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Der Schulunterricht der Maurmer Sekundarklassen gestaltete sich diese Woche etwas anders als sonst. Laura Hertel

Warum Maurmer Schüler während der Schulstunde aufs Dach durften

Die Sekundarschule Looren in Maur baut eine neue Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach – und lässt die Schüler bei der Montage selber mit anpacken.

Der Schulunterricht der Maurmer Sekundarklassen gestaltete sich diese Woche etwas anders als sonst. Laura Hertel

Veröffentlicht am: 22.10.2020 – 13.28 Uhr

Das Matheheft und die Französischvokabeln konnten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Looren in Maur diese Woche zuhause lassen. Stattdessen benötigten sie Bohrmaschinen und Schutzhelme. Die Schule startete nach den Herbstferien nämlich mit einer praxisorientierten Energiewoche. Den Höhepunkt bildete der Bau einer Solaranlage auf dem Dach des neuen Schulhauses Nord. Die Jugendlichen halfen bei der Montage selber mit – und zwar ohne dass dabei Solarpanels vom Dach stürzten.

Seit September befindet sich die Sekundarschule Looren auf dem Weg zur «Klimaschule». Sie nimmt nämlich am gleichnamigen vierjährigen Bildungsprogramm der Klimaschutzorganisation «My  blue planet» teil. Ein wichtiger Pfeiler des Programms sei der Bau einer Solaranlage, so Ronja Karpf, Kommunikationsverantwortliche der Klimaschule.

Auf dem neuen Schulhaus Nord werden 254 Solarpanels angebracht – über 700 weitere entstehen später auf dem Dach der Mehrzweckhalle nebenan. Finanziert wird die gesamte Anlage als Ergänzung zum «Generationenprojekt Looren» durch die Gemeinde Maur. Im Dezember 2019 haben die Stimmberechtigten dafür einen Kredit von 550‘000 Franken bewilligt. Das Protokoll der Gemeindeversammlung hält auch fest, dass Schüler bei den Installationsarbeiten selbst anpacken sollen. Zudem soll die Anlage später als «Studienobjekt» in den Unterricht der Klassen integriert werden.

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