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Der Grüninger Captain Fabian Kofler ist im März und April gar nicht geflogen. Laurin Eicher

So hat Corona das Fliegen verändert

Fabian Kofler fliegt zurzeit nur gerade zu 60 Prozent seines Vollpensums. Auf einem Flug nach Athen spricht der Captain über den neuen Alltag nach dem Grounding.

Der Grüninger Captain Fabian Kofler ist im März und April gar nicht geflogen. Laurin Eicher

Veröffentlicht am: 02.09.2020 – 11.50 Uhr

Fabian Kofler, weisses Uniformhemd, getönte Fliegerbrille, sitzt am Platz, wegen dem er seinen Job liebt: im Cockpit eines Passagierflugzeugs. Der Captain aus Grüningen steuert an diesem Vormittag einen Airbus A220 für seine Arbeitgeberin Swiss. Zieldestination ist Athen, Griechenland.

Wir befinden uns in 9000 Metern Höhe über den österreichischen Alpen. Die Wetterverhältnisse sind gut. Kaum Wind und unter uns nur vereinzelt dünne Wolkenfetzen. Die weissen Berge erscheinen so plastisch und nah, als blicke man auf ein Relief der Alpen in einem Museum.

Er sei Pilot geworden, damit er Flugzeuge wie diese 60 Tonnen schwere Maschine fliegen kann, sagt Kofler. Doch dieses « Privileg » , wie er es nennt, ist seit dem Ausbruch der Pandemie im März keine Selbstverständlichkeit mehr. « Wir Piloten sind es gewohnt, dass wir im ‚Driving Seat‘ sitzen, also den Takt angeben und Entscheide fällen. » Doch diese Krise habe allen – nicht nur den Piloten – vor Augen geführt, wie schnell man einem Virus machtlos ausgeliefert sein kann. « Das war für mich die einschneidenste Veränderung » , sagt Kofler.

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