht, wie gut die Schutzkonzepte an Grossveranstaltungen umgesetzt werden. Dabei habe man erfreuliche Erfahrungen gemacht: Trug jemand keine Maske, sei er kurze Zeit später von Mitarbeitern der Veranstaltung darauf hingewiesen worden. Der Kanton könne deshalb hinter den Konzepten stehen. Keller: «Ein grosses Kompliment an all die Veranstalter - sie haben teils grosse materielle und personelle Aufwendungen, um Schutzkonzepte umzusetzen.»

12.26 Uhr: Keine kantonseigenen Regeln

Fehr ist der Meinung, dass unterschiedliche Regelungen je nach Kanton nicht funktionieren könnten - hier sei der Bund gefordert. Im Kanton Zürich wolle man keine Massnahmen erlassen, die nur schwer zu überprüfen seien. Die Schutzkonzepte für Grossveranstaltungen werden strengstens geprüft und verschärft. «Wie müssen auf Eigenverantwortung setzen, denn wir können nicht alles kontrollieren - und ich will nicht alles kontrollieren», so Fehr.

12.23 Uhr: «Wollen keinen Lockdown»

Sicherheitsvorsteher Mario Fehr übernimmt. Man wolle keinen Lockdown - dafür müssten aber die geltenden Massnahmen eingehalten werden. Es wurden bislang 4600 Schutzkonzepte überprüft. Allein diese Woche waren es 300. 90'000 Kontaktdaten wurden seit August von Reisenden am Flughafen Zürich erfasst.

12.20 Uhr: «Hände waschen!»

Natalie Rickli ruft an der Pressekonferenz zur Einhaltung der Hygienemassnahmen auf. «Hände waschen, Maske tragen und Abstand halten», so Rickli. Auf private Partys solle man verzichten. «Wir müssen auf die Freiheiten des Sommers ein Stück weit verzichten.»

12.16 Uhr: Das hat der Kanton entschieden

Während der Medienkonferenz wurde eine Medienmitteilung des Kantons Zürich verschickt. Drei Punkte werden angepasst: Das Contact Tracing, der kantonale Vollzug der Massnahmen sowie das ZVV-Netz. 

Wie es in der Mitteilung heisst, wird das Contact Tracing ausgebaut. Die Regierung stellt dazu mehr Ressourcen zu Verfügung, wie Natalie Rickli auch an der Medienkonferenz sagt. In den nächsten Wochen werden weitere Tracer ausgebildet. Voraussetzung für das Contact Tracing sei aber die richtige Handhabung der Bevölkerung, so Natalie Rickli an der Medienkonferenz. Man solle sich melden, nachfragen und Kontaktpersonen informieren. Nur so könne man die Lage in den Griff kriegen. 

Weiter heisst es seitens den Kantons, dass der Vollzug der Massnahmen des Bundes konsequent und verhältnismässig durchgesetzt werde. Ein besonderes Augenmerk liege auf den Grossveranstaltungen. Wird beim Vollzug festgestellt, dass kein ausreichendes Schutzkonzept vorliegt oder dieses nicht umgesetzt wird, treffen die zuständigen Behörden die geeigneten Massnahmen bis hin zur Schliessung von Betrieben oder dem Verbot einer Veranstaltung.

Zuletzt teilt der Regierungsrat, dass das Nachtnetz des ZVV weiter ausgesetzt bleibt. Die epidemiologische Lage lässt eine Wiederaufnahme nach Auffassung des Regierungsrates nicht zu.
Der Regierungsrat ist besorgt über die derzeitige Entwicklung und appelliert an die Bevöl-kerung, die geltenden Regeln und Hygieneverhaltensweisen konsequent einzuhalten. Nur so können weitere einschneidende Massnahmen verhindert werden.

12.10 Uhr: Kanton setzt auf Massnahmen des Bundes

Silvia Steiner sagt, dass der Kanton die Massnahmen des Bundes konsequent umsetzen wolle. Diese begrüsse man sehr und glaube daran, dass durch diese Verschärfungen der Situation Rechnung getragen werden. Ausserdem wolle man keine weiteren Massnahmen treffen, wenn der Bundesrat nächste Woche voraussichtlich solche verkünden wird. 

Grossveranstaltungen können im Moment noch stattfinden, die Schutzkonzepte werden aber strengstens geprüft. Das Contact Tracing wird ausgebaut, so Steiner. Die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Räumen sowie die Homeoffice-Empfehlung des Bundes sollen vom Kanton umgesetzt werden. Nur durch längerfristige Einhaltung der Massnahmen könne man die Pandemie in den Griff bekommen. 

12.04 Uhr: Ein lebbarer Weg

«Die Lage ist ernst», sagt Steiner. Die Massnahmen des Bundes seien da, um das Virus einzudämmen und zu verlangsamen. Im Kanton Zürich würden diese gut umgesetzt. Die Massnahmen seien bekannt und nicht mehr neu wie im Frühling. «Die Bevölkerung wird coronamüde», so Steiner weiter. Man müsse das Virus weiter eindämmen, dieses wird nicht in den nächsten zwei Wochen weg sein. Die Bevölkerung müsse ihr Verhalten deshalb anpassen. 

Der Kanton Zürich möchte einen Weg einschlagen, der für die Bevölkerung lebbar und für das Gesundheitswesen tragbar sei. Ausserdem sollen das Gesundheitswesen nicht überlastet werden. 

12.00 Uhr: Die Medienkonferenz beginnt

Regierungspräsidentin Silvia Steiner eröffnet die Medienkonferenz. Das letzte Mal habe man sich vor einem Monat in diesem Rahmen getroffen, damals war die Situation stabil. In den letzten Wochen habe sich diese aber stark verschlechtert, die Fallzahlen seien im Kanton Zürich stark gestiegen. 

11.55 Uhr: Das steht an

Heute Mittag informieren Vertreter des Kantons Zürich über den Verlauf der Corona-Pandemie sowie zu weiteren Massnahmen. Anwesend sind: 

- Silvia Steiner, Regierungspräsidentin 

- Natalie Rickli, Gesundheitsdirektorin 

- Mario Fehr, Sicherheitsvorsteher 

- Bruno Keller, Leiter Sonderstab Covid-19

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Weder N. Rickli und schon gar nicht Sylvia Steiner sind fähig den Kt. Zürich in dieser Krise zu leiten. Ihr Beide solltet per sofort zurücktreten, denn für den Kanton Zürich kann man sich nur noch schämen. Zuerst reissen die Kantone das Ruder an sich, danach nur weil Ihr nicht fähig seid, werft Ihr den Ball zurück an den Bund. Mehr Feigheit gibt es nicht.

Wieso übernehmen wir Menschen nicht endlich Selbstverantwortung und schieben ständig die Schuld anderen zu. Wenn ihr Angst habt bleibt zu Hause, aber lasst nicht eure Besserwisserei und Angst an Anderen aus, bitte hört auf mit Schuldzuweisungen und Panikmache.