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Züriost-Sendung «Wucheblick»

Ein prominenter Gast und ein viel beachtetes Gerichtsurteil

Ein Bundesrat, Besko und Bolli: Das sind die drei Hauptprotagonisten im Wucheblick. Ausserdem haben in einer ereignisreichen Woche abgesagte Traditionsanlässe und eine geschasste Chefärztin beschäftigt.

Redaktion
Züriost
Freitag, 21. August 2020, 16:12 Uhr Züriost-Sendung «Wucheblick»
Florian Bolli, Leiter der Sportredaktion gibt Auskunft zur neusten Regionalfussball-Beilage.

Grossevents fallen aus


Auch die grössten Traditionsanlässe in der Region fallen der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Wetziker Chilbi kann nicht durchgeführt werden – bei Vereine und Gewerbe reisst diese Absage ein Loch in die Kasse. Und auch der Uster Märt findet nicht statt. Die Durchführung hätte man nicht verantworten können, da die Schutzkonzepte nicht eingehalten werden könnte, sagte der Ustermer Sicherheitsvorstand. Ausserdem hat die Fasnachtsgesellschaft Humoria Uster sämtliche Samichlaus- und Fasnachtsveranstaltungen jetzt bereits abgesagt.

Zunder im Spital Uster


Das Spital Uster kommt nicht zur Ruhe. Diese Woche wurde bekannt, dass das Arbeitsverhältnis mit Chefärztin Esther Bächli beendet wurde. Teile der Belegschaft zeigten sich bestürzt und aufgebracht. Eine Mitarbeiterin vermutet, dass Bächlis geschasst wurde, da ihre kritische Haltung nicht mit dem Sparkurs der Spitalführung vereinbar gewesen sei. Das Spital Uster befindet sich in finanzieller Schieflage. 2019 verfehlte es das Budget um elf Millionen Franken und schloss mit einem Verlust von knapp sieben Millionen ab. Erst kürzlich musste wegen dieser Probleme die Abstimmung über die Fusion der Spitäler Uster und Wetzikon verschoben werden.

 

Ein Bundesrat im Klassenzimmer


Bundesrat Guy Parmelin (SVP) hat diese Woche das Bildungszentrum Uster. Dort ging der Wirtschaftsminister auf Tuchfühlung mit Berufsschülern und Gymnasiasten.

Besko muss Schweiz verlassen


Vor anderthalb Jahren hat Besijan Kacorraj, besser bekannt als Rapper Besko, die Post in Dübendorf überfallen - «eher aus Frust», wie er betonte. Jetzt hat das Bezirksgericht Uster das Urteil gefällt. Wegen Raubes und anderer Delikte muss der 35-Jährige für 51 Monate ins Gefängnis. Ausserdem wird er für zehn Jahre des Landes verwiesen.

 

Der Ball rollt wieder


Dieses Wochenende startet die Meisterschaft im Regionalfussball. Am Samstag erscheint die traditionelle Fussballbeilage mit Prognosen, Hintergrundberichten und Portraits.

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