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Scheuer Elefantenbulle in Rapperswil

Mekong lehrt Thisiam das Flirten

Der Rapperswiler Kinderzoo holte Elefantenbulle Mekong als grossen Hoffnungsträger. Er sollte dafür sorgen, dass es endlich Nachwuchs gibt. Nun könnte das geklappt haben.

Fabia
Bernet
Dienstag, 15. September 2020, 19:10 Uhr Scheuer Elefantenbulle in Rapperswil
Mitte Mai kam Mekong von Holland nach Rapperswil.
Foto: PD

Eigentlich hätte ja Zuchtbulle Thisiam für Elefantennachwuchs im Rapperswiler Kinderzoo sorgen sollen. Doch dem grauen Koloss waren seine weiblichen Artgenossen hicht ganz geheuer. Nchts passierte.

Mekong hingegen, der 1982 in Vietnam geboren ist, ist bereits sechsfacher Vater und lebt nun seit Mitte Mai in Rapperswil. Er sollte Thisiam ein Lehrer sein und ihm zeigen, wie das mit der Paarung so funktioniert.

Sofort produktiv

Wie es nun scheint, setzt Mekong auf Anschauungsunterricht. Nach seiner Ankunft musste der Elefantenbulle zwar erstmal in Quarantäne. Im Juni sei er dann aber zu den Weibchen ins Gehege gelassen und sei sofort produktiv gewesen. «Bereits am dritten Tag im Gehege der Weibchen hat Mekong gedeckt», sagt Franco Knie junior gegenüber Radio 24. 

Ob die Deckung bereits erfolgreich gewesen und tatsächlich Nachwuchs unterwegs sei, könne erst in ein paar Wochen gesagt werden. «Wir müssen noch abwarten, dann können wir das aufgrund des Hormonspiegels feststellen. Bis ein Junges auf die Welt kommt, dauert es aber 22 Monate», so Knie junior zum Radio.

Konkurrenzkampf der Bullen

Auch Thisiam reagiert auf die Anwesenheit des neuen Bullen. Mittlerweile gebe es bereits eine Art Konkurrenzkampf. Thisiam zeige plötzlich Interesse an den Weibchen.

Er habe zwar noch nicht gedeckt, aber sei bereits aufgesprungen. Man sei zuversichtlich, dass auch er bald aktiv werde.

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