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Überdurchschnittlich viel Sonne

Der Juli war zu mild und zu trocken

Der Juli ist in der Schweiz 1 bis 1.5 Grad zu mild ausgefallen, es war teilweise massiv zu trocken und überall zu sonnig.

Redaktion
Züriost
Samstag, 01. August 2020, 11:28 Uhr Überdurchschnittlich viel Sonne
Bis zu einem Drittel mehr Sonnenschein als üblich gab es im Juli.
Christian Brändli

Der Juli 2020 ist im Vergleich zum klimatischen Mittel von 1981 bis 2010 verbreitet 1 bis 1,5 Grad zu mild. Zu diesem Resultat kommt Meteonews. Am Genfersee war die Abweichung mit 1,9 Grad etwas grösser, in der Höhe mit 0,6 Grad auf dem Säntis etwas geringer. Hitzetage gab es zunächst nur vereinzelte, gegen Ende des Monats erreichte die Schweiz aus Südwesten dann aber sehr heisse Luft. Als Folge zeigte das Thermometer am 31. Juli in Basel den bisherigen Jahreshöchstwert von 36.5 Grad an.

Zu wenig Regen

Bezüglich Niederschlag war es verbreitet zu trocken, allerdings gab es laut Meteonews regional grosse Unterschiede. Entlang der Voralpen wie beispielsweise in Luzern und St. Gallen war es mit einem Defizit von 8 respektive 3 Prozent nur leicht zu trocken. Demgegenüber fehlten in Basel rund 94 Prozent des normalerweise im Juli zu erwartenden Niederschlages.

Der Grund für die erheblichen Unterschiede liegt vor allem an den Schauern und Gewitter, welche sich primär in den Voralpen entladen haben. Überdies war es schweizweit zu sonnig. Am deutlichsten war die Abweichung in der Nordwestschweiz mit über 35 Prozent mehr Sonnenschein als üblich, am geringsten war sie in der Höhe mit 6 Prozent auf dem Säntis. 

Zu warm und zu trocken: Der Juli 2020 fällt aus dem Rahmen. (Grafik: Meteonews)

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