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Da liegt er nun: Dieser Poller wurde beim jüngsten Unfall auf der Schönenwerdstrasse umgefahren. , An dieser Stelle stand der Granitblock in der Wetziker Aussenwacht Robank. Nathalie Guinand

Das Leiden der Poller

Schmuck sollen sie sein, die Schwachen schützen und einen langen Bestand haben. Letzteres wird bei den Pollern entlang der Wetziker Schönenwerdstrasse aber immer wieder in Frage gestellt.

Da liegt er nun: Dieser Poller wurde beim jüngsten Unfall auf der Schönenwerdstrasse umgefahren. , An dieser Stelle stand der Granitblock in der Wetziker Aussenwacht Robank. Nathalie Guinand

Veröffentlicht am: 02.08.2020 – 18.00 Uhr

Sie sind rund 60 Zentimeter gross, aus Granit und kosten pro Stück gemäss Angaben des Wetziker Tiefbauamtes fertig versetzt etwa 650 Franken. Und es gibt viele von ihnen, 23, um genau zu sein, schön aufgereiht entlang der Schönenwerdstrasse zwischen der Robank und dem Sack, dort Wetzikon, hier Seegräben. Die steinernen Poller stehen stramm – wenn sie nicht gerade wieder einmal von ihrem Platz gestossen werden, den sie seit der Neugestaltung der Strecke in den Jahren 2011/12 einnehmen.

Angekratzt und angepinkelt

Eines muss man den Granitblöcken lassen: Sie können einiges einstecken. In den nun acht Jahren ihres Daseins sind sie immer wieder touchiert, angerempelt, angekratzt und wohl auch manchmal angepinkelt worden. Die entsprechenden Spuren zeigen sich auf ihrem körnigen, schmucken Körper und auch auf den gelben Alu-Leuchtbändern, die ihnen nachträglich um die Taille gelegt worden sind. Die Poller sollen nämlich den Verkehr beruhigen, aber auch gut gesehen werden.

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