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Das Neuste zur Coronakrise

Zum Nachlesen: Die Medienkonferenz des Bundesrats vom 18. Oktober

Landesweit hat die Zahl der Neuinfektionen massiv zugenommen. Nun hat der Bunderat zur Bekämpfung des Coronavirus die Massnahmen verstärkt. Verfolgen Sie die Medienkonferenz des Bundesrats im Livestream.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 18. Oktober 2020, 14:10 Uhr Das Neuste zur Coronakrise

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab Montag gilt landesweit in Bahnhöfen, Läden und öffentlichen Gebäuden Maskenpflicht.
  • Neu gelten auch Vorgaben bei privaten Anlässen
  • Auch in der Gastronomie und in den Ausgehlokalen werden die Massnahmen verschärft

Ticker

15.01 Uhr: Pressekonferenz beendet

Der Bundesrat hat nach der Beantwortung der letzten Frage die Pressekonferenz für beendet erklärt.

15 Uhr - Zweite Welle ist da

Ob die zweite Welle, die Schweiz nun erreicht habe, will ein Journalist wissen. «Ja, die zweite Welle ist da und sie kam früher als wir geahnt haben. Wir sind aber auf die Situation vorbereitet», sagt Berset.

14.53 Uhr - Was ist mit Kindern in einer Gruppe?

Ob Kinder unter 12 Jahren zu einer Gruppe von 15 Personen zählen, will ein Journalist wissen. Ja, die gehörten dazu, so der Bunderat.

14.52 Uhr - Was bedeutet Personenbeschränkung für Amateursport?

Nichts bedeute es, sagt Michael Gerber. Bei der Begrenzung handle es sich um spontane Treffen. Da dürfen sich nicht mehr als 15 Personen treffen. Beim Amateursport handle es sich um Veranstaltungen.

14.50 Uhr - Wie mit Kritikern umgehen?

Auf dem Bundesplatz haben sich heute Kritiker der Massnahmen versammelt. Ein Journalist will von Sommaruga wissen, wie der Bundesrat mit solchen sozialen Spannungen umgeht. Der Bundesrat sei anderer Meinung, als jene Menschen, die sich draussen versammelten. Es gelte nun, weiteres Leid zu verhindern. (Foto: Keystone)

14.48 Uhr: Kriegt die SBB Unterstützung?

Die Empfehlung von Homeoffice führe zu weniger Pendlern im öffentlichen Verkehr. Ob die SBB nun wieder eine Unterstützung vom Bundesrat erhalte, will ein Journalist wissen. Sommaruga sagt, dass das heute kein Teil der Diskussion gewesen sei.

14.46 Uhr: Was ist mit den Grossveranstaltungen?

Ob man die Grossveranstaltungen wieder beschränken solle, habe man intensiv mit den Kantonen diskutiert, sagt Sommarugsa. Die Kantone seien weiterhin dafür verantwortlich, dass Schutzkonzepte erstellt und überprüft würden. Man bleibe aber in Kontakt.

14.44. Uhr: Wie sieht es mit den Schulen aus?

Berset sagt, dass der Bildungsbereich den Kantonen unterstehe. Die Schülerinnen und Schüler sollen wann immer es geht, weiter zur Schule gehen können. (Foto: Keystone)

14.41 Uhr - Wie sehen die Sanktionen aus für Nichteinhaltungen?

Eine Frage, die sich ihnen gestellt habe, sei es gewesen, ob man wieder Ordnungsbussen verteilen könne, sagt Berset. Im Frühling sei das aufgrund des Notrechts möglich gewesen. Heute aber nicht mehr. Michael Gerber, stellvertretender Leiter des Rechtsdienst des BAG sagt, dass sich die Frage stelle, ob jeder Verstoss bestraft werden muss. Es seien aber Verpflichtungen für Organisatoren von Veranstaltungen vorgesehen.

14.39 Uhr - Maskenplficht im Büro?

Betreffend der Maskenpflicht am Arbeitsplatz, sagt Berset, dass es im Frühling auch ohne eine Pflicht gut funktioniert habe. Es sei nicht zielführend, wenn man das einfach zwingend mache für alle Branchen. Auch hier setzt er auf Selbstverantwortung. Die Firmen hätten ihre eigenen Schutzkonzepte. Sie hätten ein Interesse daran, diese auch umzusetzen, sodass keine Mitarbeiter krank würden.

