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Wo sich Habicht und Schildkröte gute Nacht sagen

Teil des Landkaufs Tannenrain in Wetzikon ist eine wilde Gartenanlage, die von zwei Pächtern betrieben wird. Diese machen sich nun Sorgen um die Zukunft ihrer Wohlfühloase.

David
Kilchör
Gefährdetes Paradies im Wetziker Tannenrain
Das Grundstück an der Hofstrasse soll verkauft werden. BIlder 2-6: Tamara Teumer. 16.9.2020
Zwischen Eschen und Tannen haben sie und ihre Pachtnachbarn ein Paradies eingerichtet.

Um 16 Uhr kommen sie. Tag für Tag. Die Betscharts hieven dann mit langen Greifzangen Hühnchenflügel auf eine Plattform, schlagen danach ein paar Mal an die Stützstange, um die Futterzeit zu signalisieren. Einer der Habichte piepst an diesem Nachmittag laut von der alten Wettertanne herunter. Er wartet, bis die ihm unbekannten Beobachter der Presse aus seinem kleinen Paradies verschwunden sind. Dann wird er sich herunterstürzen, begleitet vielleicht von zwei oder drei anderen Raubvögeln. Sie werden sich ankreischen und um die drei Fleischstücke balgen.

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