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Nach Tigerattacke auf Oberländer Pflegerin

Zoo-Direktor: Pfleger müssen Gehege selbst sichern

Agentur
sda
Freitag, 31. Juli 2020, 17:52 Uhr Nach Tigerattacke auf Oberländer Pflegerin
Schwieriger Start: Der neue Zoo-Direktor Severin Dressen hatte nach der Tigerattacke auf eine Pflegerin einen schwierigen Start.
Foto: Johanna Bossart

Weshalb Tigerin Irina im Juli im Zürcher Zoo ihre Pflegerin aus der Region angriff und tödlich verletzte, ist noch nicht abschliessend geklärt. Zoo-Direktor Severin Dressen sagte nun in einem Interview, dass die Pfleger selber für die Sicherung des Tigergeheges zuständig sind.

«Unserer Ansicht nach ist es besser, wenn man sich alleine auf die Sicherung konzentriert und sich nicht in der alltäglichen Routine darauf verlässt, dass es andere gemacht haben», sagte Dressen in einem Interview vom Freitag mit der Plattform Bluewin.

Änderung des Vorgehens denkbar

Ob das nach dem tödlichen Tigerangriff so bleibt, ist offen. «Wir warten jetzt erst einmal die Untersuchungsergebnisse der Staatsanwaltschaft ab. Danach werden wir schauen, ob wir das neu bewerten müssen», sagte Dressen weiter.

Am Samstag, 4. Juli attackierte Amurtigerin Irina ihre 55-jährige Pflegerin und verletzte sie tödlich. Für die Tigerin hatte das Unglück keine Konsequenzen. Sie sei in ihrer Reaktion ausschliesslich ihren natürlichen Instinkten gefolgt.

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