14.37 Uhr: Was bedeutet die Empfehlung fürs Homeoffice?

Überall wo das möglich sei, solle man Homeoffice machen, sagt Berset und verweist auf den Frühling. Das müssten aber die Firmen selbst entscheiden.

14.35 Uhr - Braucht es weitere Massnahmen?

Momentan brauche es keine weiteren Massnahmen, sagt Sommaruga. Einschneidende Massnahmen könnte man zwar ins Auge fassen, wollen tue man das aber nicht. (Foto: Keystone)

14.32 - Journalisten können Fragen stellen

Nun bekommen die Journalisten die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

14.31 Uhr - Soziale Kontakte nicht verhindern

Das wirtschaftliche und soziale Leben solle nicht verhindert werden, sagt Berset. Das sei der grosse Unterschied zur Situation im Frühling. 

14.30 Uhr - Homeoffice-Empfehlung

Es sei schwierig, mit dem Contact-Tacing nachzukommen, sagt Berset. Mit 3000, 4000 Fällen pro Tag sei es nicht einfach, nachzukommen. Deshalb sei es auch sinnvoll, wenn man die Swiss-Covid-App runterlädt. Ebenfalls spricht auch Berset erneut die Empfehlung des Homeoffice aus.

14.28 Uhr - Keine grossen, privaten Treffen

Auch für Treffen, die im privaten Rahmen wütrden nun Schutzkonzepte greifen. Spontane Ansammlungen von mehr als 15 Personen seien verboten. Erlaubt blieben aber Gemeindeversammlungen und auch Demonstrationen. (Foto: Keystone)

14.26 Uhr - Zweite Welle kommt

Man stehe kurz vor der zweiten Welle, sagt Berset. Man habe keine Angst, aber man habe Respekt. Doch man wisse, was zu tun ist, um die Situation wieder unter Kontrolle zu kriegen: Alle müssten nun diese Massnahmen wieder einsetzen, die man im vergangenen Frühling gelernt habe. Die Bevölkerung müsse ihre Verantwortung wahrnehmen.

14.25 Uhr - Berset spricht

Es gebe immer mehr Neuansteckungen, sagt auch Alain Berset. Vergangene Woche habe man die 3000er-Marke geknackt. Die Spezialisten sagten, dass sich die Zahlen jede Woche weiter verdoppeln werden, wenn man jetzt nichts unternehmen werde. Bei den Hospitalisierungen habe man aber bislang noch keine Probleme, sagt er. Sie verfolgten die Situation sehr genau.

14.23 Uhr - Neue Regeln gelten ab Mitternacht

Neu gilt eine Maskenpflicht in allen öffentlichen Innenräumen. Dies gelte landesweit, sagt Sommaruga. Weiter vereinheitliche man die Regeln für private Veranstaltungen und begrenze auch spontane Zusammentreffen. Dritter Punkt: Die Homeoffice-Empfehlung gilt wieder. Diese Regeln gelten ab heute Mitternacht. (Foto: Keystone)

14.20 Uhr - Einheitliche Regeln

Die Schweiz brauche einheitliche Regelunge, sagt Sommaruga. Das habe man heute Morgen besprochen. Das sei auch im Interesse der Kantone. 

14.18 Uhr - Ansteckungen nehmen zu

Simonetta Sommaruga ergreift das Wort. Die Ansteckungen nehmen rasant zu, sagt sie. Alle Altersgruppen seien davon betroffen, die Spitaleinweisungen stiegen. Man müsse die Ausbreitung jetzt bremsen. Das sei auch im Interesse der Wirtschaft. «Jeder Tag zählt.»

14.15 Uhr - Die Pressekonferenz beginnt

Heute um 11 Uhr hat sich der Bundesrat zu einer Notsitzung getroffen. Jetzt informieren Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Gesundheitsminister Alain Berset die Öffentlichkeit über die Entscheide. (Foto: Keystone)

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